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Kontrollen an 16 Bahnhöfen Bundespolizei stellt 340 gefährliche Gegenstände in viereinhalb Wochen sicher
Archivbild: Bundespolizisten stehen im Bahnhof Ostkreuz. Die Polizeibeamte kontrollieren bis zum frühen Samstag Morgen in den Bahnhöfen Reisende. Dabei richteten sie ihr Augenmerk auf mögliche Drogenvergehen und dem illegalen Tragen von Waffen. (Quelle: dpa/Zinken)
00:54 Min
Audio: rbb|24 | 11.02.2026 | Sylvia Lundschien | dpa/Zinken

Das Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen an Berliner Bahnhöfen ist nach viereinhalb Wochen beendet - am Mittwoch hat die Bundespolizei Bilanz gezogen. Über das geltende Waffengesetz hinaus durften Passagiere in diesem Zeitraum zum Beispiel auch keine Tierabwehrsprays oder Schlaggegenstände bei sich haben.

Mehrere hundert "Fahndungstreffer" bei Kontrollen

Wie die Bundespolizeidirektion Berlin mitteilte, haben die Beamten zwischen dem 31. Dezember und dem 2. Februar über 5.800 Personen kontrolliert und insgesamt 340 Gegenstände sichergestellt. Darunter seien Messer, Waffen und Reizstoffe gewesen, hieß es. Konkret wurden 145 verschiedene Messer, 80 Reizstoffe, 22 Hiebwaffen, 17 Waffen, 45 potenzielle Schlag- und Stichgegenstände sowie 30-mal Pyrotechnik sichergestellt und beschlagnahmt.

Bei den Kontrollen seien außerdem "über 600 Fahndungstreffer erzielt" und knapp 50 offene Haftbefehle vollstreckt worden, so die Bundespolizei.

Das Mitführverbot galt an den 15 Berliner Bahnhöfen. Betroffen waren Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Gesundbrunnen, Spandau, Jungfernheide, Wedding, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Ostkreuz, Lichtenberg, Neukölln, Hermannstraße, Südkreuz und der Brandenburger Bahnhof Potsdam Hauptbahnhof.

Sendung: rbb24, 11.02.2026, 16:00 Uhr

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