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- Gestern, 20:33h 1 Min.
Die Frankfurter Gedenkveranstaltung zum IDAHOBITA* geht zurück auf einen Magistratsbeschluss von 2013 (Bild: Stadt Frankfurt am Main / Holger Menzel)
Nach der alljährlichen Gedenkveranstaltung der Stadt Frankfurt zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA*) kam es am Sonntag zu einem Zwischenfall.
Gegen 17 Uhr befanden sich laut Polizeibericht mehrere Personen der queeren Community am Mahnmal Frankfurter Engel am Klaus-Mann-Platz, um dort einen Stand der zuvor stattgefundenen Versammlung abzubauen, als zwei Personen auf einem E-Scooter an ihnen vorbeifuhren und eine queerfeindliche Beleidigung ausstießen. Anschließend entfernten sich die beiden Personen unerkannt. Eine Personenbeschreibung liegt nicht vor.
Zeug*innen, die Angaben zu dem Vorfall oder zur Identität der Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich bei der sachbearbeitenden Dienststelle unter Telefon (069) 755-54208 oder auf jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
An der Gedenkveranstaltung zuvor hatten rund 100 Menschen teilgenommen. In einer Rede betonte Frankfurts Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), wie sehr dem Magistrat die queere Community am Herzen liege. Deshalb blicke die Gedenkveranstaltung nicht nur zurück, sondern schaue bewusst hin, wie Diskriminierung queerer Menschen heute aussieht und was dagegen getan werden kann. "Der 17. Mai ist in Frankfurt nicht nur ein Gedenktag, sondern ein Aktionstag gegen Hass und für gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt", so Eskandari-Grünberg. (cw)











