Zur Person: Yehuda Teichtal

Veröffentlicht am 02.11.2019

Yehuda Teichtal, 1972 geboren in New York, wuchs in einer traditionellen jüdischen Familie auf. 1996 kam er nach Berlin. Dort ist er Rabbiner der jüdischen Gemeinde und Vorsitzender des Chabad-Bildungszentrums. 63 Mitglieder seiner Familie kamen im Holocaust um. Ende Juli dieses Jahres wurde Teichtal Opfer eines antisemitischen Angriffs. Nach dem Gottesdienst wurde er von Männern auf Arabisch beschimpft und bespuckt. Vor Kurzem stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein – weil die Täter nicht eindeutig identifiziert werden konnten. Eines seiner Kinder war bei dem Vorfall dabei. Teichtal ist Initiator der Kampagne „Solidarisch gegen Hass“.


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