FAZ+Künstliche Intelligenz :
Jetzt übernehmen die Maschinen

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Mensch und Maschine – das Verhältnis ändert sich.

Bisher war die Künstliche Intelligenz für den Menschen ein Werkzeug. Jetzt beginnt sie, ihn zu ersetzen. Ausgerechnet ein bisheriger Underdog treibt dabei die Branche vor sich her.

Den Softwareentwicklern steckt der Schreck noch in den Knochen. Ihre Branche stürzte tiefer als alle anderen, als Anfang Februar plötzlich die Aktienkurse fielen – ausgelöst von einem neuen KI-Programm. Plötzlich stand ihr gesamtes Geschäftsmodell infrage. Der Kurs von Adobe ging innerhalb einer Woche um 10 Prozent zurück, der des Datenbankunternehmens Oracle um 15 Prozent. Auch in Deutschland geht die Angst um. Viele in der Softwarebranche hätten darauf gehofft, dass sich das Wachstum in der Künstlichen Intelligenz verlangsamt, berichtet der Unternehmensberater Martin Geißler von Argon & Co., der viele Softwareunternehmen von innen kennt. Jetzt werde Realität, was viele befürchtet hatten: „Dass es vielleicht doch so rasant geht, wie wenige glauben wollten.“

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Lesermeinungen
Martin P. Drach17.02.2026 – 12:25Mein Herz haben Sie, auch wenn in unserem fiktionalen Leben keine Klempner und Installateure m - w - d mehr vorkommen.
101

Martin P. Drach17.02.2026 – 12:21"Nichts wird passieren! Ausser Stromverbrauch!" Das ist zu unterkomplex gedacht für eine KI. Wenn sie gut ist, erstattet sie die Kosten für den Stromverbrauch umgehend😉. Habe Ihnen trotzdem ein Herz geschenkt.
021

Detlev Piecha17.02.2026 – 12:00 Bevor das drohende Thread-Tor gleich hier runterrasselt, sei vielleicht auch mit Blick auf das kleine Geplänkel mit Dr Wolfgang Klein doch noch ein wenig mein Bedauern darüber ausgedrückt, wie seeehr doch auch in dem Beitrag von Alexander Wulfers „Künstliche Intelligenz. Jetzt übernehmen die Maschinen“ die Diskussion der phänomenologischen Oberfläche verhaftet bleibt? Eine Sicht, die ich beunruhigt unterstrichen sah, als ich mir jetzt wieder nach Jahren George Dysons „Turings Kathedrale“ und was da neben ihm stand an Literatur aus dem Regal holte. Auch will mir scheinen, daß die Diskussion um die sog. „KI“ hier schon einmal differenzierter Gegenstand des Gesprächs war. Nun ja, sei’s drum – aber Dysons „Kathedrale“ sei vielleicht mit einem freundlichen „Tolle, lege!“ jenseits irgendwelcher hier bemühten mehr oder weniger sinnarmen SF-Filme aus den Hallen der Kulturindustrie Hollywoods lobend allen Interessierten zusammen mit Turings "Kann eine Maschine denken?“ ans 💖 gelegt.
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