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Zensur

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Der Begriff Zensur bezeichnet die fortlaufende Kontrolle von Informationen und deren Trägermedien, wie etwa Druck­erzeugnissen, Filmen, Liedtexten, Briefen und elektronischen Nachrichten oder auch Werken der bildenden Kunst durch staatliche oder nicht-staatliche Instanzen in Hinblick auf ihren jeweiligen Inhalt zur Erzwingung der Einhaltung bestimmter moralischer, rechtlicher oder gesellschaftlicher Normen.

Zitat: «Die Führung verliert aber gerade die Deutungshoheit. Den Vortrag von Peter Kruse sollte man sich immer wieder mal ansehen. Es ist nur 3,5 Minuten lang. Es gibt starke Veränderungen. Die ganzen Zensur­versuche der Regierung sind zum Scheitern verurteilt, weil die grundlegende Struktur des Internet nicht verstanden wird.»[1]
Zitat: «Wenn man sich unter Zensur nicht einen fleißigen Beamten vorstellt, der mit einem Rotstift dicke Bände durchgeht, sondern die Technik, mit der die eine Seite verhindert, dass die andere zu Wort kommt, dann kann nur unterstrichen werden, dass in den modernen Demokratien die Zensur einen Höhepunkt erreicht hat. Der größte Erfolg der "neuen Zensoren" ist es jedoch, das Publikum überzeugt zu haben, dass es keine Zensur mehr gibt.» - Prof. Thomas Molnar[wp]