Ski alpin
Das Phänomen Shiffrin
18. Februar 2026 | Lesezeit: 10 Min.
Um das Außergewöhnliche zu verstehen, hilft es, das Gewöhnliche zu kennen. In der olympischen Disziplin Slalomskifahren etwa zählt es zur Normalität, ein Rennen nicht zu gewinnen. Jeder und jede kennt dieses Gefühl, bezwungen zu werden. Gerade im Slalom, wo Kippstangen und Spurrillen Dynamiken entwickeln, die Skirennläufer so verlässlich stören, dass im Grunde immer etwas schieflaufen muss. Umso mehr lohnt ein Blick darauf, warum bei der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, 30, fast nie etwas schiefläuft. Jedenfalls fast nie in Weltcuprennen, und das schon seit mehr als zehn Jahren.