Parteispitze der Linken: Übernehmen jetzt die Aktivisten?
Mit dem Stuttgarter Luigi Pantisano hat die Linke einen Vorschlag für die Nachfolge von Jan van Aken. Wer ist der Politiker – und steht er für eine harte Gazalinie?
Die Linke steht vor einem weiteren Umbruch: Parteichef Jan van Aken tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück, Co-Chefin Ines Schwerdtner will weitermachen. Ein Ersatzkandidat steht bereits bereit: Luigi Pantisano, 46 Jahre alt, soll neuer Parteichef werden. Die Frage ist, ob er die heterogene Partei vereinen kann und welche Richtung er einschlagen wird. Pantisano steht für einen harten Pro-Gaza-Kurs, was innerparteilich für Diskussionen sorgt. Die Linke muss sich nun entscheiden, ob sie mit dem neuen Führungsduo ihre Breite bewahren kann oder in eine aktivistische Bewegungspartei abdriftet.
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Nach turbulenten Jahren steht die Linke vor einem weiteren Umbruch: Am Mittwochabend hat Parteichef Jan van Aken seinen Rückzug vom Parteivorsitz angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen. Seine Co-Chefin Ines Schwerdtner will weitermachen. Und weil die Linken-Führung schon in wenigen Wochen, Mitte Juni, neu gewählt wird, hatte die Parteispitze auch gleich einen Ersatzkandidaten für van Aken parat.
Noch am Mittwochabend – quasi zeitgleich zu den auch für viele Linke überraschenden Meldungen über den Rückzug van Akens – wurde dem Parteivorstand und den Landesvorsitzenden ein Vorschlag für die Nachfolge van Akens unterbreitet: Luigi Pantisano, 46 Jahre alt und Bundestagsabgeordneter aus Stuttgart, soll an der Seite Schwerdtners neuer Parteichef werden.