Gastkommentar
Judith Sevinç Basad

Von Steuer*innenzahlern und Rassisten – beim Gendern geht es vor allem darum, sich selbst als den besseren Menschen zu inszenieren

Sprache ist fliessend. Aber beim Gendern handelt es sich nicht um einen natürlichen Sprachwandel, sondern um eine politische Agenda, die durchgesetzt werden soll.

Leseminuten

Wann ist das Weibliche genug deutlich repräsentiert und wann nicht?

Joël Hunn / NZZ

Die grösste Ursache für die Ausübung von Macht in der Gesellschaft liegt, so die postmodernen Theorien, in den Diskursen, also in der Art und Weise, wie wir über Dinge sprechen. Daraus folgt die empirisch nicht belegte Annahme, dass sich durch das Gendern der Sprache – also das Sichtbarmachen oder Auslöschen bestimmter Geschlechter aus dem Sprachgebrauch – die politische Wirklichkeit verändern lässt.

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