SexualstraftäterIn den Epstein-Akten fehlen Aussagen, die Trump belasten könnten

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Der Name des heutigen US-Präsidenten (Mitte) taucht in den Epstein-Akten derzeit auf 5243 Seiten auf. Aber weder handelt es sich zwangsläufig immer um seine Person noch ist damit eine Beteiligung an Straftaten bewiesen.
Der Name des heutigen US-Präsidenten (Mitte) taucht in den Epstein-Akten derzeit auf 5243 Seiten auf. Aber weder handelt es sich zwangsläufig immer um seine Person noch ist damit eine Beteiligung an Straftaten bewiesen. (Foto: HANDOUT/AFP)

Rechercheure vermissen in den veröffentlichten Dokumenten mehrere Interviews mit mutmaßlichen Opfern und Zeuginnen. Demokratische Abgeordnete sprechen von einer Vertuschungsaktion zum Schutz des Präsidenten.

Von Peter Burghardt, Washington

Jeffrey Epstein war natürlich nicht sein Thema, als Donald Trump am Dienstagabend im US-Kongress prahlte. Auf der Tribüne saßen außer Astronauten, Eishockeyspielern und anderen Helden aber auch Opfer dieses gigantischen Skandals, und es könnte sein, dass dem Präsidenten die Affäre nun wieder näherrückt. Gerade machen alte Vorwürfe neu die Runde, und Beobachter wundern sich, wie die Regierung mit diesem Teil der Epstein-Dokumente umgeht.

MeinungUSA
:Die Opfer haben es verdient, dass Epsteins Welt schonungslos ausgeleuchtet wird

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt
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