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Diskussion:Radio Corax

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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Letzter Kommentar: vor 2 Minuten von ~2026-35847-07
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@Benutzer:AHZ: Warum hast Du die Links auf die einzelnen Projekte von Radio Corax gelöscht? Ich finde diese für weitere Informationen zum Sender und seinen Umtrieben durchaus ergiebig und somit würdig hier auf der Seite zu stehen. & Könntest Du bitte etwas mehr auf Rechtschreibfehler achten wenn du Texte zusammenschreibst? --terminalandre 20:06, 19. Mär. 2009 (CET)Beantworten

Golo Föllmer promovierte 2002 am Institut für Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, also kann er meines Erachtens auch als Dr. Golo Föllmer im Text stehen. Hab das gleich mal geändert. Außerdem schlage ich vor die gelöschten Links wieder in die Weblinks aufzunehmen. --terminalandre 21:13, 19. Mär. 2009 (CET)
Im neuesten Entwurf hat Benutzer:AHZ die neu von mir gesetzten Links :* Online-Portal der deutschsprachigen freien Radios & * Webpräsenz der Technik und Admin-Crew von Radio-Corax ebenfalls entfernt. Benutzer:AHZ, kannst du mir Deine Gründe hierfür bitte mitteilen? Zumindest der Link zum Online Portal der freien Radios ist um sich einen weiteren Überblick über die Aktivitäten und Inhalte der deutschsprachigen freien Radios zu machen höchst relevant. Auf dieser Seite hier ist nichtmal der Livestream des Senders verlinkt, was ich ebenfalls für einen großen Inhaltlichen Mißstand halte. Werde demnächst etwas zum Livestream von Corax schreiben, mit direktem Link. --terminalandre 22:15, 19. Mär. 2009 (CET)Beantworten

Da steht es: WP:WEB --ahz 22:33, 19. Mär. 2009 (CET)Beantworten

Nach Euren Richtlinien ist das dann wohl so. Zu dem fehlenden "Dr." hast Du aber immer noch keine Gründe genannt. --terminalandre 22:03, 23. Mär. 2009 (CET)

Ja welchen Sinn macht der Titel hier? --ahz 22:53, 23. Mär. 2009 (CET)Beantworten


Unterpunkt Livestream hinzugefügt, hab mich dabei unter anderm an folgenden Seiten anderer Radios orientiert:

Die heutzutage große und wachsende Bedeutung der Verbreitung von Sendeinhalten per Livestream und Podcast brauche ich hier wohl nicht näher zu erklären. Das Angebot solcher Inhalte eines Nichtkommerziellen Mediums (24/7 nonstop) welches seine Arbeit zu 99 % ehrenamtlich und selbstorganisiert erbringt sollte in einem eigenen Absatz seine Würdigung mittels Erwähnung finden. Ich schlage vor die Links zum Livestream und Podcast wieder aufzunehmen, da man sich dort überhaupt erst ein Bild über den Sende-output des Radios machen kann. Also als inhaltliche Ergänzung. Wenn das nicht für relevant erachtet werden sollte lass ich mich gern auf eine Diskussion ein, schließlich ist das bei den oben aufgeführten Radios wichtig genug. Und um der offenen Struktur und nachvollziehbarkeit Willen, gebt doch bitte an warum ihr welche Änderungen vornehmt, das spart hin und wieder die eine oder andere Diskussion. ;-)--terminalandre 08:25, 21. Apr. 2009 (CEST)

Da es hier wohl keinen Diskussionsbedarf gibt muss ich davon ausgehen oben aufgeführte Argumente zum inhaltlich ergänzenden Charakter von Links des Livestream- und Podcastangebots werden stillschweigend mitgetragen. Deshalb werde ich, sollte es weiterhin keinen Diskussionsbedarf hierüber geben, genannte Links innerhalb von 3 Tagen wieder herstellen. --terminalandre 08:53, 27. Apr. 2009 (CEST)
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GiftBot (Diskussion) 09:44, 5. Okt. 2012 (CEST)Beantworten

überprüft und repariert bzw. als toten Link gekennzeichnet --U2il (Diskussion) 15:59, 27. Apr. 2014 (CEST)Beantworten

Onomastik

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Corax ist Lateinisch für Rabe. Wieso heißt das Radio so? Danke, Maikel (Diskussion) 16:05, 11. Nov. 2012 (CET)Beantworten

Vermutlich wegen der Rabenlegende in Merseburg 15km südlich von Halle um Thilo von Trotha.--149.205.232.156 12:51, 7. Jul. 2015 (CEST)Beantworten

Kolportiert wird durch das Radio ganz gern die "Legende" vom Raben, der mit krächzender Stimme die Wahrheit verkündet. Allerdings auch diese Erzählung immer ironisch gebrochen.--U2il (Diskussion) 21:34, 30. Jul. 2016 (CEST)Beantworten

Linkes Radio?

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Mag sein, dass sich eine Mehrheit der Sendungsmachenden von Radio Corax politisch links verortet, das komplette Radio deshalb aber als linkes Radio zu beschreiben (zumal gleich im ersten Satz) halte ich dennoch für ein wenig irreführend. In der Satzung ist kein expliziter Verweis auf die politische Ausrichtung zu finden. Im Gegenteil steht dort auch "Der Verein hat den Zweck ... den Umweltschutz zu fördern." - ist Radio Corax also auch ein grünes Radio? Abgesehen davon finde ich, dass so eine Sendung wie "Väteraufbruch" alles andere als links ist und über die politische Orientierung von Schlagersendungen würde ich mich ebenfalls streiten. --U2il (Diskussion) 22:47, 26. Apr. 2014 (CEST)Beantworten

Radio CORAX wird als Bürgerradio von öffentlicher Hand gefördert und soll allen Bürger*innen Zugang zu den Rundfunkwellen bieten. Doch diese rechtliche Verpflichtung zur Vielfalt steht im krassen Widerspruch zur Realität innerhalb des Senders. Der eigentliche Zweck scheint weniger in der Bereitstellung eines offenen Forums für alle Meinungen zu bestehen, sondern vielmehr in der Verbreitung einer bestimmten politischen Ideologie. Hier dominiert eine stark linke, teilweise dogmatische Sichtweise, die kaum Raum für andere Perspektiven lässt.
Die internen Strukturen von Radio CORAX wirken auf den ersten Blick basisdemokratisch, doch hinter dieser Fassade agiert ein Netzwerk, das nur diejenigen wirklich fördert, die sich politisch „korrekt“ verhalten und die vorgegebene Linie vertreten. Demokratische Mitbestimmung existiert hier nur in der Theorie; in der Praxis entscheidet oft die politische Gesinnung darüber, wer Gehör findet und wer nicht.
Diese ideologische Enge zeigt sich nicht nur in der internen Vereinsarbeit, sondern auch im gesendeten Programm. Wortbeiträge, insbesondere aus den tagesaktuellen Sendungen und den Musik- sowie Kinder- und Jugendredaktionen, zeichnen sich durch eine einseitige Berichterstattung aus. Inhalte, die als „nicht korrekt“ empfunden werden, fallen durch das Raster. Sendungsmachende, die beispielsweise eine ausgewogene Diskussion über politische Themen wie Netzpolitik, Polizei, die Partei BSW, Russland-Ukraine-Krieg oder den Nahost-Konflikt anstoßen möchten, stoßen schnell an unsichtbare Grenzen und riskieren, zensiert oder gar gänzlich aus dem Programm geworfen zu werden.
Ein weiteres Beispiel für die ideologische Starrheit ist der Umgang mit der Gendersprache. Wer es wagt, nicht zu gendern, oder versehentlich nicht-binäre Personen „misgendert“, wird regelrecht an den Pranger gestellt. Anstatt eine offene Debatte über Sprache und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu führen, wird hier mit Zensur und Ausgrenzung reagiert.
Das freie Radio, das einst als offenes Medium für alle Bürgerinnen und Bürger konzipiert war, hat sich unter diesen Bedingungen in eine ideologische Festung verwandelt, die Meinungsvielfalt und Toleranz zwar propagiert, aber nicht praktiziert. Was bleibt, ist ein Sender, der sich von seiner ursprünglichen Aufgabe entfernt hat und stattdessen als Sprachrohr für eine eng definierte politische Agenda dient.
Es wäre dringend notwendig, dass die Medienanstalt Sachsen-Anhalt einen prüfenden Blick auf diese Zustände wirft. Nicht nur die Vereinsstrukturen, sondern auch das gesendete Programm sollte einer genauen Überprüfung unterzogen werden. Das Prinzip eines freien Radios basiert auf der Vielfalt und Offenheit für alle gesellschaftlichen demokratischen Gruppen – unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung. Wenn jedoch eine bestimmte Ideologie zur Voraussetzung für die Teilhabe gemacht wird, ist der Status als Bürger*innenradio nicht mehr gerechtfertigt.
Eine solche Überprüfung ist im Interesse aller, die an ein pluralistisches Mediensystem glauben, das nicht nur bestimmten politischen Strömungen eine Bühne bietet, sondern der gesamten Gesellschaft dient. Radio CORAX muss sich entscheiden: Will es ein echtes freies Radio sein, das den Namen verdient, oder ein Sprachrohr für eine kleine politische Elite? --2A02:3036:20D:B8F6:464D:8737:E0C0:397 11:55, 6. Sep. 2024 (CEST)Beantworten

"Dekadisch"

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Was ist damit gemeint, daß die Radio Revolten sich: "dekadisch" ereignen? Eine Dekade ist zuerstmal die Dreiteilung des altägyptischen (aber auch noch altgriechischen, daher der griech. Name!) Monats in jeweils rund 10 Tage; hier ist jedoch von einer periodischen Wiederkehr innerhalb von 30 Tagen die Rede, was also nicht eine, sondern schon drei Dekaden wären. Zum zweiten gibt es die neu- bzw. dummdeutsche Lehnbedeutung, wonach die Dekade nun neuerdings ein Dezennium umfassen soll. Das kommt dann aber noch weniger hin. --2003:71:4E16:4B24:DCAF:A475:D717:A 18:46, 12. Jan. 2018 (CET)Beantworten

Illustration

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„Radio Corax verfügt über moderne Technik.“

Meiner Meinung nach bietet das Foto keinerlei Bereicherung. Ist wie das Standard-Polizei-Auto (oder fotografiertes Absperrband), mit dem Online-Medien die Polizeimeldungen "illustrieren". --Matthias (Diskussion) 16:46, 29. Mai 2022 (CEST)Beantworten

Ich habe das Bild, das derzeit verwendet wird, hier eingebunden. Laut Metadaten und Werktitel handelt es sich um ein Foto, das bei Radio Corax 2009 entstanden war. Zitiert wird hier die Bildbeschreibung auf Commons. Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 17:10, 29. Mai 2022 (CEST)Beantworten
Das Bild ist aber uralt und längst nicht mehr aktuell. Mittlerweile verwendet man BCM 104 Mikrofone von Neumann, und benutzt keine Röhrenmonitore mehr, sondern Flachbildschirme mit Windows 10. An sich wurde Studio 3 immer mal wieder etwas modernisiert. --2A02:3036:20D:B8F6:464D:8737:E0C0:397 11:44, 6. Sep. 2024 (CEST)Beantworten
Solange es kein neues Bild von den Mikros gibt kann dieses bleiben. --AxelHH-- (Diskussion) 11:39, 6. Jun. 2025 (CEST)Beantworten

Frische Infos aus erster Hand und die Suche nach einem Freiwilligen der sie einarbeitet ;)

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Die Angaben unter Programm sind nicht mehr aktuell.

Es gibt nur noch zwei tagesaktuelle Sendungen, das "Morgenmagazin", welches werktags von 07:00 bis 10:00 Uhr gesendet wird und von Radio Blau, coloRadio, 88vier (FR-BB), Radio Slubfurt auf ihren jeweiligen UKW und DAB+ Frequnzen und Livestreams übernommen wird. In unregelmäßigen Abständen wird es von diesen Sendern sowie vom FSK Hamburg und Radio Dreyeckland (Freiburg) produziert.

Außerdem gibt es das abendliche Infomagazin mit Halle-Bezug, den "Widerhall", er läuft montags-donnerstags von 17:00 bis 19:00 und freitags von 18:00 bis 19:00 Uhr.

Für beide Sendungen sind die als Bundesfreiwilligendienste beschäftigten Redakteure der Tagesaktuellen Redaktion zuständig. Sie recherchieren und schneiden ihre Beiträge eigenständig und sind auch die Gestaltung der von ihnen moderierten Sendung verantwortlich. Manchmal übernehmen auch ehemalige BFDler, die noch im Verein sind, diese Arbeit. Für die Arbeit wurden 2021 neue Räume im Unterberg 11 angemietet und eingerichtet, was durch eine große Resonanz auf eine Spendenkampagne des "Förder- & Freundeskreis Radio CORAX" ermöglicht wurde. So gibt es für die TA ein mittelgroßes Büro mit Redaktions- und Schnitt-PCs. Der ehemalige Redaktionsraum wird jetzt für die Kinder- und Jugendredaktionen benutzt.

Ebenso nicht mehr aktuell ist die Beschreibung wie der Stream für übernehmende Radios erzeugt wird. Der modifizierte Linux-Set-Top-Box steht jetzt bei einer sendungsmachenden Person um ihre Livesendung ins Funkhaus zu streamen.

Für Übernahmen des Corax-Programm wird im Moment ein Barix Instreamer benutzt, der das Sendesignal vor dem Soundprocessing abgreift und anderen Radios zur Verfügung stellt.

Anfang der 2000er wurden einzelne Sendungen, wie etwa "SUBjektiv" als MP3-Livestream in 96kbit/s angeboten, zwischenzeitlich gab es auch einen OGG-Stream. Im Gegensatz zu anderen Sendern hat man weitestgehend auf die Verwendung von RealAudio und Flash verzichtet. Seit 2006 gibt es einen 24/7 MP3-Livestream in mind. 128kbit/s. Durch eine kurzgehaltene Signalkette ist der Livestream fast zeitgleich mit dem UKW-Signal. Der Livestream wird ebenfalls von einem Barix Instreamer erzeugt, hier wird das Signal nach dem Optimod abgegriffen und der Stream auf Server des Datenkollektivs Dresden verbreitet, die auch die Transkodierung in andere Qualitätsstufen vornehmen. Sie verbeiten u.a. die Streams von coloRadio, Radio T oder die Zuführung für das Rundfunkkombinat.

Die Sendungen mit ihren eigene Teilüberschriften sind bis auf Common Voices nicht mehr aktuell und existieren nicht mehr. Archivware aus der Ralf Wendt-Ära könnte man sagen, der beliefert Corax aber nur noch unregelmäßig mit Hörspielen und dem "Vogel der Woche", eine Rubrik aus dem Morgenmagazin.

Man könnte noch ergänzen, dass das Nachtprogramm, die "Corax Night" aus unterschiedlichsten Musikrotationen besteht, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Sendetechnik zusammengestellt und unregelmäßig auch moderiert werden. Manchmal werden aber auch normale Musiksendungen aus dem Programm im Nachtslot wiederholt, dies ist der aktuellen Programmzeitung zu entnehmen. Ebenso ist die Traumgeschichte um 19:50 bis heute ein Element, welches seit 20 Jahren existiert. Sendungsmachende, Vereinsmitglieder oder Kooperationspartner können 10-minütige Geschichten einlesen, die dann als akustisches Pendant zum Sandmann ausgestrahlt werden.

Als Trivia könnte man noch einbauen, dass der Sendeablauf nicht wie heutzutage im Radio üblich, automatisiert erfolgt, sondern durch Ehrenamtliche der Sendetechnik manuell bestückt wird. Für eine bessere Übersichtlichkeit werden zwei Playlisten in der Ausspielsoftware genutzt, was zur Folge hat, das die Playlist technisch bedingt gewechselt werden muss, so das jeder Sendetag um 6 Uhr mit "Es ist 6 Uhr alle Mann aufstehen!" beginnt.

Noch ein "Gut zu wissen"-Fakt: Radio Corax ist am 28.10. und 29.10. für die Abwicklung des Sondersendeprogramms zu 100 Jahre anderes Radio verantwortlich, dass mehrere Freie Radios bundesweit übernehmen.

Das Programmschema ist grob unterteilt in:

0-6 Uhr Nachtprogramm

6-10 Uhr Morgenprogramm

10-14 Mittagsprogramm (besteht häufig aus Wiederholungen)

14-17 Nachmittagsprogramm

17-20 Abendprogramm

20-0 Spätabendprogramm

Es fehlt die Angabe des Empfangswegs DVB-C auf 578MHz im Pyur-Netz Halle (Saale). (https://radiocorax.de/programm/empfangen-ukw-frequenz-kabel/)

Sollte man erwähnen dass der langjährige Geschäftsführer zum 31.12.2023 sein Amt niederlegt und der Corax e.V. dann durch ein geschäftsführendes Gremium übernommen wird?

Als Vereinsmitglied und Sendungsmachender ("SUBjektiv") bleibt er jedoch erhalten.

Allgemein vermisse ich hier die Aufzählung legendärer Sendungen, die schon seit über 20 Jahre Bestand haben. Die alten Corax-Seiten in der Wayback Machine geben Auskunft darüber. Vielleicht nehme ich mir irgendwann mal die Zeit... --Wolefil (Diskussion) 04:24, 27. Okt. 2023 (CEST)Beantworten

Liebe*r Wolefil,
danke für die Ergänzungen/Aktualisierungen. Ich unterstütze es sehr, dass diese auch bald im Artikel vielleicht Eingang finden? Ich kann als aktiver Sendungsmachender auch einen Großteil der Informationen verifizieren.
Kleine Ergänzung von meiner Seite noch: Auch der Artikel zu der Studierendensendung "Unimono" ist veraltet. Seit 2018 wird die Studierendenredaktion nämlich auch als Arbeitskreis des Studierendenrats der MLU von der Studierendenschaft der Uni Halle finanziert. Neuerdings senden die Studierenden auch mit anderen Themenfokus und in neuartigen Formaten. Außerdem ist auch interessant, dass die Studierendenredaktion offiziell an die Tagesaktuelle Redaktion angebunden ist. Nachzulesen ist dies in folgenden Links:
https://radiocorax.de/radiozwitschern/
https://radiocorax.de/studentin/
http://studentin.radiocorax.de/about/
Vielleicht wäre es ja angebracht, demnächst "veraltete" Sendungen in einer Unterkategorie einzuordnen und neue Sendungen aufzunehmen. Auch deinen Vorschlag, legendäre Sendungen aufzunehmen, finde ich sehr gut.
VG --Torbenschmorben (Diskussion) 16:25, 3. Mai 2024 (CEST)Beantworten

Dringender Überarbeitungsbedarf: Mangelnde Neutralität (NPOV), veraltete Daten, lückenhafte Historie und einseitige Selbstdarstellung

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Liebe Mitlesende,

beim Sichten des Artikels über '''Radio Corax''' fällt auf, dass dieser in weiten Teilen den Charakter einer werbenden Selbstdarstellung (vgl. [[WP:IK]] und [[WP:NPOV]]) trägt. Kritische Aspekte, strukturelle Abhängigkeiten, medienrechtliche Kontroversen sowie die intensive öffentliche und politische Debatte um den Sender werden fast vollständig ausgeblendet. Der Artikel bildet den aktuellen Zustand (Stand 2026) und die gesellschaftliche Realität des Senders kaum ab und ist somit in Teilen veraltet und hochgradig unvollständig. Eine strukturierte Zusammenfassung dieser Kritikpunkte und der hierfür herangezogenen Belege ist zudem im begleitenden Arbeitsdokument '''CXWikiDisk.txt''' dokumentiert.

Um den Wikipedia-Qualitätsansprüchen (insbesondere [[WP:Q]] und [[WP:NPOV]]) gerecht zu werden, schlage ich eine grundlegende Überarbeitung sowie die Einführung eines eigenständigen Abschnitts '''„Kritik und Kontroversen“''' vor.

Die folgenden Abschnitte dokumentieren systematisch die Notwendigkeit dieser Änderungen, gestützt auf historische Fakten, finanzielle Daten und konkrete medienrechtliche Analysen.

=== 1. Historische Aufarbeitung, Gründung & Piratenradio-Vergangenheit === Der historische Abriss im aktuellen Artikel ist unvollständig und klammert die ideologischen sowie aktivistischen Wurzeln weitgehend aus. Diese müssen im Sinne einer neutralen Enzyklopädie präzisiert werden:

  • Piratenradio-Ursprünge: Die Wurzeln von Radio Corax reichen bis in die 1970er-Jahre zu nicht lizenzierten Piratenradiosendern in Ammendorf (u. a. unautorisierte UKW-Übertragungen von Frank-Zappa-Musik aus dem Umfeld der dortigen Waggonfabrik) sowie in der Innenstadt von Halle zurück.
  • Gründung und La Bim: Der Trägerverein ''Corax e.V. – Initiative für Freies Radio'' wurde im September 1993 von Autoren der linksgerichteten Zeitschrift ''Subbotnik'' und Amateurfunk-Enthusiasten gegründet. Das erste provisorische Studio entstand 1994 im selbstverwalteten Kulturzentrum ''La Bim''.
  • Ideologische Fundamente: Die Initiative entsprang lokalen Aktivisten, die den dominanten Rundfunkmodellen ein partizipatorisches Medium entgegensetzen wollten. Sie beriefen sich dabei explizit auf Bertolt Brechts Radiotheorie (Rundfunk als Kommunikationsapparat) sowie auf anarchistische Prinzipien der dezentralen, selbstverwalteten Medienproduktion im Kontext der europäischen Freien-Radio-Bewegung.
  • Lobbyarbeit und Legalisierung: In den 1990er-Jahren kooperierten Mitglieder mit bestehenden Bürgerplattformen und betrieben intensive Lobbyarbeit (u. a. über Workshops mit der Heinrich-Böll-Stiftung), was maßgeblich zu den NKL-Regelungen im sachsen-anhaltischen Rundfunkgesetz (RundfunkG LSA) von 1996/1997 beitrug. Parallel dazu wurden illegale Sendungen während der Studierendenstreiks im Winter 1997, beim „Schrägstrich“-Festival und bei Gegenprotesten gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Leipzig 1998 durchgeführt.
  • Lizenzierungshemmnisse: Nach einer ersten Ablehnung der Lizenz im Jahr 1998 durch die Landesmedienanstalt (mit der Begründung mangelnder technischer Voraussetzungen, was als Vorwand kritisiert wurde), wurde dem Verein am 1. September 1999 schließlich die Lizenz für den nichtkommerziellen lokalen Hörfunk (NKL) erteilt. Der offizielle Sendestart auf der Frequenz 95,9 MHz erfolgte am 1. Juli 2000 um 11:55 Uhr.

=== 2. Technische Operationsdaten und Verbreitung === Die technischen Angaben im Artikel müssen auf den aktuellen Stand gebracht werden:

  • Terrestrische Verbreitung: Ausstrahlung über UKW 95,9 MHz vom Sender Petersberg mit einer Sendeleistung von 1 kW (ursprünglich 600 W).
  • Kabelnetz-Einspeisung: Analog auf 96,25 MHz (Muth) und 99,90 MHz (S+K ServiceKabel); digital via DVB-C im Netz von PŸUR (474 MHz) und Vodafone Kabel Deutschland (466 MHz).
  • Online-Verbreitung: Bereitstellung eines Livestreams über ''streaming.fueralle.org'' (gehostet via Datenkollektiv Dresden). Journalistische Beiträge werden über das Austauschportal der Freien Radios archiviert; Musiksendungen mit GEMA-Lizenzierung werden über Mixcloud bereitgestellt.

=== 3. Vereinsstruktur, Governance und personelle Verflechtungen === Der Artikel verschweigt die konkreten personellen und institutionellen Netzwerke des Trägervereins:

  • Rechtliche Struktur: Betreiber ist der Corax e.V. (eingetragen beim Amtsgericht Stendal unter VR 21137). Höchstes Gremium ist die Mitgliederversammlung.
  • Vorstand (Stand 2026): Stephanie Scholz (Vorsitzende), Lena Ulrich (Stellvertreterin), Benno Werlich (Schatzmeister) sowie Steffen Hendel, Philine Lewek, Udo Israel und Wolf Blümel.
  • Koordinationsteam: Finanzen/Kommunikation (Ulrike Menne), Ehrenamtskoordination/PR (Max Friedrich), tagesaktuelle Redaktion (Aljoscha Hartmann, Clara Hoffmann), Programm- und Projektkoordination (Alex Körner, Sarah Lauer), Technik (Daniel Ott). Jugendradio-Projekte (Max Schulz, Valentin Endraß), Common Voices Radio (Johanna Fischer, Ousmane Faye) sowie das Inklusionsprojekt Irre:Leicht (Marcus-Andreas Mohr, Annett Pfützner).
  • Verflechtung mit Transit Magazin: Seit 2018 besteht eine enge räumliche und inhaltliche Kooperation mit dem Transit Magazin im Unterberg 11 (gemeinsame Nutzung von Räumen, wechselseitige Übernahme von Beiträgen und personelle Überschneidungen). Diese Form der institutionellen Nähe muss im Artikel transparent abgebildet werden.

=== 4. Diskrepanz zwischen institutionalisierter Finanzierung und dem Anspruch auf „Unabhängigkeit“ === Der Artikel vermittelt das Bild eines staatskritischen und unabhängigen „freien Radios“. Dem steht jedoch eine massive und existenzsichernde finanzielle Verflechtung mit staatlichen, kommunalen und staatsnahen Töpfen gegenüber. Allein über die [[Medienanstalt Sachsen-Anhalt]] (MSA) flossen zwischen 2019 und 2023 insgesamt 968.438,61 EUR aus Mitteln des [[Rundfunkbeitrag]]s (Betriebskostenzuschüsse stiegen von 174.788,59 EUR im Jahr 2019 auf 186.098,00 EUR im Jahr 2023; hinzu kamen Projektförderungen von bis zu 23.951,48 EUR im Jahr 2023).

Darüber hinaus existiert eine weitreichende institutionelle Alimentierung durch:

  • Kommunale Mittel: Stadt Halle (Fachbereich Kultur und Bildung: 2019–2020 ca. 20.000 EUR, ab 2021/2022 gesteigert auf 23.000 EUR jährlich; Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Halle)
  • Bundes- und Landesprogramme sowie akademische Mittel: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA), Landesjugendamt/Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt (4.320 EUR im Jahr 2023), Studentenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) (jährlich 19.240 EUR von 2019–2022, gesteigert auf 19.242 EUR im Jahr 2023) sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • EU-Förderstrukturen: Creative Europe Desk KULTUR
  • Stiftungen und NGOs: Heinrich-Böll-Stiftung, Amadeu-Antonio-Stiftung, Fonds Soziokultur / Neustart Kultur, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
  • Zivilgesellschaftliche Lotterien: Aktion Mensch, Deutsche Fernsehlotterie
  • Raumpatinnen-Kampagne (2021): Zur Finanzierung der Expansion im Unterberg 11 (ca. 100 m² zusätzliche Fläche) wurde eine private Kampagne gestartet, bei der über 70 „Raumpatinnen“ monatlich mindestens 6 EUR beitrugen und somit im Jahr 2021 über 14.800 EUR akquiriert wurden (wovon 6.500 EUR direkt in Renovierungen flossen).

Diese weitreichende finanzielle Struktur konterkariert das im eigenen Senderstatut (Abschnitt I. A. 2) proklamierte Prinzip: ''„Das Radio steht in keinerlei inhaltlicher Abhängigkeit von staatlichen und quasistaatlichen Institutionen und Parteien.“'' Ein neutraler Artikel muss diese Diskrepanz thematisieren.

=== 5. Nutzung von Gesetzeslücken durch politische Stiftungen === Ein wesentlicher Kritikpunkt betrifft die Beteiligung politischer Stiftungen, die aktiv als Vereinsmitglieder und Programmgestalter agieren (u. a. Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Amadeu-Antonio-Stiftung). Während das sachsen-anhaltische Mediengesetz (MedienG LSA) für Offene Kanäle (Fernsehen) eine Mitgliedschaft oder Sendelizenz für politische Vereinigungen und deren Angehörige verbietet, existiert für den nichtkommerziellen Hörfunk (NKL) eine Gesetzeslücke. Diese wird systematisch genutzt:

  • Die Amadeu-Antonio-Stiftung strahlte über Corax das Format „de:hate“ aus.
  • Die Heinrich-Böll-Stiftung produziert das Format „Radio Böll“, das Kritiker als einseitige politische Agitation bewerten.
  • Die Rosa-Luxemburg-Stiftung nutzt die Senderinfrastruktur (Unterberg 11) direkt für parteinahe Veranstaltungen mit explizit kapitalismuskritischen und aktivistischen Inhalten (z. B. Vorträge zu „Klimakollaps und soziale Kämpfe“ mit Aktivisten wie Lisa Pöttinger, bei denen laut Eigenbeschreibung „wissenschaftliche Erkenntnisse mit radikaler Praxis“ verknüpft werden). Dies stellt den gesetzlichen Pluralismusauftrag eines Bürgermediums infrage und muss im Artikel sachlich als Kontroverse dargestellt werden.

=== 6. Programmstruktur und überregionale medienpolitische Rolle === Radio Corax ist nicht nur ein lokales Phänomen, sondern nimmt eine Schlüsselrolle in der bundesweiten Bürgermedienlandschaft ein:

  • Bundesverband Freier Radios (BFR): Radio Corax ist Sitz dieses Verbandes, der als politische Lobbygruppe für freie Radio-Netzwerke agiert. Beim jährlichen Event, der „Zukunftswerkstatt Community Media“ (ZWCM), wird medienpolitische Strategiearbeit betrieben.
  • Feste Redaktionsstrukturen: Entgegen dem Bild eines primär durch ehrenamtliche Laien gestalteten offenen Bürgerradios dominieren fest integrierte, hochgradig politisierte Redaktionen wie die „Tagesaktuelle Redaktion“ und das „Studierendenradio“ das Programm. Letzteres dient als offizielle Schnittstelle zur Uni Halle (inkl. ASQ-Module und Praktika), vertritt jedoch eine klar linksgerichtete Linie.
  • Überregionale Reichweite: Das morgendliche Hauptformat „Morgenmagazin“ (werktags 7–10 Uhr) wird über UKW und DAB+ in zahlreichen deutschen Großstädten (darunter Berlin, Brandenburg, Stuttgart, Hamburg, Freiburg, Leipzig, Dresden und Marburg) auf den dortigen Bürgermedienfrequenzen ausgestrahlt. Bis vor Kurzem erfolgte zudem eine Verbreitung im „Rundfunkkombinat Sachsen“ über den sächsischen DAB+-Kanal 12A.

=== 7. Abweichungen von journalistischen Standards und dem eigenen Statut === Obwohl der Trägerverein in § 2 Abs. 5 seiner Satzung betont, „institutionell, parteipolitisch und konfessionell unabhängig“ zu sein, und sich in der Charta des BFR zur Gleichstellung seiner Redakteure mit Berufsjournalisten (und damit zur uneingeschränkten Einhaltung des [[Pressekodex]]) bekennt, weist das Programm eine nachweisbare weltanschauliche Einseitigkeit auf.

Die gesetzlichen Leitplanken des sachsen-anhaltischen Rundfunkrechts (§ 3 Abs. 5, 6 und 8 MedienG LSA zur Wahrheits- und Sorgfaltspflicht, Sachlichkeit und Wahrung der Meinungsvielfalt sowie § 6 und § 19 des Medienstaatsvertrags - MStV) und die journalistischen Vorgaben der Landesmedienanstalten werden im Sendealltag wiederholt verletzt. Dies dokumentieren Sendebeiträge (hier exemplarisch aus dem aktuellen Sendezeitraum Juni/Juli 2026):

  • Unkritische Sendezeit für linksextreme Akteure (Beitrag Gunnar Hamann): Dem Vater Wolfram Jarosch des in Ungarn inhaftierten Mitglieds der linksextremen „Hammerbande“, Simeon Trux (alias „Maja T.“), wurde ausführlich und ohne journalistische Distanz, Einordnung oder Gegenpositionen Sendezeit eingeräumt, um die Gewalttaten der Gruppierung zu relativieren ([https://radiocorax.de/maja-selber-hat-nie-vorgehabt-in-so-eine-situation-zu-geraten-gespraech-mit-dem-vater-von-maja-t/ Sendebeitrag auf radiocorax.de] / [https://www.freie-radios.net/140768 Spiegelung auf freie-radios.net]). Ebenso werden der vom Verfassungsschutz beobachteten „Roten Hilfe“ regelmäßig unkritische Plattformen geboten.
  • Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht und Sachlichkeit: Im tagesaktuellen Format „Antifa-Nachrichten“ kommt es systematisch zu Verstößen gegen das Sachlichkeitsgebot und das Trennungsgebot von Nachricht und Meinung (§ 3 Abs. 6 MedienG LSA):

''GFF-Gutachten zum AfD-Verbot (Beitrag vom 02.07.2026):'' Ein von der spendenfinanzierten Aktivisten-NGO „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ (GFF) in Auftrag gegebenes Gutachten wird als neutrale, quasi-gerichtliche Tatsache („nachweislich verfassungswidrig“) dargestellt. Gewichtige rechts- und verfassungsrechtliche Gegenstimmen – wie die detaillierte methodische und juristische Kritik von Prof. Elisa Hoven in der FAZ vom 30.06.2026 – werden den Hörern komplett verschwiegen.

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''Agitative Sprache im Nachrichtenkontext:'' Politische Mitbewerber werden in Nachrichtensendungen mit diffamierenden Wertungen versehen (z. B. die Behauptung, das BSW „kuschele sich an die AfD ran“, vgl. Kritik in Berliner Zeitung vom 01.07.2026 zum tatsächlichen BSW-Brief vom 26. Juni 2026), was dem Sachlichkeitsgebot widerspricht.

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''Einseitige Protestberichterstattung (Erfurt-Proteste):'' Blockadeaktionen gegen den AfD-Parteitag in Erfurt werden im Sendebeitrag einseitig als „friedlicher ziviler Ungehorsam“ geframed. Offizielle Warnungen der Thüringer Polizei und der GdP vor massiver Anreise gewaltbereiter Linksextremisten (Kategorie „Rot“) sowie behördlich dokumentierte Aufrufe zur militanten Besetzung von Dächern (vgl. Verfassungsschutz/IMK-Berichte vom Juni/Juli 2026) wurden vorsätzlich verschwiegen.

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''Selektive Auswertung des Verfassungsschutzberichts 2025:'' Statistiken zur AfD wurden instrumentalisiert, während der im selben Bericht dokumentierte massive Anstieg linksextremistischer Gewalttaten (u. a. Brandanschläge auf kritische Infrastruktur durch die „Vulkangruppe“) ausgeblendet wurde.

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''Mangelhafte Recherche im US-Segment:'' Ein Ermittlungsverfahren des FBI gegen die Aktivistengruppierung „Spokane 9“ in den USA wurde unkritisch auf Basis von Antifa-Quellen als illegitime staatliche Willkür ohne Rechtsgrundlage dargestellt. Unabhängige Medienrecherchen (vgl. Mother Jones vom 24.06.2026) belegen jedoch, dass dem Verfahren ein dringender Tatverdacht wegen einer kriminellen Verschwörung zur Behinderung von Polizeibeamten und Sabotage vorausging.

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=== 8. Rezeption in der Landespolitik und öffentliche Kritik === Die Rolle von Radio Corax als öffentlich alimentiertes „Bürgermedium“ ist zunehmend Gegenstand einer intensiven landespolitischen Debatte in Sachsen-Anhalt. Vor allem im Zuge der Landtagswahl thematisieren die AfD (die in ihrem Regierungsprogrammentwurf 2026 eine Aufhebung der Rundfunksubventionen fordert und die mangelnde Zugangsoffenheit beklagt), aber zunehmend auch Vertreter von CDU und FDP die Zweckentfremdung von Rundfunkbeiträgen und staatlichen Fördermitteln für einseitigen politischen Aktivismus. Kritisiert wird dabei auch die Aufsichtsrolle der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, die trotz offensichtlicher Verstöße gegen das Gebot der Meinungsvielfalt und die Zugangsoffenheit die Subventionierung fortsetzt. Diese politische Debatte gehört zwingend in den Wikipedia-Artikel.

=== 9. Interne Strukturen, Transparenzdefizite, Finanzen und Programmausschlüsse === Auch bezüglich der internen Vereinsführung und der versprochenen Transparenz gibt es öffentlich dokumentierte und relevante Fragestellungen:

  • Informationsblockaden: Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (u. a. über die Plattform FragDenStaat für den Zeitraum 2020–2025) bezüglich der Vergabe von Fördermitteln, Kooperationen und internen Zulassungsrichtlinien werden vom Sender und den Behörden weitgehend blockiert.
  • Finanzielle Unregelmäßigkeiten: Im offiziellen, online abrufbaren Mitschnitt der senderinternen „Zukunftswerkstatt Community Media“ (ZWCM) 2024 wird explizit über Probleme mit dem Rentenversicherungsträger berichtet, da sich festangestellte Mitarbeiter offenbar zusätzlich Honorare ausgezahlt haben ([https://mp3.radiocorax.de/mp3/098_ZWCM/zwcm2024_20241101_Kurzvorstellung_Update_News_der_Teilnehmenden2024.mp3 Audio-Quelle, abzurufen im Archiv des Senders]). Dies nährt den Verdacht einer zweckentfremdeten Verwendung öffentlicher Zuschüsse.
  • Ideologische Verengung: Im ZWCM-Mitschnitt von 2025 wird die existenzielle Sorge vor einem politischen Wandel und die Absicherung des eigenen linken Netzwerks thematisiert ([https://mp3.radiocorax.de/mp3/098_ZWCM/zwcm2025_20251031_Berichte-aus-den-Radios.mp3 Audio-Quelle]). Zudem existieren offizielle Statements des Senders, wonach gezielt nur Akteure eingeladen werden, die „die AfD weghaben wollen“, was den gesetzlichen Auftrag der Pluralität ad absurdum führt.
  • Historische Programmausschlüsse und interne Konflikte: Dass der „offene Zugang“ intern an enge ideologische Grenzen stößt, zeigen historische Vorfälle, die im Artikel fehlen:

''„NoJob FM“ (Antisemitismus-Debatte):'' Dem Format wurde nach Antisemitismus-Vorwürfen der Sendeplatz entzogen; die Produzenten schieden aus dem Verein aus.

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''„Salty Soundz“ (Sexismus-Debatte):'' Die Hip-Hop-Sendung wurde nach Sexismus-Vorwürfen abgesetzt, woraufhin sich die Macher ebenfalls vom Sender trennten.

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''Verfassungsschutzbericht 2003:'' Bereits im sachsen-anhaltischen Verfassungsschutzbericht 2003 wurde Radio Corax dafür kritisiert, von der linksextremistischen Szene genutzt worden zu sein, um während einer Demonstration in Echtzeit Informationen über die Route eines rechtsextremen Aufmarsches zu verbreiten.

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=== Fazit und Änderungsvorschlag === Der aktuelle Artikel liest sich wie eine unkritische Chronik aus der Feder des Betreibers und blendet sowohl die kontroverse Gründungsgeschichte, die medienpolitischen Konflikte als auch die konkreten Verstöße gegen journalistische Sorgfaltspflichten komplett aus.

Um den enzyklopädischen Kriterien der Wikipedia gerecht zu werden, schlage ich vor, die Abschnitte „Geschichte“, „Finanzierung“ und „Programm“ mit den oben genannten Belegen und Fakten zu ergänzen sowie ein neues Kapitel „Kritik und politische Kontroversen“ einzufügen, in dem die Debatte um die politische Neutralität, die staatliche Finanzierung, die Rolle der Stiftungen, Programmausschlüsse sowie die jüngsten medienrechtlichen Beschwerden sachlich dargestellt werden. --~2026-35847-07 (Diskussion) 20:09, 7. Jul. 2026 (CEST)Beantworten