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Nach Jahren von me too, bekommt ein Regisseur einen Ehrenpreis, obwohl gerade überall in der Presse darüber berichtet wird, dass eine Schauspielerin, Nastassja Kinski, seit 15 Jahren darum kämpft, dass eine Szene, aus einem seiner Filme, Falsche Bewegung von 1975, in der sie oberkörperfrei zu sehen ist, damals war sie 13 Jahre alt, nachträglich aus dem Film geschnitten wird. Der Preisträger ist der Regisseur des Films. In seiner Dankesrede geht der er auf den Fall ein. Aber nur um sich in Schutz zu nehmen. Und um die Diskussion um diesen Fall auf eine abstrakte Ebene über Zensur zu heben.
Es geht hier aber meiner Meinung nach um das persönliche empfinden einer Frau, die versucht, nachträglich, ihr 13 jähriges Ich zu schützen.
Hier wird die eitle Selbstbewertung des eigenen Films über das persönliche Empfinden einer Frau gestellt. Einfach so. Und keiner stellt sich während der Veranstaltung auf ihre Seite. Traurig. @filmpreis @filmakademie
After years of the #MeToo movement, a director is receiving an honorary award, even though the press is currently reporting that an actress, Nastassja Kinski, has been fighting for 15 years to have a scene from one of his films—in which she appears topless (she was 13 at the time)—retroactively cut from the film. As mentioned, the award recipient is the film’s director. In his acceptance speech, he addresses the case—but only to defend himself and to elevate the discussion surrounding this case to an abstract level of censorship. But to my opinion this is about the personal feelings of a woman who is trying, in hindsight, to protect her 13-year-old self. Nothing else. Here, the vain self-assessment of one’s own film is being placed above a woman’s personal feelings. And no one on the event seems taking her side. Sad.
Es geht hier aber meiner Meinung nach um das persönliche empfinden einer Frau, die versucht, nachträglich, ihr 13 jähriges Ich zu schützen.
Hier wird die eitle Selbstbewertung des eigenen Films über das persönliche Empfinden einer Frau gestellt. Einfach so. Und keiner stellt sich während der Veranstaltung auf ihre Seite. Traurig. @filmpreis @filmakademie
After years of the #MeToo movement, a director is receiving an honorary award, even though the press is currently reporting that an actress, Nastassja Kinski, has been fighting for 15 years to have a scene from one of his films—in which she appears topless (she was 13 at the time)—retroactively cut from the film. As mentioned, the award recipient is the film’s director. In his acceptance speech, he addresses the case—but only to defend himself and to elevate the discussion surrounding this case to an abstract level of censorship. But to my opinion this is about the personal feelings of a woman who is trying, in hindsight, to protect her 13-year-old self. Nothing else. Here, the vain self-assessment of one’s own film is being placed above a woman’s personal feelings. And no one on the event seems taking her side. Sad.
Es werden immer noch Filme mit Klaus Kinski gezeigt und das seit Jahrzenten. Da regt sich auch niemand drüber auf, obwohl die Tochter vom Vater jahrelang missbraucht wurde. Diese Doppelmoral ist zum Kotzen! Die Verantwortung tragen die Eltern! Der Tatort war Kult, N.Kinski wurde berühmt. Ziel erreicht. Sie sollte lieber ihre verdorbenen Eltern verklagen. Ach ja ...das geht nicht mehr. Sie hat jedes Recht zu sagen, das wollte sie nicht, aber hier müssen die Eltern in die Pflicht genommen werden und danach der Staat, der das zugelassen hat und jahrzentelang gezeigt hat!
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Genau das habe ich auch gedacht. Es war/ist unglaublich. Ekelhaft selbstverliebter Auftritt von Wenders. Gut, dass du das thematisierst.
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Ich muss mal was los werden. Meiner Meinung nach ist Herr Wenders Schaffenskunst völlig überschätzt! Kann sein, daß ich bei seinen Filmen (Ausnahme PINA) intellektuell überfordert bin. Aber ich stehe dazu. Ich bin Cineast, aber es gibt keinen Film von ihm, der zu meinen ten Tops zählt.
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Danke @clemens_schick 💕
👏👏👏
👏👏👏
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Perfekt auf den Punkt gebracht. Wenders Rede sollte auch in der breiten Öffentlichkeit in diesen Kontext gebracht werden, damit sie nicht losgelöst stehen bleibt. Der Rede fehlte Hintergrund und Kontext, so dass am Ende eine Täter-Opfer-Umkehr stattgefunden hat.
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Filmkunst ist ein Artefakt seiner Zeit. Aus einer anderen Zeit heraus diese Artefakte inhaltlich zu manipulieren verfälscht den geschichtlichen Kontext. Klar schauen wir aus heutiger Perspektive kritisch auf solche Inhalte, aber eben aus der heutigen
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❤️🧡💛💚💙💜
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Ist halt auch nur so'n übler alter weißer Kerl. (Mit überbewerteten Filmen. Nur MEINE Meinung)
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Danke 🙏
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❤️💪
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🙌
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Lieber Clemens, das hat mich ueberrascht so sehr , danke das ich das lesen konnte, und von euch allen hier, auch Karoline Herfurth🌷Nicollette ,..ich danke euch so sehr das ich das sehen konnte ✨haette ich nue so erwartet✨
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Danke für die klare Stellungnahme 🙌 Habe die Preisverleihung zum Glück nicht gesehen. Dass vor Ort niemand rebelliert hat, ist mir schleierhaft. Me too hin oder her, wenn es um Missbrauch von Kindern geht, dann verstummen immer noch erstaunlich viele. Ich wäre für eine Petition zugunsten von Nastasia Kinski. Also Szene rausschneiden oder Filmverbot.
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Hast Du sie gefragt, ob Du ein Foto von ihr mit diesem Text darunter posten darfst? Auch das wäre ein achtsamer Umgang!
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