Abstract
In Carl Fuchs, Friedrich Nietzsche found a correspondent who made a name for himself as both a theoretician of music and a practicing musician. Fuchs is primarily known as a representative of the theory of musical harmony developed by Hugo Riemann, which was intended to reform the traditional division of beats and measures within a musical piece, and which paved the way for alternative approaches to interpretation. Among other sources, Fuchs drew upon insights into the metrics of antiquity. To Nietzsche, he compared musical phrasing with the punctuation of a literary text. The foundation existed for a lively exchange between the two correspondents; however, their correspondence was instead characterized by misunderstandings, a mix of respect and aversion, and divergent personal interests. Nevertheless, the exchange of letters clarifies Nietzsche’s positions regarding musical aesthetics and philosophy.
© 2024 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Titelseiten
- Teil I: Der Nietzsche-Preis
- Laudatio für Renate Reschke
- Vom Dilemma der Geistesgegenwart und dem fehlenden Sinn für Geschichte
- Teil II: Nietzsches Denkbeziehungen
- Zum Themenschwerpunkt:
- Projektpartner und Projektionsfiguren? Ida Overbeck und Friedrich Nietzsche
- Friedrich Nietzsche und Erwin Rohde
- Zwischen fatalistischer Ergebenheit und dem „Glück des Einsamen“. Friedrich Nietzsche und Lou von Salomé
- Zur beanspruchten Eigenständigkeit Friedrich Nietzsches gegenüber Paul Rée. Ein Versuch
- Malwida von Meysenbug. Das Leben und Ideal einer Protagonistin der Zeit der Revolutionen
- Verbunden im Zeichen des Freigeists. Heinrich Köselitz und Friedrich Nietzsche (1878–1880)
- Musiker und Denker unter sich
- Brandesʼ Nietzsche und Nietzsches Brandes. Stationen einer Entdeckung
- Teil III: Nietzsche-Werkstatt: Götzen-Dämmerung (32. Nietzsche-Werkstatt Schulpforta vom 11. bis 14. September 2024) Wissenschaftliche Leitung: Corinna Schubert und Jenny Kellner
- Zur Aktualität der Götzen-Dämmerung
- Morgen-Dämmerung eines hermaphroditischen Ideals: Nietzsches Geschlechtervokabular in der Götzen-Dämmerung
- Haben wir ein Recht auf Dummheit?
- „[D]en Krebsgang aller Dinge träumen“. Zur Verflechtung von Traum- und Dekadenzdiskurs in Götzen-Dämmerung
- Der freie Wille unter der ‚Optik des Lebens‘ in der ‚Morgendämmerung‘
- Vernunft und Vernunftkritik in Nietzsches Denken
- Nietzsches Immoralismus in Götzen-Dämmerung und Ecce homo
- „Naturalismus in der Moral“ oder „Urtheil Verurtheilter“? Eine textnahe Lektüre von GD Moral 4–5
- Sujétion in der Sittlichkeit?
- Teil IV: Beiträge
- Dokumentation: Über „freigeistige Weiber“. Ein apokryphes Nietzsche-Zitat bei Heinrich Köselitz
- Zur Genealogie totalitärer Herrschaft: Hannah Arendt und Friedrich Nietzsche
- Die Vergeistigung in der Auseinandersetzung? Friedrich Nietzsche – Eduard von Hartmann
- Personenverzeichnis
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