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Bundesland Brandenburg

Vorfall mit Hitlergruß bei CSD in Schwedt

Rund 100 Menschen beteiligten sich am Samstag beim ersten Christopher Street Day in Schwedt/Oder in der Uckermark. Dabei kam es zu mindestens einem Zwischenfall mit Rechtsextremen.


Symbolbild: In Schwedt/Oder mit knapp 34.000 Einwohner*innen fand am Samstag zum ersten Mal ein CSD statt (Bild: IMAGO / Steinach)
  • Heute, 13:53h 2 Min.

Bis zu 100 Menschen sind beim ersten Christopher Street Day in Schwedt/Oder für LGBTI-Rechte auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von rund 100 Teilnehmer*­innen, die Veranstalter gaben bis zu 90 Besucher*­innen an. Bei der Demonstration am Samstag kam es zu mindestens einem Vorfall. Eine Person habe einen Hitlergruß gezeigt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Der Organisator Timo Achatzi sagte zudem, vier Rechtsextremisten hätten versucht, sich in den Zug einzubinden. Die Polizei habe sie davon abgehalten. Die Beamt*­innen bestätigten dies zunächst nicht.

Gegen Hass und Hetze und für Liebe

Die CSD-Teilnehmer*innen gingen in bunten Outfits und mit Regenbogenfahnen gegen Hass und Hetze und für mehr Akzeptanz auf die Straße. Auf einer Fahne stand "Gegen rechts" mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz, auf einem Transparent war "Love is love" ("Liebe ist Liebe") zu lesen.

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Direktlink1 | Video von CSD-Organisator Timo Achatzi
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Nach Ansicht der frauenpolitischen Sprecherin der Brandenburger Grünen, Cindy Hahn, geht es um die Sichtbarkeit queerer Menschen. "Wir sind hier. Wir sind sichtbar. Und wir gehen nicht mehr weg", sagte Hahn, die beim CSD in Schwedt dabei war. Gerade in kleineren Städten sei Mut nötig, offen für Vielfalt einzustehen.

CSD-Saison 2026 begann in Angermünde

Die CSD-Saison 2026 begann am 11. April in Angermünde (queer.de berichtete2). Bis zum Herbst stehen in Deutschland weit über 100 Pride-Veranstaltungen auf dem Programm. Den Abschluss der CSD-Saison 2026 bilden Emmendingen, Herzogenaurach, Kaiserlautern, Landshut und Stendal am 26. September. Die größeren Demo-Paraden etwa in Berlin, Köln, München und Hamburg starten in den Sommermonaten (Alle CSD-Termine 2026 auf queer.de3).

Der CSD erinnert an die New Yorker Stonewall-Aufstände im Jahr 1969, setzt ein Zeichen für queere Sichtbarkeit und versteht sich als Protest für gleiche Rechte, Vielfalt und Akzeptanz. Deutschlandweit gab es in den letzten Jahren vermehrt Gegendemonstrationen und Störversuche aus der rechten Szene (queer.de berichtete4). (cw/dpa)

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