Wetterau-Kreistag :
CDU siegt, NPD fliegt

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Das Kreishaus in Friedberg

Die CDU hat die Wahl zum Kreistag der Wetterau abermals mit großem Abstand gewonnen. Die NPD fliegt aus dem Kreistag, Volt zieht neu ein. In Wölfersheim verteidigte die SPD ihre absolute Mehrheit.

Die CDU hat die Wahl zum Kreistag der Wetterau abermals mit großem Abstand zum Zweitplatzierten gewonnen. Dahinter folgten die SPD, die AfD und die Grünen. Die Union lag dabei über dem Landesdurchschnitt, die Sozialdemokraten und die Grünen schnitten dagegen schwächer ab. Die AfD wiederum erreichte ein Resultat in Höhe ihres Mittelwerts in Hessen.

Nicht mehr vertreten im neuen Kreistag ist die Partei „Heimat“, die früher als NPD auftrat. Sie hatte 2021 einen Sitz erreicht, ihr Vertreter wurde aber zuletzt als Fraktionsloser geführt. Volt zieht neu in das Gremium ein. CDU und SPD koalieren dort bisher schon, ihre Vorsitzenden haben Gespräche zur Frage angekündigt, wie sie die Zusammenarbeit fortsetzen können.

Die CDU hat mit 32,8 Prozent ihr Ergebnis der Kreistagswahl von vor fünf Jahren egalisiert. Die SPD erreichte 18 Prozent, das sind 2,6 Prozentpunkte weniger als seinerzeit. Die Grünen verloren 5,3 Prozentpunkte auf 13,7 Prozent. Dagegen konnte die AfD ihr Resultat von 2021 mehr als verdoppeln und kam auf 16,1 Prozent, ein Zuwachs von 9,2 Prozentpunkten. Allerdings blieb sie hinter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl zurück und hatte auch bei der Landtagswahl 2023 in zwei der drei Wahlkreise höhere Stimmanteile bekommen, als sie am Sonntag erzielte.

Die 81 vergebenen Sitze im neuen Kreistag in Friedberg verteilen sich so: Die CDU entsendet 26 Abgeordnete, die SPD 15, sie kommen zusammen auf eine hauchdünne Mehrheit von 41 Sitzen. Die AfD stellt 13 Abgeordnete, die Grünen sind künftig mit elf Frauen und Männern vertreten, die Freien Wähler mit sieben Mitgliedern. Die Linke folgt mit vier, die FDP mit drei und Volt mit zwei Vertretern.

Die CDU hat in allen größeren Kommunen in der Wetterau die Kommunalwahl gewonnen. Dies gilt für Bad Vilbel ebenso wie für Bad Nauheim, Butzbach, Büdingen und Friedberg. Die SPD verteidigte ihre Hochburg Wölfersheim und errang eine absolute Mehrheit von 56,8 Prozent. Auch aus der Stadtverordnetenwahl in Reichelsheim ging die SPD als Sieger hervor, sie errang 42,3 Prozent der Stimmen.

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