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Das Gazprom-KomplottSo entging Deutschland knapp einem Blackout

Zwei russische Whistleblower verhinderten, dass Wladimir Putin Deutschland ins Chaos stürzte. Das Handelsblatt enthüllt die dramatische Rettungsaktion – und zeigt: Die Politik hat kaum etwas gelernt.Martin Greive, Mareike Müller, Julian Olk, Klaus Stratmann, Catiana Krapp und Moritz Koch 09.12.2023 - 09:46 Uhr Artikel anhören

Der russische Präsident Wladimir Putin versuchte über die Gazprom-Tochter Gazprom Germania die Bundesrepublik zu attackieren.

Foto: Handelsblatt

Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Riga. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine nimmt Wladimir Putin im Frühjahr 2022 auch Deutschland ins Visier – über die Abhängigkeit der Bundesrepublik von russischem Gas.

  • Der Plan des Kreml: Ein Strohmann aus Moskau sollte die Deutschlandtochter von Gazprom liquidieren und so die Republik ins Energiechaos stürzen. Zwei russische Whistleblower und einige engagierte Beamte vereiteln den Plan.
  • Doch ein Blick auf die Abhängigkeit von China zeigt: Die Bundesregierung hat aus dem Angriff nicht gelernt.

Ende März 2022. Seit mehreren Wochen tobt der russische Eroberungsfeldzug in der Ukraine, doch der Sturm auf Kiew stockt, Russland erleidet hohe Verluste. Wladimir Putin beschließt, eine Waffe einzusetzen, die Moskau selbst im Kalten Krieg niemals angewendet hat. Das Ziel dieser Waffe ist Deutschland.

Für den Angriff muss der Kremlchef keine Soldaten abkommandieren. Alles, was er braucht, steht schon bereit. Gazprom Germania, die Deutschland-Tochter des russischen Gaslieferanten Gazprom, hat sich tief in die kritische Infrastruktur der Bundesrepublik eingegraben. Das Unternehmen gleicht einem wirtschaftlichen Sprengsatz. Der soll jetzt hochgehen.

Was in den nächsten Tagen geschieht, führt die Bundesrepublik an den Rand einer wirtschaftlichen Katastrophe. Die Geschehnisse waren bisher nur bruchstückhaft bekannt, das Handelsblatt kann sie nun erstmals auf Basis von Gesprächen mit Regierungsvertretern, Managern und Insidern detailliert nachzeichnen.

Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Riga. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine nimmt Wladimir Putin im Frühjahr 2022 auch Deutschland ins Visier – über die Abhängigkeit der Bundesrepublik von russischem Gas.

  • Der Plan des Kreml: Ein Strohmann aus Moskau sollte die Deutschlandtochter von Gazprom liquidieren und so die Republik ins Energiechaos stürzen. Zwei russische Whistleblower und einige engagierte Beamte vereiteln den Plan.
  • Doch ein Blick auf die Abhängigkeit von China zeigt: Die Bundesregierung hat aus dem Angriff nicht gelernt.

Ende März 2022. Seit mehreren Wochen tobt der russische Eroberungsfeldzug in der Ukraine, doch der Sturm auf Kiew stockt, Russland erleidet hohe Verluste. Wladimir Putin beschließt, eine Waffe einzusetzen, die Moskau selbst im Kalten Krieg niemals angewendet hat. Das Ziel dieser Waffe ist Deutschland.

Für den Angriff muss der Kremlchef keine Soldaten abkommandieren. Alles, was er braucht, steht schon bereit. Gazprom Germania, die Deutschland-Tochter des russischen Gaslieferanten Gazprom, hat sich tief in die kritische Infrastruktur der Bundesrepublik eingegraben. Das Unternehmen gleicht einem wirtschaftlichen Sprengsatz. Der soll jetzt hochgehen.

Was in den nächsten Tagen geschieht, führt die Bundesrepublik an den Rand einer wirtschaftlichen Katastrophe. Die Geschehnisse waren bisher nur bruchstückhaft bekannt, das Handelsblatt kann sie nun erstmals auf Basis von Gesprächen mit Regierungsvertretern, Managern und Insidern detailliert nachzeichnen.

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