Die umstrittene Kovorsitzende der SPD, Saskia Esken, zieht sich von der Parteispitze zurück. „Ich gebe jetzt mein Parteivorsitzendenamt auf und mache Platz für die Erneuerung“, sagte Esken gestern Abend in der ARD. Sie war bereits bei der Besetzung der SPD-Ministerposten nicht berücksichtigt worden. Esken wurde vor allem vom rechten Parteiflügel für die Wahlniederlage der SPD verantwortlich gemacht.
Kochef Lars Klingbeil ist dagegen Finanzminister und Vizekanzler geworden. Auch das hatte etwa beim SPD-Landesparteitag in NRW am Wochenende für Kritik gesorgt.