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Linien M5 und M17 Nach schwerem Unfall: Tram-Strecke wieder freigegeben
Die Straßenbahn nach dem Unfall am 02.06.2026 in Berlin-Hohenschönhausen (Quelle: rbb)
00:50 Min
Die Straßenbahn nach dem Unfall am 02.06.2026 in Berlin-Hohenschönhausen (Quelle: rbb)

Drei Tage nach dem schweren Tram-Unfall in Neu-Hohenschönhausen hat die BVG die Strecke nach eigenen Angaben am Donnerstagabend um 20:50 Uhr wieder freigegeben. Die Straßenbahn-Linien M5 und M17 seien nun wieder im Regelbetrieb unterwegs.

Die Instandsetzungsarbeiten seien wie geplant vorangekommen, teilte die BVG mit. Man habe die Oberleitung repariert und neue Masten aufgestellt. Anschließend seien auch die Probefahrten erfolgreich verlaufen.

20 Menschen bei Unfall verletzt

Die Straßenbahn war am Dienstag an der Ecke Arnimstraße/Wartenberger Straße entgleist. Laut Feuerwehr kam ein Teil der Tram vermutlich in einer Kurve gegen einen Oberleitungsmast. Dabei wurde die Verkleidung aufgerissen, der hintere Teil des Fahrzeugs sprang aus den Gleisen. Insgesamt wurden 20 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer.

Zur Ursache des Unfalls sagte die BVG am Dienstagabend nichts weiter. Polizei, Technische Aufsichtsbehörde TAB und die BVG ermitteln zur Unfallursache.

Sendung: rbb24, 04.06.2026, 22:40 Uhr

Audio: rbb|24, 04.06.2026, Louis Leßmann

Berlin

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20 Kommentare

  • Berliner

    An den Straßenbahngleisen finden immer wieder Bauarbeiten statt. Vielleicht sollte man bei der nächsten Sanierung die Strecke so bauen, dass man da auch mit normaler Geschwindigkeit fahren kann. Die Berliner Straßenbahn fährt auf Normalspur wie die Bahn. Das sollte doch technisch machbar sein.

    • ....an der besagten Kurve stadtauswärts fuhren alle Tram's bisher immer ganz, ganz langsam.

      Und dieser Fahrer schafft es nicht? Diese Kurve ist nicht gefährlich, aber sehr schmal/eng.

  • Sandra

    So ist die Firma, sie "mauern" bis sie es schön reden können. Dem Fahrer sende ich Kraft und das er diesen Unfall psysisch verkraftet.

    • Schienenhobel

      Mein Gott... Wer soll denn hier was mauern, wenn noch nichts beweisbar ist und noch keine konkreten technischen Gutachten vorliegen? Nur weil ein Anwohner gesehen haben will, dass die Bahn zu schnell gewesen sei, ist das noch lange kein Beweis für eben diese Ursache. Was soll denn das, bei solchen Unfällen immer gleich eine faktenbasierende Ursache zu fordern? Das geht gar nicht, weil Unfalluntersuchungen auch ihre Zeit brauchen.

  • Jens Callsen

    Was bewegt eine Tram Fahrende, der Fahrer, seltsamerweise wird der Fahrende als Mann deklariert, wieso bloß, derart schnell in diese Kurve zu brettern. Das ist, wie man hört, seit 1984 Gegenstand jeder Streckeneinweisung. Das sieht man schon optisch anhand der Kurvenlage des Gleisbetts. Und wieso wird hier schon wieder rumgerätselt in den Medien. Nicht das hier psychische Probleme Vorlagen?

    • Boga

      schon mal dran gedacht das er auch ohnmächtig geworden sein könnte...

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