Im Englischen gibt es die schöne Wendung "to be in awe". Sie bedeutet so viel wie "ehrfurchtsvoll staunen". Will man den tieferen Sinn hinter diesen Wörtern verstehen, muss man an diesen Tagen in die Gesichter von Kindern schauen. Wie angespannt sie sind, wenn es mit der Suche losgeht. Wie sie die Umgebung scannen, durch Wohnungen, Häuser, Gärten rennen. Wie sie sich auf Böden legen und in Schränke klettern und dann, wenn sie ein Ei gefunden haben, es strahlend in die Höhe recken, in das Körbchen legen, um gleich weiterzusuchen, und am Schluss ungläubig staunend auf die Menge an glänzenden Süßigkeiten schauen, die sie gesammelt haben.
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Staunen: Lassen wir uns überwältigen
Was uns Erwachsenen fehlt, können wir an Ostern von Kindern lernen: zu staunen. Das reduziert Stress und macht das Leben angenehmer, sagt die psychologische Forschung.