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Künstliche IntelligenzKI findet Schwachstellen – BSI erwartet weitreichende Folgen

Ein KI-Modell von Anthropic spürt versteckte Software-Schwachstellen auf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sieht auch Fragen der nationalen Sicherheit in Deutschland berührt. 10.04.2026 - 00:15 Uhr Artikel anhören
Claudia Plattner, BSI-Präsidentin: „Wir stehen zu Claude Mythos mit dem Hersteller Anthropic im Austausch“. Foto: Britta Pedersen/dpa

Berlin. Ein vom US-Unternehmen Anthropic entwickeltes KI-Modell zum Auffinden verborgener Software-Schwachstellen könnte nach Einschätzung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhebliche Auswirkungen auf die Cyberbedrohungslage haben. „Wir stehen zu Claude Mythos mit dem Hersteller Anthropic im Austausch“, teilte die BSI-Präsidentin, Claudia Plattner, auf Anfrage mit. Ihre Behörde habe das neue Tool zwar bisher nicht testen können. Im persönlichen Gespräch mit den Entwicklern habe man jedoch Einblick in die Funktionsweise gewinnen können.

Das US-Unternehmen hatte diese Woche mitgeteilt, insgesamt habe man mit Mythos bereits „tausende“ schwerwiegende Schwachstellen gefunden – darunter in jedem viel genutzten Betriebssystem und Webbrowser. Mit dem schnellen Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz sei davon auszugehen, dass solche Fähigkeiten recht bald auch Online-Angreifern zur Verfügung stehen könnten, warnte Anthropic.

In einer Kooperation sollten deshalb Konzerne wie Apple , Amazon und Microsoft Zugang zu Mythos bekommen, um Sicherheitslücken in ihrer Software zu finden, teilte das Unternehmen mit. Anthropic plane nicht, Mythos allgemein zugänglich zu machen. Unter den weiteren Kooperationspartnern sind die Linux-Stiftung, die IT-Sicherheitsfirmen Crowdstrike und Palo Alto Networks sowie der Netzwerk-Spezialist Cisco .

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