Mit Hitler wird man nie fertig

Man meint längst alles über ihn zu wissen. Doch seit ein paar Jahren ist Hitler wieder Gegenstand zahlloser Biografien. Auch wenn inzwischen die meisten Quellen erschlossen sind: Neue Erkenntnisse fördert die Forschung immer wieder zutage.

Andreas Wirsching
Leseminuten

Adolf Hitler winkt 1937 aus einem Fenster in Bayreuth. Ob er als passive Figur in einem chaotischen System agierte oder doch ein eigentlicher «Dämon» war, ist eine der Fragen, die in der Forschung kontrovers beurteilt wurden. (Bild: Heritage Images)

Hitler und kein Ende – so lautet das Schlusskapitel der neuesten, im März 2018 erschienenen Hitler-Biografie des Münsteraner Historikers Hans-Ulrich Thamer. Und darin ist ihm völlig zuzustimmen. Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Allgegenwart die Person des fatalen Diktators in der Öffentlichkeit und in den Medien präsent ist. Vielleicht noch erstaunlicher ist es aber, dass sich auch die Wissenschaft mit neu gesteigertem Eifer diesem gleichsam «ewigen» Gegenstand widmet.

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