Die Finanzierungslücke der gesetzlichen Krankenversicherung für kommendes Jahr ist noch größer als bislang angenommen und liegt bei circa 19 Milliarden Euro. Das verdeutlicht die dringende Notwendigkeit von Reformen umso mehr, betont Bundesgesundheitsministerin @ninawarken 👇
Bundesgesundheitsministerium
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- Die Pflegeversicherung sieht sich einem riesigen finanziellen Defizit gegenüber. Der vorgelegte Referentenentwurf zur Neuordnung der Pflege sei aber keineswegs ausschließlich ein Spargesetz, betont Bundesgesundheitsministerin @ninawarken im Interview mit der Funke Mediengruppe.👇Das ganze Interview:
- „EUER ERNST?!? Das Hautkrebsscreening soll abgeschafft werden?“ Nein, das ist falsch! In Wahrheit sieht’s so aus 👇00:10
- „WIE BITTE?? Alle sollen ihren Beitrag zur Stabilisierung der GKV-Finanzen leisten, aber ausländische Familienangehörige bleiben kostenlos mitversichert??“ Das ist falsch! Wie es stattdessen aussieht 👇00:19
- „Der Blick auf die Zahlen macht den Handlungsbedarf deutlich“, so @ninawarken zur 1. Lesung des Gesetzes zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze. „Täten wir nichts, würde die Finanzlücke bereits im nächsten Jahr 19 Mrd. € betragen. Bis 2030 würde sie auf 44 Mrd. € anwachsen.“00:43Replying to @BMG_Bund„Wir wollen 🇩🇪 mit mutigen & entschlossenen Reformen wieder voranbringen. Dafür treiben wir Strukturreformen im Gesundheitswesen voran – etwa bei der Notfallversorgung oder der Einführung eines Primärversorgungssystems. Das zeigt: Wir als Land, als Regierung, sind reformfähig!“Die ganze Rede der Ministerin:
- .@ninawarken im Interview mit dem Deutschlandfunk: „Ich kann die Kritik und die Sorgen in großen Teilen verstehen. Dennoch: wir müssen jetzt die Beiträge stabilisieren. Da sind alle gefragt!“ Das ganze Gespräch:
- Bei der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) tauschte sich @ninawarken zu den anstehenden Reformen, u. a. in der Pflege und bei der gesetzlichen Krankenversicherung aus. Sie betonte die Notwendigkeit der Maßnahmen, um finanziell und strukturell langfristig Stabilität zu sichern.„Wir haben die Arbeit zwischen Bund und Ländern fortgesetzt – in einem Miteinander auf Augenhöhe und einem gemeinsamen Ziel: Die Versorgung für die Menschen verlässlich und zukunftsfest aufzustellen“, so die Ministerin. Fotos: Sozialministerium Niedersachsen/Moritz Frankenberg
- Am 20. & 21. Juni findet bei uns der Tag der offenen Tür statt. Wo: Mauerstr. 29, 10117 Berlin Es gibt ein großes Info-Angebot & exklusive Einblicke in die Arbeit des Gesundheitsministeriums. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, @ninawarken kennenzulernen. Wir freuen uns auf Sie!
- Die Pflegeversicherung steht unter massivem finanziellem Druck und muss dringend reformiert werden. Warum ist das so? Das Problem: Die Zahl der Pflegebedürftigen ist zuletzt viel stärker gestiegen als erwartet (aktuell ca. 6 Mio. Menschen).Replying to @BMG_BundSteigende Löhne für Pflegekräfte sind wichtig & richtig. Das erhöht aber die Pflegekosten zusätzlich. Mit der Reform soll es mehr Einnahmen, z. B. durch die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze sowie die Einbeziehung von Gruppen, die bisher keine Beiträge zahlen mussten, geben.Und was würde ohne Maßnahmen passieren? Ohne eine Reform wird für das Jahr 2027 ein Defizit von rund 7,5 Milliarden Euro erwartet. Im Jahr 2028 würde das Defizit bereits mehr als 15 Milliarden Euro betragen. Deshalb ist es wichtig, jetzt zu handeln!