Die Berliner Polizei hat am Nachmittag in Neukölln drei Handgranaten kontrolliert gesprengt. Wie ein Polizeisprecher dem rbb sagte, war der Einsatz gegen 14 Uhr beendet.
Sogenannte Magnetangler hatten die Weltkriegsgrananten am Vormittag in Höhe Kiehlufer aus dem Neuköllner Schifffahrtskanal geholt.
Für die Sprengung musste die Polizei den Bereich für etwa 20 Minuten sperren.
Granatenfund "gleich beim ersten Wurf"
Beim Magnetangeln - oder Magnetfischen - suchen Personen mit starken Magneten an einem Seil in Gewässern nach metallischen Objekten.
Sie hätten "gleich beim ersten Wurf" die drei Granaten aus dem Wasser gefischt, sagten die beiden Magnetangler einem rbb-Reporter. Der Fund sei ungewöhnlich. "Wir holen in der Regel sonst nur Schrott - Fahrräder und Co - heraus", hieß es.
endung: Fritz vom rbb, 10.06.2026, 17:30 Uhr
Audio: Fritz vom rbb, 10.06.2026, Britta Nothnagel
4 Kommentare
Das denke ich auch das waren die Gebrüder Lange oder Maskottchen und Co. Liebe Grüße aus Leipzig
Und warum soll es Magnetfischen heißen, wenn es mit Fischen nichts zu tun hat? Alles immer eine Frage des Sinns und der Logik...
Ich dachte immer es hieße Magnetfischen; zumindest wenn man den Gebrüdern Lange folgt :-)