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Aktuelles

20.05.2026 Der Kinderarzt Dr. Hussam Abu Safiya wurde im Dezember 2024 in Gaza verhaftet, als das israelische Militär das Kamal-Adwan-Krankenhaus stürmte. Abu Safiya ist Leiter des Krankenhauses und eine der bekanntesten Stimmen des zerstörten Gesundheitssektors im besetzten Gazastreifen. Von verschiedenen Seiten haben wir Kenntnis erhalten, dass der Gesundheitszustand von Dr. Abu Safiya lebensbedrohlich ist. Bitte schreiben Sie an den israelischen Botschafter in Berlin Ron Prosor und bitten Sie ihn, sich für die Freilassung des Arztes und der anderen inhaftierten Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens einzusetzen

29.12.2025 Die Festlegung der NATO, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, ist willkürlich und unverantwortlich. Für Deutschland würde sie (auf Grundlage des derzeitigen Haushalts) bedeuten, dass künftig die Hälfte aller Bundesmittel ins Militär fließen müssten. Jedes Jahr! Über 10.000 Unterstützer*innen kritisieren diese enorme Aufrüstung der Bundeswehr und sagen: „Nicht mit mir!” Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober bereits zu Weihnachten mehr als 10.000 Unterstützer*innen erreicht. Initiiert wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi. 

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Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 27. Mai 2026

Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert Ende der diplomatischen Blockade

Krieg gegen die Ukraine

27.05.2026 Die Friedensorganisation IPPNW fordert von der Bundesregierung ein Ende der diplomatischen Blockade und die Ernennung eines Sondergesandten für die Ukraine und Russland. Erst kürzlich hat die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel von Europa mehr diplomatische Anstrengungen zur Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland gefordert. Sie halte es für nicht ausreichend, wenn nur US-Präsident Trump den Kontakt zu Russland halte und bedauere es, dass Europa sein diplomatisches Potential nicht ausreichend einsetze.

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nd vom 11. Mai 2026

Keine neuen US-Waffen in Deutschland: Chance für Abrüstung

Debatte um Mittelstreckenraketen

Die Ankündigung des US-Präsidenten, keine neuen Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren, sollte für einen Politikwechsel genutzt werden. Aus Sicht von friedenspolitisch Engagierten ist die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren, zu begrüßen. Sie eröffnet die Chance auf einen Politikwechsel. Statt eigene Mittelstreckenwaffen mit anderen europäischen Staaten zu entwickeln und bei den USA Tomahawk- und Typhon-Startsysteme zu bestellen, sollte die Bundesregierung sich jetzt für einen Neustart bei Abrüstung und Rüstungskontrolle einsetzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26. April 2026

Friedensorganisation fordert Absage an Hochrüstung und Umkehr hin zu Diplomatie

IPPNW-Jahrestreffen in Jena

26.04.2026 Die medizinische Friedensorganisation IPPNW hat auf ihrem Jahrestreffen mit 120 Teilnehmer*innen ein grundsätzliches Umsteuern von der Kriegsvorbereitung hin zu einer Friedensorientierung gefordert. „Die Missachtung internationaler Rechtsstandards hat sich in den letzten Monaten weiter verschärft. Der russische Angriff auf die Ukraine hält an, ebenso die andauernde Tötung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel. Die völkerrechtswidrigen Militärangriffe der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon sowie die iranischen Gegenangriffe auf die Golfstaaten verschärfen die existentielle globale Krise internationaler Institutionen, allen voran der UN. Die wachsende Anzahl von Kriegen und die Ausbeutung unseres Planeten durch fossile Konzerninteressen und Regierungen aus den Ölstaaten, aus Russland und den USA zerstören unsere Lebensgrundlagen – direkt und indirekt“, heißt es in dem am Wochenende verabschiedeten Leitantrag. 

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Die GEAS-„Reform“ und was sie mit uns in der IPPNW zu tun hat

Am 12. Juni 2026 wird die „Reform“ des gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) praktisch wirksam. Zwar sind viele der nun in Kraft tretenden gesetzlichen Änderungen schon vorher von einzelnen EU-Staaten in unterschiedlicher Härte praktiziert worden, doch nun werden diese in Gesetzesform

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