Künstliche Intelligenz : Jetzt übernehmen die Maschinen
Bisher war die Künstliche Intelligenz für den Menschen ein Werkzeug. Jetzt beginnt sie, ihn zu ersetzen. Ausgerechnet ein bisheriger Underdog treibt dabei die Branche vor sich her.
Den Softwareentwicklern steckt der Schreck noch in den Knochen. Ihre Branche stürzte tiefer als alle anderen, als Anfang Februar plötzlich die Aktienkurse fielen – ausgelöst von einem neuen KI-Programm. Plötzlich stand ihr gesamtes Geschäftsmodell infrage. Der Kurs von Adobe ging innerhalb einer Woche um 10 Prozent zurück, der des Datenbankunternehmens Oracle um 15 Prozent. Auch in Deutschland geht die Angst um. Viele in der Softwarebranche hätten darauf gehofft, dass sich das Wachstum in der Künstlichen Intelligenz verlangsamt, berichtet der Unternehmensberater Martin Geißler von Argon & Co., der viele Softwareunternehmen von innen kennt. Jetzt werde Realität, was viele befürchtet hatten: „Dass es vielleicht doch so rasant geht, wie wenige glauben wollten.“
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