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- Gestern, 13:19h 1 Min.
Ein Mann hat in einer Berliner U-Bahn zwei Frauen und einen Mann angegriffen und nach Polizeiangaben rassistisch und homofeindlich beleidigt. Der 34-jährige betrunkene Mann fragte eine 19-jährige Frau am Samstagnachmittag in der U2 in Mitte aggressiv nach ihren Kontaktdaten, wie die Polizei mitteilte.
Eine Freundin und ein Freund stellten sich schützend vor die 19-Jährige, woraufhin der Mann den Freund erst beleidigte und dann hart ohrfeigte. Durch den Schlag wurde der 33-Jährige mit seinem Kopf gegen die Wand gestoßen. Außerdem trat der Angreifer der 29-jährigen Freundin in den Bauch.
Weitere Fahrgäste griffen ein, hielten den Mann fest und alarmierten die Polizei. Der Tatverdächtige wurde am U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz vorübergehend festgenommen.
Bei dem Angreifer wurde ein Alkoholwert von rund 2,6 Promille festgestellt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung mit homophobem und rassistischem Hintergrund. Die weiteren Ermittlungen übernahm – wie bei Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei2 und die Staatsanwaltschaft3 in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/dpa)
Links
- https://pixabay.com/photos/woman-train-subway-transport-7558886/
- https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/ansprechpersonen-fuer-lsbti/
- https://www.berlin.de/sen/justv/beauftragte/ansprechpartnerin-homophobe-hasskriminalitaet/












