Ich bin seit meiner Jugend vom Rundfunk und IT-Systemen fasziniert und war viele Jahre unter verschiedenen Projekten in diesem Bereich aktiv. Von 2021 bis Anfang 2024 war ich Mitglied in einem nicht-kommerziellen Radioprojekt, das ich aus persönlichen Gründen wieder verlassen habe. Mein formaler Austritt erfolgte im Januar 2024.
Tatsächlich führten bereits geringfügige Kommunikationsanlässe (wie etwa textbasierte Missverständnisse oder rein organisatorische Angelegenheiten in Vereins-Chats) zu meiner Empfindung nach unbarmherzigen öffentlichen Bloßstellungen und massiven internen, übergriffigen Eskalationen durch die Gegenseite.
Das plötzliche und wiederholte Aufgreifen von vergangenen Konfliktthemen durch die andere Seite, obwohl ich mich seit langem vollständig zurückgezogen habe, interpretiere ich als ungewollte Kontaktaufnahme. Dies geschieht vor allem in Form von Non-Mentions, Dogpilling und indirekten Bezugnahmen, die für einen eingeweihten Personenkreis klar erkennbar sind. Meine eigenen, bewusst allgemein und anonym gehaltenen alten Äußerungen werden offenbar aktiv aufgesucht, dokumentiert und zum Anlass weiterer Eskalation genommen. Zudem wurden meine früheren Beiträge auf mehreren Plattformen (Mastodon, Bluesky, X/Twitter) ebenfalls archiviert und in Form von passiv-aggressiven Non-Mentions und Dogwhistles thematisiert und an Dritte, teils mir unbekannte Personen weitergeleitet.
Ich befand mich 2023 in einer extremen persönlichen Belastungssituation, bedingt durch schulische Prüfungsphasen und zeitintensive, ehrenamtliche Feiertags-/Ferien-/Wochenendschichten und stärker werdenden depressiven Symptomen. Trotz meiner fortlaufenden Versuche, Differenzen auf eine sachliche Ebene zu lenken, wurde textbasierte Kommunikation wiederholt als „Feindseligkeit“ umgedeutet.
Wenn ich mich ausnahmsweise mal bewusst aus dem Bereitschaftsbetrieb zurücknahm und dies auch offen kommunizierte, wurde dies von der Gegenseite wiederholt als Verächtlichmachung oder als Angriff auf ihre Arbeit interpretiert. Beispielsweise führte meine Entscheidung, in bestimmten Situationen nicht kurzfristig einzuspringen, zu Sendeausfällen – was von mir als legitime Grenzsetzung gemeint war, von der anderen Seite jedoch als bewusste Herabwürdigung ihres Engagements aufgefasst wurde.
Das Fehlen von unparteiischen Schlichtungsstellen ("Awareness-Strukturen") führte zu einer fortschreitenden Isolation meiner Person innerhalb des Vereins, die fatalerweise als bewusster Rückzug interpretiert wurde. Die hieraus resultierende, chronische Stressbelastung führte bei mir Ende Januar 2024 nachweislich zu einer stressinduzierten Gesichtsnervenlähmung (Fazialisparese).
In der Zeit nach meinem Austritt gab es Situationen, die mich psychisch zusätzlich extrem belastet haben. Unter anderem kam es zu einem polizeilichen Einsatz an meiner Wohnanschrift, ausgelöst durch einen mutmaßlich koordinierten Anruf nachweislich (ich habe die Leitstelle gefragt) aus einer knapp 200 km entfernten Stadt. Ich selbst hatte mit dem eigentlichen Auslöser dieses Einsatzes nichts zu tun (ich habe mich weder öffentlich noch privat suizidal geäußert/verhalten) und war von der Situation vollkommen überrascht. Die genauen Hintergründe sind mir bis heute nicht vollständig bekannt. Ich habe diesen Vorfall als massiven und tiefgreifenden Einschnitt empfunden.
Verantwortung & Rechtliche Klärung:
Für eine im Zustand extremer, monatelanger Provokation getätigte verbale Entgleisung und als "Doxxing" empfundenes Verhalten habe ich die volle zivilrechtliche Verantwortung übernommen und eine entsprechende strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben und mich in eine finanzielle Notlage begeben. Seit diesem Zeitpunkt wurden meinerseits keinerlei aktive Handlungen, Kontaktaufnahmen oder Angriffe gegen die beteiligten Personen oder den Verein unternommen und die Äußerungen beseitigt. Ich kündigte sogar meinen stationären Internet-Anschluss und hatte von August 2024 bis Anfang Juni 2026 nachweislich keinen eigenen PC.