Uwe Lulis Project News

UWE LULIS PROJECT

veröffentlicht ersten Track aus Debütalbum „Analog“

Das Video zu „Emerald In The Dark“ findet ihr hier:

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Uwe Lulis Project Line-Up:

Uwe Lulis – Gitarre / Vocals / Programmings / Keyboard

Erdmann Görg – Vocals

Cord Kunze – Bass

Katharina Kunnert – Drums / Vocals / Piano

Das Uwe Lulis Project entstand 2020 während der Coronazeit, aus dem kreativen Stillstand des Lockdowns heraus. Gitarrist Uwe Lulis (Accept/ Grave Digger/ Rebellion) nutzte diese Phase, um sich wieder vollständig seinen eigenen Songs zu widmen. Nach seinem Ausstieg bei Accept im Jahr 2025 rückte das Projekt endgültig in den Fokus.

Gemeinsam mit Erdmann Görg (Gesang), Cord Kunze (Bass) und Katharina „Knattadrum“ Kunnert (Drums/Piano) formierte sich eine Band aus dem Raum Frankfurt (Germany), die für handgemachte Rock- und Metal-Musik mit klarer Haltung steht: kraftvoll, direkt und ohne Kompromisse. Musikalisch bewegt sich das Projekt zwischen Rock und Metal, gern als Rock 2.0 beschrieben.

Im Zentrum steht das unverkennbare Gitarrenspiel von Uwe Lulis, dem erfolgreichen Studiomusiker und Songschreiber. Cord Kunze, als etablierter Bassist aus der Frankfurter Rock-Szene, sorgt für ein solides und präzises Fundament. Katharina Kunnert bringt mit ihrem eigenständigen Drumstil Dynamik und Charakter, während die Vocals von Erdmann Görg den Songs eine eigene Handschrift verleiht.

Das Debütalbum „Analog“ erscheint am 29.05.2026 und ist ein bewusstes Statement: Anspruchsvollen Rock ins 21. Jahrhundert zu transportieren und analog produziert. Keine KI, echte Drums, echte Performance. „Analog“ steht für eine klare Besinnung auf handgemachte Musik. Der Sound lässt bewusst Ecken und Kanten zu und wirkt gerade dadurch lebendig und authentisch. Produziert von Uwe Lulis selbst, lebt das Album vom kontrollierten Unperfektionismus. Es rockt!!

Prägend für den Sound ist erstmals der neue „Lulis-Signature Amp“ von Tube Workshop Amplification, der dem Album seinen warmen, durchsetzungsstarken Gitarrenton verleiht. Ergänzt wird dieser klassische Ansatz durch gezielt eingesetzte elektronische Elemente, die den Songs zusätzliche Tiefe verleihen, ohne die handgemachte Basis zu überlagern.

Das Ergebnis: Authentizität, Energie und spürbare Nähe zur Musik.

Ein besonderes Highlight des Albums ist der Song „Faust“, entstanden in Zusammenarbeit mit ASP und getragen von einer langjährigen Freundschaft zu Uwe Lulis. ASP übernimmt auf dem Titel den Part des Mephistopheles und liefert sich im Duett mit Erdmann Görg eine gesangliche Auseinandersetzung, basierend auf Goethes Faust (Studierzimmerszene).

Mit eigenem Sound, klarer Abgrenzung vom Mainstream und nicht zuletzt dem unverkennbaren Erscheinungsbild, inklusive der legendären langen Haare aller vier Musiker, setzt das Uwe Lulis Project konsequent auf Charakter statt Trends.

Live-Auftritte in Clubs und auf Festivals sind für den Herbst 2026 geplant. Parallel arbeitet die Band bereits an neuem Material.

Das Album erscheint via Uwesen Records als CD, Vinyl, MC und digital und ist hier bestellbar: https://www.uwesenmerch.de/shop/Uwe-Lulis-Project-c197148006

Uwe Lulis Project online folgen:

🌐 www.uwelulisproject.de

AXEL RUDI PELL – Ghost Town

Trackliste:

01.The Regicide (Intro)
02. Guillotine Walk
03. Breaking Seals (feat. Udo Dirkschneider)
04. Ghost Town
05. Holy Water
06. The Enemy Within
07. Hurricane
08. Sanity
09. Towards the Shore
10. Steps of Stone
11. Higher Call

Spielzeit: 55:54 min – Genre: Melodic Rock/Metal – Label: Steamhammer – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.axel-rudi-pell.de

 

Wie immer alle knapp 2 Jahre beehrt uns der deutsche Gitarro AXEL RUDI PELL mit seiner seit Jahren beständigen Bandmannschaft mit einem neuen Studioalbum. Das ist auch dieses Mal so und in seiner über 35-jährigen Bandkarriere ist dies nun schon sein 22. Studioalbum! Das soll mal einer nachmachen.
Fans des Bochumer wissen natürlich ganz genau was sie auf dem neuen Album zu erwarten haben, und Überraschung, daran hat sich auch auf dem neusten Diskus nicht viel geändert!
Obwohl beim Hören der neuen Songs entdeckt man dann doch die ein oder andere Überraschung und die größte liest man schon in der Trackliste. Ein Novum gleich in der AXEL RUDI PELL Bandgeschichte gibt es einen Gastsänger, der sich bei einem Song mit Stammsänger Johnny Gioeli die Ehre gibt. Kein geringerer als der German Metal Tank Udo Dirkschneider, der ja wohl niemanden unserer Leser mehr großartig vorgestellt werden muss, tritt hier in gewaltiger Erscheinung.
Na, wenn das mal nix ist?

Bandtypisch beginnt das Album wie immer mit dem atmosphärischen Intro „The Regicide“. Anschließend folgt die Videosingle „Guillotine Walk“ die nicht umsonst diesen Status hat und sofort als eines der Albumhighlights feststeht. Ein toller Aufbau, unglaublich guter Gesang und ein paar „The Masquerade Ball“ Einflüsse sind hier klar herauszuhören.
Danach gibt es bei „Breaking Seals“ der mit Spannung erwartete Gastgesang von Udo Dirkschneider zu hören. Und ja dieses Duett macht absolut Sinn, passt perfekt zum straighten Rocker und wertet die Nummer absolut auf. Klasse Song mit einem beeindruckenden Gesangs Duett mit tollen Kontrasten!
Der Titelsong „Ghost Town“ hat ordentlich Dampf und kann ähnlich wie der Opener komplett überzeugen. Mit den sanft eingesetzten Keys klingt das Ganze schön voll und kompakt.
Nach dem recht klassische ARP-Song „Holy Water“ gibt es dann drei, nur unterbrochen vom schnellen „Hurricane“, eher Balladen lastige Stücke zu bestaunen.
„The Enemy Within“ hat ein paar schöne Folk Einflüsse abbekommen sowie einen satten Groove, „Sanity“ ist schön erdig mit einem Mördergroove und geilen Bassläufen und „Towards the Shore“ ist dann eine sehr klassische ARP-Ballade geworden, die wir ähnlich schon x-Mal vom Meister gehört haben. Aber trotzdem immer wieder geil zu sehen das er solche Highlights einfach aus dem Ärmel schüttelt!
Der vorletzte Song „Steps of Stone“ reiht sich nahtlos in die bisherigen Highlights ein und verbindet so schön und auf ARP Weise Melodic Rock mit klassischem Metal.
Das abschließende „Higher Call“ ist dann eine klare Verbeugung zum Meisterwerk „The Masquerade Ball“ wo ARP-Jünger in seeliger Erinnerung schwelgen werden, sehr geil!

Wenn man auf meine Lobesworte sowie die Top Benotung schaut dürfte der ein oder andere mir nun Fanboy Allüren vorwerfen. Ja ich bin Fan, aber auch so muss man klar festhalten das „Ghost Town“ eines der besten ARP-Werke der letzten Jahre ist! Und da auch schon die letzten Alben für mich fast rund waren, gibt es hier auch fast die Top Note.
Eine klare 10 wäre es für mich gewesen, wenn man mehr solcher Hommage an das Götteralbum „The Masquerade Ball“ an Bord hätte, aber auch so gibt es hier massig Highlights zu bestaunen die jedem Band und Genrefan auf jeden Fall sofort zusagen sollte!
Und ja es gibt diese kleinen Unterschiede und Änderungen, die aber nicht jedem direkt auffallen werden, für Leute, die das Album nur so nebenher hören ist es nur ein weiteres ARP-Album was wie immer klingt, man muss einfach genauer hinhören.
Ein klarer Kandidat für die Topliste in diesem Jahr und das Ohne Wenn und Aber!

Julian

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LIGHTNING STRIKES – The King is victorious

Trackliste:

01. Fear of Unknown
02. Voices in my Head
03. Clash of Battalions
04. The King is Victorious
05. Aim and Shoot
06. Lucid Dreams
07. New Beginning
08. Masquerade Suite (Instrumental

 

 

Spielzeit: 41:56 min – Genre: Heavy Metal – Label: Rubikon – VÖ: 18.02.2026 – Page: www.facebook.com/lightningstrikesrocks

 

2016 kam mir eine Band mit ihrer neuen CD auf den Tisch, die super klang, recht ordentlich tönte, schon lange existierten und dann wieder verschwanden. Die Rede ist von der US Band LIGHTNING STRIKES, die 1985 durch Schlagzeuger Karpis Maksudian gegründet nur eine Single veröffentlichten und dann für 30 Jahre in der Versenkungen verschwanden um 2016 mit ihren selbstbetitelten Album wieder zurück zu kehren. Danach wurde es wieder ruhig um die Band und jetzt urplötzlich erscheint das zweite Album „The King is victorious“. Wahnsinn, da scheint man das ganze Bandprojekt nur als Hobby zu betreiben. Aber auch das ist ja nicht verwerflich, wer es kann!
Auf jeden Fall hat der gute Karpis neue Bandmitglieder um sich gescharrt nämlich US Basser Barry Sparks, der schon bei MSG oder YNGWIE MALMSTEEN in die Saiten griff, den japanischen Gitarristen Norifumi Shima sowie den argentinischen Sänger Mariano Gardella, dieser ersetzt Tony Martin. Vom letzten Album übrig geblieben ist Keyboarder Derek Sherinian (SONS OF APOLLO).
Beim Titelstück, Video unten, sind noch viele Gastgitarristen am Werke sowie das Moskauer Symphony Orchester. Hier wurden also keine Kosten und Mühe gescheut!

Was bekommen wir nun auf dem neuen Album geboten? Klassischer Heavy Metal der auch immer mal wieder in die US Ecke abdriftet.
Als Opener erklingt die erste Videosingle „Fear of Unknown“. Nach einer kurzen Cinematic Einleitung geht die knapp 7-minütige Nummer mit einem satten Groove zu Werke. Der neue Sänger Mariano setzt direkt eine erste Duftmarke und überzeugt sofort! Eine absolute Perle das kann man direkt sagen und ich bin gespannt, was der Junge noch so draufhat und ob wir ihn bald in anderen Bands noch hören werden, bislang ja ein sehr unbeschriebenes Blatt!
Der Song ist auch schon mal ein erster Fingerzeig was uns hier erwartet und ist für einen Opener gut gewählt, geht direkt gut in die Gehörgänge das Teil. Auch wenn es am Ende vielleicht etwas instrumental ausufernd wird.
Das folgende „Voices in my Head” ist dann eher ein straighter Rocker, der nichts von der epischen Eleganz des Openers hat. Geht auf jeden Fall gut nach vorne der Track!
„Clash of Battalions“ groovt dann wieder recht episch aus den Boxen, hat aber nicht ganz die Klasse des tollen Openers.
Und dann kommt der Titeltrack „The King is Victorious“ mit über 9 Minuten Spielzeit bei denen aus der Epic Ecke aber mal alles herausgeholt wird. Hier kommt dann auch ziemlich eindrucksvoll das Moskauer Symphony Orchester zum Einsatz.
Eine geile Nummer, mit der das Bandprojekt auf jeden Fall einen Alltime Klassiker abgeliefert hat. Zwar wird es zum Schluss instrumental auch wieder sehr ausufernd, was etwas künstlich die Spielzeit verlängert, aber das muss auch etwas bei der epischen Machart sein!
Danach gibt es dann, etwas zum Durchschnaufen, das erdige „Aim and Shoot“ welches aber eher guter Standardmetal ist.
„Lucid Dreams“ ist dann wieder ein kleines Highlight und irgendwie gefällt mir die Truppe einfach am besten, wenn sie, so wie hier auch, eher etwas epischer unterwegs ist.
Der letzte richtige Track „New Beginning“ ist dann auch wieder eher guter Standard und mit dem Instrumental „Masquerade Suite“ geht ein Album zu Ende was ein paar echte Highlights zu bieten hat, wo man aber das Gefühl hat da wäre noch mehr möglich gewesen!

Anschließend an meinen letzten Satz muss man hier noch festhalten das es instrumental und vor allem auch gesanglich hier wenig zu meckern gibt! Die Songhighlights zeigen was hier möglich ist, aber es gibt leider insgesamt zu viel Standard auf dem Album und manchmal ist man auch instrumental zu ausladend unterwegs und verliert etwas den Fokus.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum ist man hier auf jeden Fall wesentlich epischer unterwegs.
Somit bleibt unter dem Strich eine gerade noch starke Benotung übrig, aber das auch nur aufgrund der sehr überzeugenden Highlight Tracks!

Julian

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WHITE SKIES – Shouting At The Hurricane

Trackliste:

01. If This Is It (Get Ready)
02. 88 Crash
03. Money To Burn
04. I Can’t Make This Alone
05. The Girl’s In Love
06. Shouting At The Hurricane
07. Those Days
08. One Life
09. Righteous Zone
10. Control
11. So Sweet
12. I Kissed The Rain

Spielzeit: 53:10 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Metalapolis Records – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/whiteskiesband

 

Britischer Melodic Hard Rock die zweite Scheibe für heute Nacht, WHITE SKIES kommen mit ihrem zweiten Album über dem Ärmelkanal gerauscht. Nachdem ich schon das Debütalbum verbal behandelte, ist es fast schon Pflicht für mich den Nachfolger auch durch den Kakao zu ziehen oder loben. An der Besetzungsfront gab es keine Änderungen und besteht noch aus Mick White am Mikro, Ray Callcut an Gitarren, Pete Lakin an den Tasten, Rob Naylor an Bass und dem Stickschwinger Daz Lamberton. Als Gastmusiker fungierte Jake T. White an den Backing Vocals bei „88 Crash“ und „Money To Burn“.

Wie auch beim Cover-Artwork von DARK HEART dominieren hier dunkle Farbtöne, dies wird der Musik nicht gerecht und die Band könnte unter Umständen in ein anderes Genre eingeordnet werden. Mark besitzt eine raue Stimme die sehr gut zum Sound von WHITE SKIES passt. Man kann sie bedingt mit John Francis von AFTER HOURS oder Larry Baud von RED DAWN vergleichen. Die Gitarren sind so trocken wie ein Wüstenwind ausgeführt und klingen nach Rock N Roll, die Härte geht voll in Ordnung. Die Keys sind Fanfarenhaft, als Orgel oder im Pianostil ausgeführt, was sehr viel Abwechslung bringt. Der Bass steht knapp in der zweiten Reihe, dafür geben die Drums ordentlich Gas.

WHITE SKIES machen mit dem Zweitling ernst und geben Gas was das Pedal hergibt. Nicht von der Geschwindigkeit, sondern von den Songs und deren Ausführung die als sehr gut bezeichnet werden kann. Einige der Titel wären in den 80ern in den Discos auf Dauerrotation gelaufen. Die Band mischt in ihren britisch charmanten Sound eine gut angehauchte Portion US- und Kanada Stadion Rock. Stört dies in irgendeiner Weise? Nicht wirklich, so kommt ein Stil zustande der weder nach Nordamerika noch Großbritannien klingt, sondern sich auf halbem Weg im Atlantik trifft. Vergleichen kann man am besten mit AFTER HOURS hier, RED DAWN dort, auf der anderen Seite bei BLUE TEARS da und BLOOD RED SAINTS oder CHANGE OF HEART da drüben, wobei auch mal Ähnlichkeiten zu ANDY TAYLOR und POWERSTATION auftauchen. So schaffte es WHITE SKIES einen Stil zu entwickeln der sich sehr attraktiv und eingängig anhört.

„If This Is It (Get Ready)“ ein kräftiger Rocker am Anfang, „88 Crash“ ein eingängiger Rocker der beim ersten Hördurchgang sitzt – würde sich gut in einer Disco machen. „Money To Burn“ das tanzbare und melodische Highlight erinnert an ANDY TAYLOR oder POWERSTATION in Härter, „I Can’t Make This Alone“ eine sehr gute Powerballade. „The Girl’s In Love“ eine flotte Abgehnummer, „Shouting At The Hurricane“ ein Hit der mit Pianoklängen kommt. „Those Days“ ein cooler Rocker der mehr als nur Potential besitzt, „One Life“ eine weitere starke Powerballade die von Akustikgitarre, Piano und Micks rauer Stimme getragen wird. „Righteous Zone“ hier wird flott drauf los gerockt und -rollt – mit geilem Refrain, „Control“ bewegt sich zwischen Ballade und gefühlvollem Softrocker – mit sehr gutem episch anmutenden Refrain. „So Sweet“ dieser Rocker hört sich an wie DEF LEPPARD auf US-Steroiden, „I Kissed The Rain“ hier wird das gefühlvolle auf die Spitze getrieben.

Balle

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DARK HEART – Evolution

Trackliste:

01. Light The Flame
02. Cold Winter
03. End Of Tomorrow
04. Hands Of Fate
05. Spread Your Wings
06. Ride The Highway
07. You And I
08. Life To Crucify
09. Eyes Of Light
10. Mortality
11. Burned

Spielzeit: 58:02 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/DARKHEART.ROCK

 

Die ehemalige NWOBHM Kombo DARK HEART kehrt nach zwei Jahren Pause mit einem neuen Album zurück. Die Abkehr vom NWOBHM soll einfach nur bedeuten das DARK HEART den Sound auf den neuesten Stand brachte und die Reife des Songwritings widerspiegelt. Zu DARK HEART gehören immer noch, wie beim Vorgänger, dass einzig verbliebene Gründungsmitglied Alan Clark am Mikrofon und Keys, Nick Catterick an Gitarren und Keys, Josh Williams an Bass und Pete Newdeck an den Drums. Wie auch schon beim Vorgängeralbum dominieren beim Cover-Artwork die dunklen Farbtöne, aber Leute lasst Euch nicht von dem Cover täuschen, hier gibt es keine Depri-Mucke, sondern reinen Melodischen Hard Rock.

Alan Clark besitzt immer noch diese Stimme, die mit ihren Harmonien sofort im Ohr hängen bleibt und sehr markant ist. Der Stempel den Alan mit seiner Stimme hinterlässt ist an Positivität nicht zu überbieten. Alan wird bei Bedarf von einem mehrstimmigen Chor der gesamten Band unterstütz. Die Gitarren sind mit viel Drive und Kraft ausgeführt, allerdings nicht mehr ganz so hart wie auf dem 2024er Album. Die Keys kommen sehr cool, fast schon Old-School rüber und bilden mit den Gitarren eine gleichberechtigte Partnerschaft um das perfekte Fundament für Alans Stimme zu bilden. Der Bass bewegt einen Schritt hinter den Gitarren und Keys, steht dabei gut im Raum. Die Drums von Pete sind wie man es von ihm gewohnt ist mit viel Energie ausgeführt worden. Pete führte auch die Produktion aus, gemastert wurde das Album von Harry Hess. Der Sound muss sich nicht vor irgendjemandem verstecken, die besitzt Druck.

Die Briten zeigen auf dem dritten Band Album was in ihnen steckt, dass wäre eine verdammt geile Stimme, coole Gitarren und Keys, eine energische Rhythmus Fraktion und sehr gute Songs im Gepäck. DARK HEART sind von der Heavy Schiene komplett auf das melodisch Hard Rockende Gleis gewechselt, was ihnen sehr gutsteht. Obwohl der Sound sehr tief in den 1980er Jahren verwurzelt ist, ist er weder antiquiert oder von einer Staubschicht umgeben. Der Vorgänger war schon stark, mit diesem Album können die Jungs nochmal einen halben Punkt mehr verbuchen. Vergleichen kann man mit CHANGE OF HEART, MIDNITE CITY, VEGA und kräftigeren NEWMAN sowie HEARTLAND. Die auch von der großen Insel in der Nordsee stammen und auch diesen positiven britischen Einschlag in ihrer Musik haben.

DARK HEART bieten das perfekte Gesamtpaket aus Stimme, Hooks, Melodie, Härte und Instrumentierung. Wenn so die Zukunft des britischen Melodic Hard Rock aussieht, so kann es weitergehen und sehr gerne mehr davon. So sollte und muss das klingen, so und nicht anders.

„Light The Flame“ ein Melodic Happen zum Einstieg, „Cold Winter“ ein sehr kräftiger Rocker der Durchsetzungsvermögen beweist. „End Of Tomorrow“ kommt mit viel Drama und leichten Prog Elementen aus dem Sack, „Hands Of Fate“ wow, was für eine Melodie – ein Highlight. „Spread Your Wings“ wildert fast schon im coolen AOR, „Ride The Highway“ besitzt keltischen Charme und erinnert ein wenig an MOORE und LYNOTTs „Out In The Fields“. „You And I“ und noch ein eingängiger Rocker zum Genießen, „Life To Crucify“ traumhafte Keyboardteppiche mit starker Riffarbeit und dem Gesang von Alan = einen Volltreffer. „Eyes Of Light“ das nächste Highlight – mit superben Refrain, „Mortality“ ein Melodisches Schmankerl mit viel Drama, „Burned“ zum Abschluss gibt es noch einen Hit, der schon auf dem dritten CHANGE OF HEART Album zum Einsatz kam.

Balle

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LAMB OF GOD – Into Oblivion

Trackliste:

01. Into Oblivion
01. Parasocial Christ
03. Sepsis
04. The Killing Floor
05. El Vacío
06. St. Catherine’s Wheel
07. Blunt Force Blues
08. Bully
09. A Thousand Years
10. Devise Destroy

 

Spielzeit: 36:26 min – Genre: Groove Metal – Label: Century Media- : 13.03.2026 – Page: www.facebook.com/lambofgod

 

Mit „Into Oblivion“ liefern LAMB OF GOD ein Album ab, das sich anfühlt wie eine ehrliche Portion Groove Metal: Man weiß genau, was man bekommt – und genau das bekommt man dann auch. Schon der Titeltrack kracht direkt rein und zeigt, dass die Band 2026 ihre typischen Stärken nicht verlernt hat: krass-fette Riffs, ein richtig aggressiver Drive und Sänger Randy Blythe, der klingt, als hätte er die letzten Jahre konsequent in Wut konserviert. Das Album bestätigt irgendwie auch den ersten Eindruck, den ich von LAMB OF GOD hatte. Kennengelernt habe ich die Jungs aus Richmond beim SLAYER Abschiedskonzert 2018 in Erfurt. Während LAMB OF GOD die Halle abgerissen haben, waren SLAYER an diesem Abend echt S******. Wir sind – wie so viele andere – früher gegangen. Ich habe fast 20 Jahre gebraucht, um diese geile, im Jahr 1990 gegründete, Band zu finden. Echt traurig….
Aber weiter im Text. Stücke wie „Parasocial Christ“, „The Killing Floor“ oder „Blunt Force Blues“ sind pures Moshpit Material – wuchtig, genau, und klar auf eine Live Umsetzung ausgelegt. Man hört sofort: Diese Songs wurden geschrieben, damit Nacken knacken und die Security im Graben nicht zur Ruhe kommt. Die Band legt eine Souveränität an den Tag, die man nur nach Jahrzehnten Bühnenerfahrung hat.
Was das Album aber wirklich herausstechen lässt, sind die ruhigeren, atmosphärischeren Momente, die man so nicht unbedingt erwarten würde. Mein Überraschungshighligt auf „Into“Oblivion“ ist „El Vacío“. Eine düstere, fast balladenhafte Nummer mit deutlichem „ALICE IN CHAINS Vibe, die zeigt, dass LAMB OF GOD auch anders können, ohne an Härte zu verlieren. Auch „A Thousand Years“ mischt Southern Metal Vibes mit variablen Vocals und bringt eine angenehme Portion Abwechslung ins Gesamtbild.
Ganz ohne Kritik geht’s aber nicht: Manche Stellen wirken so souverän und sauber, dass sie fast schon zu sicher daherkommen. Technisch top, manchmal zu clean, aber nicht immer überraschend. Hinzu kommt ein neues Logo, das man so nicht gebraucht hätte. Aber okay, kleine Mängel sind bei einer Band wie LAMB OF GOD immer noch jammern auf hohem Niveau.
Textlich ist Sänger Randy Blythe dafür voll im Element. Seine Wut über gesellschaftliche und politische Entwicklungen in den USA zieht sich wie ein roter Faden durchs Album und verleiht dem Album eine gewisse würzige Note. Die Produktion ist druckvoll, klar und lässt sowohl die alten LAMB OF GOD Trademarks als auch die neuen Nuancen gut zur Geltung kommen.

Mein Fazit ist, „Into Oblivion“ ist ein sehr starkes, energiegeladenes Album geworden, das Fans abholt und Neulinge nicht überfordert. Es erfindet das Rad nicht neu – muss es aber auch nicht. LAMB OF GOD bleiben LAMB OF GOD, nur mit ein paar frischen Farbtupfern. „Into Oblivion“ macht richtig Laune und echt Bock auf mehr.

Tänski

 

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DAN LUCAS – Age Is Just A Number

Trackliste:

01. An Angel
02. Age Is Just A Number
03. Losing Myself
04. I Never Wanna Say Goodbye
05. JP’s Bar
06. The World Is Broken
07. For A Smoke
08. Lost In The Shadows
09. What About Tomorrow
10. True Love
11. Life Is Kind Of Rock’n Roll

Spielzeit: 40:28 min – Genre: Classic Rock – Label: PRIDE & JOY MUSIC – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.danlucas.de

 

Es gibt so Leute, die findet man überall da, wo Musik gemacht wird. DAN LUCAS ist so jemand. Gewinner von „The Voice Of Germany – Senior“, Banderfahrung seit 1988, Soloalben, Soundtrack für einen Mäcces-Werbespot, und inzwischen ist er noch als Musical-Darsteller unterwegs. Das ist eine ganze Menge, und seit 2021 ist Dan dazu bei PRIDE & JOY MUSIC und veröffentlicht dort nun sein neues Album „Age Is Just A Number“. Das ist in Zeiten der Veröffentlichung der Epstein-Akten der schlimmste Titel, den man sich vorstellen kann, geht bei DAN LUCAS aber natürlich in die Richtung von „Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“. Etwas ungeschickt trotzdem.
Elf Songs gibt es auf „AIJAN“, keiner über 4:30 Minuten. Das reicht auch vollkommen, Dans Songs sagen in ihrer Kürze alles, was sie müssen. Längen hat die Platte schonmal nicht.
Musikalisch ist das Ding irgendwas zwischen Classic Rock und AOR. Sehr melodisch, mit dem ein oder anderen Klavier, ein paar Synths und dazu Dans leicht rauchig-belegte Stimme, die sehr gut zur Musik passt und in die Dan ohne Frage beim Singen eine Menge Herz legt.
Herz findet sich auch in vielen der Melodien. Okay, die Strophe von „The World Is Broken“ erinnert an zehn andere bekannte Songs und der Chorus ist AVANTASIAs „Shelter From The Rain“, aber gerade in den Refrains auf „AIJAN“ steckt doch fast immer eine gewisse Größe und Emotion und ein Gespür für gute Melodien im Genre.
Ich meine, seien wir ehrlich und nehmen zum Beispiel „Losing Myself“: Das ist einfach ein schöner Song, der sich richtig anfühlt und als ganz angenehmer Ohrwurm funktioniert, und von solchen Songs gibt es doch einige auf der Platte.
Andere, wie „Life Is Kind Of Rock’n Roll“ oder „What About Tomorrow“ sind eher netter Durchschnitt, aber dennoch, ich fühle die Liebe.
Die ist in der Produktion und in den Arrangements leider weniger spürbar. „Age Is Just A Number“ ist okay aber sehr routiniert produziert und wirkt, beispielsweise in den Drums, recht seelenlos-digital. Und die einzelnen Instrumente vermitteln doch oft den Anschein, als seien sie von Leuten eingespielt worden, die offenkundige Profis sind, aber auch nur das nötigste an Kreativität in die Sache investiert haben. In dem Aspekt fehlt dem Album leider Leben, was die Vocals von Dan aber erfreulicherweise ein Stück weit wieder wettmachen.

Fazit:
Ein paar mehr schlaflose Nächte beim Komponieren im Proberaum und Aufnehmen im Studio hätten „Age Is Just A Number“ gut getan. Das ändert aber nichts daran, dass das Ding ein schön gesungenes Stück Classic Rock/AOR von einem Underground-Urgestein ist, der seiner Sache immer noch mit Begeisterung und Talent folgt.

Anspieltipps:
„Losing Myself“, „JP’s Bar“ und „Lost In The Shadows“

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Jannis

LOUD & CLEAR – Loud & Clear (RG-Zeitmaschine)

Trackliste:

01. Make It Loud
02. Love Waits
03. Hold On
04. I Wanna Rock With You
05. Rhythm & Booze
06. Ride Into The Moonlight
07. Waiting For The Roar
08. Ghosts Of Summer
09. Baby Wants To Rock
10. Doesn’t Anybody Fall In Love Anymore
11. Goodbye Eyes
12. Candle In The Window

Spielzeit: 48:05 min – Genre: AOR / Melodic Rock – Label: Eigenproduktion – VÖ: 1997 – Page:

Man schrieb das Jahr 1997, sechs Jahre nach dem NIRVANA Erdbeben veröffentlichten vier Melodic Rock Musiker ihr gleichnamiges Debütalbum in Eigenregie. Der Zeitpunkt war für diese Art Musik nicht mehr der Beste, und so ist LOUD & CLEAR nie wirklich über einen Geheimtipp oder Insider hinausgekommen. 2002 kam zwar noch ein zweites Album mit dem Titel „Disc-Connected“ bei MTM heraus, danach wurde das Kapitel LOUD & CLEAR geschlossen. Bis zum Jahr 2010 als die Band ROCK SUGAR mit ihrem ersten Mash-Up Album auftauchte und mit den beiden Masterminds von LOUD & CLEAR Jess Harnell und Chuck Duran wieder im Rampenlicht erschien.

Zur Besetzung von LOUD & CLEAR gehörten damals Jess Harnell am Mikrofon, Chuck Duran an den Gitarren, Mark Allardyce an Bass und Craig Shaw an den Drums. Jess besitzt eine sehr kräftige und aussagefähige Stimme die sich in den mittleren bis in die höheren Töne bewegt, zu dieser Tonlage gesellt sich eine gewisse Portion Rauch die dem Ganzen eine besondere Faszination verleiht. Die Gitarren machen keine Gefangenen, sind mal härter oder softer ausgeführt, je wie es der Song gerade erfordert. Der Bass kann bei genauem Hinhören wahrgenommen werden. Die Drums sind dezent ausgeführt und nicht so auffällig wie bei anderen Bands ausgefallen. Die Produktion kann den Standard der Songs leider nicht ganz mitgehen, da müssen Abstriche in Kauf genommen werden.

Der Stil befindet sich, wenn es um AOR geht im SURVIVOR und JOURNEY Fahrwasser, wenn es mal intensiver Richtung Melodic Rock geht kann man DEF LEPPARD mit „HYSTERIA“ oder BB STEAL als groben Vergleich sehen. Auf diesem Debütalbum bewiesen LOUD & CLEAR welch hohes Potential und Genialität in ihnen steckte, was sie auch auf Album #2 von 2002 unter Beweis stellen konnten. Leider war die Zeit für solche Musik lange vorbei und LOUD & CLEAR schafften es nicht den großen Wurf zu landen. Die enthaltenen Songs ließen großes hoffen, was sich leider nicht bewahrheitete und nach 2002 verschwand die Band bis 2010 um als ROCK SUGAR mit Mash-Up Versionen von erfolgreichen Pop und Rock Songs für aufsehen zu sorgen. Trotz des ausbleibenden Erfolges tut dies dem sehr guten Debütalbum keinen Abbruch und zeigt eine Band die wusste was sie wollte, leider um Jahre zu spät.

Mit den drei Melodic Rock Perlen „Ride Into The Moonlight“, „Waiting For The Roar“ oder „Doesn’t Anybody Fall In Love Anymore“ wäre der Band in den späten 80ern ein Megaseller geglückt.

„Make It Loud“ ein flotter Einstieg ins Album, mit „Love Waits“ folgt eine AOR Perle. „Hold On“ eine Ballade die überzeugen kann, „I Wanna Rock With You“ hier kommt ein stampfender Rocker der voll nach vorne geht. „Rhythm & Booze“ bewegt sich zwischen Powerballade und Rocker, „Ride Into The Moonlight“ ein geniales Highlight das es in den 80er weit hätte bringen können. „Waiting For The Roar“ ein Brecher und weiteres Schmankerl das sogar heute noch den Test der Zeit übersteht, „Ghosts Of Summer“ ein Song mit traumhaft geilem Refrain für den andere Bands töten würden. „Baby Wants To Rock“ hier gibt es flotten AOR mit leichten Rock N Roll Vibes, „Doesn’t Anybody Fall In Love Anymore“ die Band geizt nicht mit eingängigen und melodischen Songs, auch dieser bietet eine überzeugende Leistung. „Goodbye Eyes“ diese Ballade ist in den Strophen fast schon lahm, im Refrain explodiert der Song regelrecht, „Candle In The Window“ zum Schluss wird nochmals richtig drauf los gerockt.

Balle

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TIMELESS RAGE – My Kingdom Come

Trackliste:

01. My Kingdom Come
02. The Seed of Fear
03. The Devil`s Masquerade
04. Conquistadores
05. Moonbite Serenade
06. A Vampire`s Legacy
07. Regrets
08. The Enemy is You
09. We all Shall Fall
10. The Pale Death

 

Spielzeit: 45:52 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Metalapolis Records – VÖ: 27.03.2026 – Page: www-timeless-rage.de

 

Nach dem letzten Album der Band TIMELESS RAGE „Untold“ im Jahr 2022 gab es leider wieder den ein oder anderen Besetzungswechsel in der Band, nicht der Erste, die Truppe ist ja schon sehr lange, seit 2012, unterwegs aber musste immer wieder Arbeiten an Alben aufgrund geänderten Personals verschieben. Somit haben wir mit dem neuen Album „My Kingdom Come“ erst das zweite Album der Band zu bestaunen.
Kopf der Band ist nach wie vor Schlagzeuger und Gründer Klaus Buchfink, nach dem Ausscheiden von Sänger Frank Breuninger, der sich wieder mehr auf seine Hauptband DARK SKY konzentrieren möchte, präsentiert man uns mit Nicolaj Ruhnow aber einen neuen Frontman, der gut zur Symphonic Power Metal Mucke passen und von DOMAIN oder TOKYO BLADE bekannt sein sollte.
Mit ihm erschuf man ein ambitioniertes, anspruchsvolles neues Album welches sich um die großen Themen Macht, Liebe, Krieg, Leben und Tod dreht.
Das klingt spannend und nachdem Gitarrist Michael ein guter und langjähriger Facebook Freund von mir ist war klar das ich mich auch dem neuen Album genauer widmen werde!

Als Opener fungiert der Titeltrack „My Kingdom Come“. Nach etwas musikalischem Vorgeplänkel startet die Nummer direkt durch mit dem tollen angenehmen Gesang von Neufronter Nicolaji. Dieser lässt immer wieder seine Bariton Gesangskünste durchkommen, was der Nummer gut zu Gesicht steht und das Ganze etwas epischer macht. Ein starker Start!
Etwas düsterer aber keinen Deut weniger epischer oder symphonischer klingt dann das folgende „The Seed of Fear“ welches ja eine der ersten Videosingles war. Die Nummer nimmt gekonnt den Faden auf und spinnt ihn perfekt weiter.
Das folgende „The Devil`s Masquerade“ ist ebenfalls ein echter Hit geworden und leitet den Mittelteil perfekt ein.
Hier haben wir mit dem symphonischen Stampfer „Conquistadores“, dem abwechslungsreichen „Moonbite Serenade“ sowie dem epischen „A Vampire`s Legacy“ weitere sehr ordentliche Tracks, die alle ihre Basis im symphonischen Power Metal haben und somit bestens ins Bild passen!
„Regrets“ ist dann nur ein atmosphärisches Zwischenstück welches das letzte Drittel gekonnt einleitet.
Hier haben wir mit dem schön eingängigen „The Enemy Is You“ und dem in der Bridge recht harten „We All Shall Fall“ zwei weitere Hits am Start.
Mit dem stark symphonischen „The Pale Death“ wird dann ein sehr ordentliches neues TIMELESS RAGE sauber abgeschlossen.

Ich hoffe jetzt doch mal sehr inständig das die häufigen Besetzungswechsel bei TIMELESS RAGE nun endlich etwas der Vergangenheit angehören!
Denn in meinen Augen ist die aktuelle Besetzung mit einer der besten der letzten Jahre der Band. Vor allem der neue Sänger Nicolaj Ruhnow passt perfekt zum, nun noch präsenteren, Symphonic Power Metal der Band.
Da hat man nochmal einen ordentlich Schritt nach vorne gemacht, auch was das Songwriting angeht!
Hier wirkt alles etwas kompakter, und perfekt ausbalanciert als auf dem letzten Diskus.
Ein sehr schönes Album was Band und Genrefans auf jeden Fall bestens gefallen wird.
Ganz klar das bisher beste Album der Band ohne Wenn und Aber!
Klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

Julian

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METAL DE FACTO – The Land Of The Rising Sun Part II

Trackliste:

01. Sengakuji Temple
02. Across The Milky Way
03. Gojira
04. My Plastic Escape
05. ??????
06. Fury And Beauty
07. The Wanderers Truth
08. Pen Is Mightier Than Sword
09. Lighter Than A Feather
10. Wheel Of The Rising Sun

 

Spielzeit: 48:17 min – Genre: Power Metal – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 06.03.2026 – Page: www.facebook.com/metaldefacto

 

Die finnischen Power Metaller von METAL DE FACTO melden sich mit ihrem dritten Album „Land Of The Rising Sun – Part II“ zurück. Laut Homepage der Band hat sich an der Besetzung nicht viel geändert. Immer noch dabei sind Sänger Aitor Arrastia, Gitarrist Esa Orjatsalo, Bassist Sami Hinkka, Keyboarder Benjamin Connelly und Schlagzeuger Atte Marttinen. Der Gitarrist Mika Salovaara scheint nicht mehr Teil der Band zu sein, der Platz des zweiten Gitarristen ist momentan offen.

Aitor besitzt eine sehr kraftvolle Stimme die von der Tonlage sehr gut zum Power Metal von METAL DE FACTO passt. Ohne Schnitzer shoutet oder screamt er sich durch die 10 Songs die es auf eine Laufzeit von über 48 Minuten bringen. Die Gitarren sorgen für die nötige Härte, egal ob es die Lead- oder Rhythmus-Gitarre ist, es werden Riffattacken losgelassen die es in sich haben. Die Tastenabteilung unterstützt die Gitarren nach vollen Kräften und sorgt mit diesen für das richtige Grundgerüst. Der Bass lässt sich nicht verdrängen und kann sich gut behaupten, das Schlagzeug ist für die Band typisch sehr auffällig in Szene gesetzt.

Also dann lassen wir die Mucke für sich selber sprechen. Wie der Titel „Land Of The Rising Sun – Part II“ unschwer vermuten lässt, ist es eine thematische Fortsetzung des letzten Albums und musikalisch gibt es einige Anspielungen aus dem Land der aufgehenden Sonne. Die Songs sind von den Melodien her fein ausgearbeitet, sind dadurch sehr eingängig und gut hörbar ausgeführt. Wie auch schon auf dem Vorgänger hat es METAL DE FACTO gut im Griff gesunde Power Metal Härte mit Melodie auszustatten, dass das Hören Freude bereitet. Die Gesangsharmonien von Aitor wirken beim Gesamtbild auch sehr rund und hörerfreundlich. Vergleichen kann man diesen Rundling laut Label Info mit BEAST IN BLACK, BATTLE BEAST, DRAGONFORCE oder GAMMA RAY, ich würde sogar noch THE UNITY, TURBOKILL, FEEDOM CALL und FIREWIND dazu nennen. Denn bei allen Bands findet man Elemente die es auch bei METAL DE FACTO zu Hören gibt. Als Klon der genannten würde ich METAL DE FACTO aber auf keinen Fall bezeichnen, dafür sind sie schlichtweg zu gut.

Die Finnen haben sich wieder getraut einen Hammer rauszuhauen, obwohl der Vorgänger einen halben Punkt stärker ausgefallen ist, kann dieses Album trotzdem überzeugen. Wären zwei Songs mehr im Kaliber von „Sengakuj Temple“ und „Wheel Of The Rising Sun“ enthalten, wäre die Wertung höher ausgefallen.

„Sengakuji Temple“ wird von einem japanisch gesprochenen und gehaltenen Intro eingeleitet, mit gelegentlichen Tempowechseln haut das monumentale Stück zu Anfang ganz schön rein, „Across The Milky Way“ eine eingängige Haudrauf Nummer mit epischen Momenten, ein melodisches Highlight. „Gojira“ hier geht es mit Vollgas und Melodie voll nach vorne, „My Plastic Escape“ geht auch ganz schön flott ab das Dingens. „??????“ ein kurzes Instrumental-Intro, „Fury And Beauty“ ein Stampfer der mit stellenweise poppigen 80er Keys kommt. „The Wanderers Truth“ eine vor Drama triefende und epische Ballade, „Pen Is Mightier Than Sword“ hier trifft Härte auf Eingängigkeit und formt einen ober coolen Song. „Lighter Than A Feather“ hier treiben die Finnen das Drama auf die Spitze – die Kuschelfraktion kommt voll auf ihre Kosten, „Wheel Of The Rising Sun“ geile Keys, Aitor in Best Form, Melodie so weit die Ohren hören können – ergibt ein fettes Highlight mit göttlichem Refrain zum Abschluss.

Balle

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