Achtet uns!

In seiner Blütezeit erstreckte sich das Persische Reich von Ägypten bis Indien. Darauf baut der Stolz der Iraner – und Rückbesinnung auf die kosmopolitische Vergangenheit täte der Nation heute gut.

Charlotte Wiedemann
Leseminuten

Viele Iranerinnen und Iraner gingen gern im Gleichschritt mit der Zeit – auch wenn der Tschador dabei manchmal etwas hinderlich ist. (Bild: Abedin Taherkenareh)

Als der iranische Regisseur Asghar Farhadi jüngst die Oscar-Feierlichkeiten boykottierte, wollte er nicht nur ein Zeichen gegen die antimuslimische Einreisepolitik des US-Präsidenten setzen. Farhadi hatte auch sein Ansehen im Heimatland im Blick: Die stolze Geste der Verweigerung war ganz nach dem Geschmack der Iraner, die sich von Donald Trumps Dekret in ihrer Ehre verletzt fühlten. Trotz aller Verteufelung ist Amrika, wie es auf Persisch heisst, bei vielen Iranern durchaus beliebt, und sie erwarten, auf Augenhöhe behandelt zu werden.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.