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Global Gay Nightlife Index 2026

Köln ist Deutschlands schwule Hauptstadt der Nacht

In Köln lässt es sich bundesweit am besten schwul ausgehen, so das Ergebnis einer internationalen Untersuchung von 30 Metropolen. Den ersten Platz holt sich aber eine Stadt außerhalb Europas.


Der Kölner Dom hat schon so einiges gesehen… (Bild: ChatGPT)
  • Gestern, 15:44h 3 Min.

Eine neue Analyse des Erotikportals Erobella1 zeigt, wo schwules Nachtleben aktuell weltweit am attraktivsten ist – mit überraschenden Ergebnissen: Während New York oder London am Ende der Liste stehen, schafften es vergleichsweise kleine Städte wie Brighton oder Zürich in die Top Ten.

Insgesamt untersuchte Erobella 30 queerfreundliche Groß- oder Millionenstädte in aller Welt. Dabei wurden vier Kriterien berechnet – die Zahl der Gay Bars, Clubs bzw. Partys, schwule Saunas sowie Cruising- oder Fetischlokale, abgeglichen mit der Einwohnerzahl. Den ersten Platz erreichte San Francisco mit 81 von 100 möglichen Punkten. Bei schwulen Bars und Partys ist die kalifornische Metropole demnach besonders attraktiv. Auf Platz zwei kam das südenglische Brighton (69 Punkte) gefolgt von Lissabon (56 Punkte), Barcelona (43 Punkte) und Miami (39 Punkte).

Zürich schaffte es als beste deutschsprachige Stadt mit 37 Punkte auf den sechsten Platz. Köln konnte sich als einzige deutsche Stadt in den Top Ten platzieren – auf Platz acht mit 34 Punkten.

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Hamburg hat die rote Laterne in Deutschland

Frankfurt am Main belegt Rang elf (24 Punkte), München schaffte es auf Rang 18 (18 Punkte) und damit knapp vor Berlin auf dem 19. Platz (17 Punkte). Hamburg ist mit Rang 25 (9 Punkte) die am schlechtesten bewertete deutsche Stadt. Fast alle deutschen Städte erreichten die meisten Punkte im Bereich Cruising/Fetisch, bei Frankfurt ist die größte Stärke dagegen die Sauna-Kultur. Bei Gay Bars holte München dagegen etwa null Punkte, Berlin und Hamburg schafften nur je einen Punkt.

Überraschend lag die Metropole New York nur auf Rang 27. Dahinter platzierten sich Budapest sowie die beiden englischen Städte London und Birmingham.

Erreichbarkeit wichtig

Erobella zog aus der Liste die Bilanz: "Egal, ob du deine nächste Reise planst, umziehst oder einfach erkunden willst, wo die Energie am stärksten ist – eines ist klar: Das beste Nachtleben ist nicht unbedingt dort, wo es am meisten gibt, sondern dort, wo am meisten davon leicht erreichbar ist."

In vermeintlichen Gay-Metropolen wie London oder New York verteilten sich die Angebote über riesige Flächen, was Spontanität erschwere und das Gemeinschaftsgefühl dämpfe. Der entscheidende Faktor für eine ausgelassene Nightlife-Erfahrung entstehe dort, wo Locations nah beieinander liegen würden und das Ausgehen spontan und ungeplant von sich ginge. (cw)

Rangliste (mit Punktzahl für Gay Bars, Clubs/Partys, Saunas, Cruising/Fetisch)

1. San Francisco (25, 25, 16, 15)
2. Brighton (11, 20, 24, 14)
3. Lissabon (5, 4, 25, 22)
4. Barcelona (6, 5, 7, 25)
5. Miami (7, 16, 7, 9)
6. Zürich (2, 11, 15, 9)
7. Paris (2, 2, 9, 23)
8. Köln (4, 2, 9, 19)
9. Liverpool (4, 11, 13, 0)
10. Manchester (6, 9, 5, 7)
11. Frankfurt/Main (2, 4, 13, 5)
12. Montreal (5, 4, 7, 7)
13. Mailand (1, 1, 9, 12)
14. Prag (2, 2, 7, 9)
15. München (0, 1, 4, 13)
16. Berlin (1, 0, 0, 16)
17. Wien (0, 1, 4, 12)
18. Amsterdam (3, 1, 3, 9)
19. Chicago (4, 4, 2, 6)
20. Madrid (1, 1, 5, 8)
21. Glasgow (3, 2, 10, 0)
22. Hamburg (1, 1, 5, 6)
23. Brüssel (2, 1, 5, 3)
24. Toronto (0, 1, 7, 1)
25. Rom (0, 0, 2, 7)
26. Los Angeles (2, 4, 2, 1)
27. New York (2, 3, 0, 2)
28. Budapest (0, 0, 3, 2)
29. London (0, 0, 1, 3)
30. Birmingham (1, 0, 2, 0)
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