EnergiepolitikDie Zwölf-Uhr-Regel wirkt nicht

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Teurer und teurer: Ein Mann tankt sein Auto an einer Aral-Tankstelle nahe Leipzig.
Teurer und teurer: Ein Mann tankt sein Auto an einer Aral-Tankstelle nahe Leipzig. Friedrich Bungert/Friedrich Bungert

Trotz schärferer Vorschriften werden Diesel und Benzin auch über die Feiertage ständig teurer. Nun stehen diverse Ideen im Raum – doch was fehle, sei ein Plan, kritisiert die Opposition.

Von Gunnar Herrmann und Vivien Timmler, Berlin

Für Autofahrer war das Osterwochenende ernüchternd. Mit jedem Feiertag sind die Spritpreise an den Tankstellen weiter gestiegen. Am Montag erreichte der Dieselpreis ein vorläufiges Hoch von 2,48 Euro, Super kostete parallel 2,28 Euro. Manche Vergleichsportale verzeichneten leicht abweichende Werte, die Tendenz aber war immer dieselbe: Am Samstag war Sprit teurer als am Freitag. Am Sonntag teurer als am Samstag. Und am Montag teurer als am Sonntag.

Konjunktur
:Energiepreisschock bremst das Wachstum

Der Krieg in Iran lässt die Hoffnungen auf einen nachhaltigen Konjunkturaufschwung schwinden. Damit gerät die gesamte wirtschaftspolitische Strategie der Regierung Merz ins Wanken.

Von Claus Hulverscheidt