Kein Strom für über 60.000 Chiemgauer: Heftige Kritik an Bayernwerk und Mobilfunkbetreibern
Drei Stunden ohne Strom und kein Netz fürs Handy: Der großflächige Ausfall in 26 Gemeinden sorgt für ein politisches Nachspiel. Bürgermeister üben scharfe Kritik an der Informationspolitik und warnen vor den Gefahren eines instabilen Kommunikationsnetzes im Chiemgau.
Chiemgau – Als am Mittwochnachmittag (1. April) bei über 60.000 Einwohnern in 26 Chiemgauer Gemeinden die Lichter ausgingen, versagte nicht nur das Stromnetz. In weiten Teilen der Region kollabierte auch die zivile Kommunikationsinfrastruktur. Und legt damit massive Schwachstellen bei der Stabilität der Mobilfunknetze und im offiziellen Warnsystem offen.