MIQ – Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit Niedersachsen
Hast Du Queerfeindlichkeit (mit)erlebt oder wahrgenommen? MIQ dokumentiert queerfeindliche Vorfälle aller Art in Niedersachsen.
Über unser Meldeformular oder unser Meldehandy kannst Du uns unkompliziert und anonym queerfeindliche Vorfälle in Niedersachsen melden. Deine Meldung wird – wenn nötig nach Anonymisierungsmaßnahmen – in einer gesicherten Datenbank gespeichert und ausgewertet.
Melde queerfeindliche Vorfälle!
Willkommen bei der Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit Niedersachsen (MIQ)!
Queerfeindlichkeit tritt in vielen Formen auf, zum Beispiel ein trans*feindlicher Angriff im Bus, ein homophober Witz am Arbeitsplatz, Diskriminierung im Gesundheitssystem gegen inter* Personen, ein Aufkleber an der Laterne gegen Regenbogenfamilien, digitale oder analoge Hassrede gegen CSDs, eine queerfeindliche Beleidigung beim Sport,…
Über unser Meldeformular oder unser Meldehandy kannst Du uns unkompliziert und anonym queerfeindliche Vorfälle in Niedersachsen melden.
Deine Meldung wird - wenn nötig nach Anonymisierungsmaßnahmen - in einer gesicherten Datenbank gespeichert und ausgewertet.
Bei der Meldung kannst Du auch angeben, wenn Du Dir ein Beratungsgespräch oder die Aufnahme des gemeldeten Vorfalls in eine Liste kurzer Beschreibungen queerfeindlicher Vorfälle (Chronik) wünscht.
Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!
Chronik
Die Chronik ist eine nach Datum sortierte Liste queerfeindlicher Vorfälle mit einer kurzen Beschreibung jedes Vorfalls.
Die Chronik macht deutlich, wie unterschiedlich die Vorfälle sind, an welchen – für die Betroffenen oft unvermeidbaren – Orten sie auftreten und welche Folgen sie haben.
Veröffentlicht werden ausschließlich Vorfälle, bei denen sich die Betroffenen eine Veröffentlichung in der Chronik gewünscht haben oder die bereits durch relevante Medien öffentlich gemacht wurden.
14.4.2026
Winsen/Luhe 8.9.2024 Rechte Demonstration gegen CSD
In Winsen/Luhe demonstrieren 30 Angehörige der extremen Rechten gegen den Christopher-Street-Day und gegen queere Mensch...
14.4.2026
Hannover 19.5.2024 Person mit Regenbogenflagge wird bedroht und beleidigt
Nach Abschluss des CSDs bedroht und beleidigt eine Gruppe von Jugendlichen im Innenstadtbereich eine Person, die eine Re...
Über das Projekt
Queerfeindlichkeit wird bisher kaum systematisch erfasst und es gibt nur wenige Angebote für Betroffene.
MIQ stellt der Community, der Öffentlichkeit und Entscheidungsträger*innen Jahresberichte und andere Veröffentlichungen mit Statistiken und Einordnungen zur Verfügung. So werden Ausmaß, Allgegenwärtigkeit und Unterschiedlichkeit queerfeindlicher Vorfälle sowie deren Folgen für Betroffene sichtbarer. Zugleich helfen diese Daten, Bedarfe und Leerstellen aufzuzeigen und zielgerichtete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
MIQ arbeitet bei der Erfassung, Speicherung und Auswertung der Daten gewissenhaft, auf wissenschaftlicher Grundlage und mit hohen Standards im Datenschutz. Eine solidarische Grundhaltung ist uns wichtig.
Über das ProjektInterviews
Hier erscheinen nach und nach Interviews zu Queerfeindlichkeit an Orten, in Kontexten oder Lebenssituationen, die eine Meldung erschweren und die darum durch unsere Statistiken voraussichtlich kaum erfasst werden.
Keine Interviews verfügbar
Unterstützung
MIQ ist als Meldestelle kein Beratungsprojekt und bietet deswegen keine langfristige/ psychosoziale Beratung an. Wir möchten Betroffene und Zeug*innen aber dabei unterstützen, die bestmöglichste Unterstützung zu finden.
Hierzu bietet MIQ eine filterbare Auflistung von Beratungs- und Bildungsprojekten und diversen Anlaufstellen. Außerdem bieten wir eine einmalige telefonische oder – in Hannover – persönliche Beratung für alle diejenigen an, die in der Liste nicht auf Anhieb fündig werden, unsicher sind, welches Angebot zu den eigenen Bedarfen passt, was ihr Bedarf genau ist oder andere Fragen in Bezug auf einen queerfeindlichen Vorfall haben.
Dafür bietet MIQ eine stetig wachsende, durchsuchbare und filterbare Liste von Beratungs-, Bildungs- und sonstigen Anlaufstellen an. Außerdem bieten wir ein einmaliges telefonisches oder — in Hannover — persönliches Beratungsgespräch für Personen, die:
- nicht sofort die passende Anlaufstelle in der Liste finden,
- unsicher sind, welches Angebot zu ihren Bedarfen passt,
- sich über ihre genauen Bedarfe noch nicht sicher sind, oder
- andere Fragen im Zusammenhang mit einem queerfeindlichen Vorfall haben.
Best Practice
14.4.2026
Zuhören bei Diskriminierungserfahrungen und Belastungen, statt über Andere zu reden - Die Aktion #WirRedenMit
Trans*, inter* und nicht-binäre (TIN) Kinder und Jugendliche sind von Ablehnung, Ausschluss sowie einigen Regelungen und Unklarheiten rund um das Selbstbestimmungsgesetz (und bis vor wenigen Jahren umso mehr durch das so genannte „Transs...
14.4.2026
Solidarische Dorfgemeinschaft: „Wahrenholz zeigt Flagge“
Über anderthalb Jahre hinweg werden einer Familie in Wahrenholz im Landkreis Gifhorn viermal die auf ihren Grundstück gehissten Regenbogenfahnen abgerissen und gestohlen. Daraufhin bildet sich im Ort ein loses Bündnis aus Bürger*innen u...