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Trump-Regierung

Neuer US-Marine-Chef hat etwas gegen queere Menschen – und gegen Hexen

Personalwechsel im Pentagon: Hung Cao ist vorläufig der neue Staatssekretär für die Marine. Aus seiner Queerfeindlichkeit macht er kein Geheimnis – und aus seiner Abneigung gegenüber magischen Wesen.


Wird Hung Cao seine Marine auf Hexen ansetzen? (Bild: IMAGO / Anadolu Agency)
  • 24. April 2026, 11:33h 2 Min.

Mitten in der Seeblockade der Straße von Hormus wechselt die US-Regierung ihren für die Marine zuständigen Staatssekretär aus. John Phelan werde die Regierung mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf der Plattform X mit. Der 54-jährige Unterstaatssekretär Hung Cao solle die Geschäfte bis auf Weiteres übernehmen. Zu den Gründen des Wechsels machte das Ministerium keine Angaben.

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Cao gilt als extrem queerfeindlicher Politiker: So ist er Mitglied einer extrem queer­feindlichen Kirchengemeinde, in der Homosexualität als "sexuelle Perversion" bezeichnet wird. Er setzte sich etwa gegen die Unterstützung queerer Jugendlicher oder die Gleich­behandlung von queeren Menschen ein. Im Wahlkampf 2024 empörte er sich insbesondere über Dragqueens in den US-Streitkräften: "Wenn man Drag Queens zur Rekrutierung nutzt, sind das nicht die Leute, die wir wollen", sagte er etwa – und spielte offensichtlich darauf an, dass er nur Heterosexuelle im Militär dulden wolle.

Auch ansonsten hängt er Verschwörungstheorien an: So behauptete er etwa, dass Hexen (!) im heidnischen Kalifornien ihr Unwesen trieben – und das wolle er in seinen Heimat-Bundessstaat Virginia verhindern (queer.de berichtete3).

Phelan ließ Kriegsschiff umbenennen, weil es nach einem Schwulen benannt worden war

Phelan, früher Investmentbanker, hatte seinen Posten erst im März vergangenen Jahres angetreten. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag unter anderem bei der Stärkung des Schiffbaus sowie der maritimen Industrie.

Auch er profilierte sich mit Homosexuellenfeindlichkeit: In seiner Amtszeit wurde etwa das US-Kriegsschiff USNS Harvey Milk umbenannt, weil es den Namen eines offen schwulen Veteranen getragen hatte. Damit, so die Marine damals, solle "die Kriegerkultur des Militärs" wiederhergestellt werden (queer.de berichtete4).

Hintergrund des Personalwechsels sind offenbar Spannungen zwischen Phelan und seinen beiden Vorgesetzten, Verteidigungsminister Pete Hegseth und dessen Stellvertreter Stephen Feinberg. Das berichtete die "New York Times" unter Berufung auf ungenannte Quellen. Besonders Feinberg war demnach zunehmend unzufrieden damit, wie Phelan die neue Schiffbau-Initiative der Marine umsetzte.

Trump schwärmte von Phelan

Erst im Dezember hatte Phelan gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump Pläne für neue Schlachtschiffe angekündigt, die den Namen des Präsidenten tragen sollen. Trump hatte bei der Veranstaltung in höchsten Tönen von Phelan geschwärmt. (dpa/dk)

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