„Tatort“ aus SaarbrückenNeues aus der Problem-WG

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Alle wieder da nach dem Cliffhanger: Adam Schürk (Daniel Sträßer, v.l.), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer), Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) fangen an, wo es vor einem Jahr endete.
Alle wieder da nach dem Cliffhanger: Adam Schürk (Daniel Sträßer, v.l.), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer), Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) fangen an, wo es vor einem Jahr endete. (Foto: Manuela Meyer/SR)

Das Saarbrücken-Team ermittelt in einem düsteren Dorf voller Fieslinge, beschäftigt sich aber konsequent mit sich selbst. Komisch, dass das alles trotzdem Spaß macht.

Von Claudia Tieschky

Wenn einmal im Jahr der Saarbrücken-„Tatort“ kommt, merkt man: Ups, schon wieder zwölf Monate rum. Zur Erinnerung: In der 2025er-Folge ging es am Ende explosiv zu, und es blieb offen, wer das überlebte hatte. Jetzt zeigt sich, vollkommen unüberraschend: alle. Denn im „Tatort“ sterben Ermittler nicht still im Nirgendwo der Jahre. „Das Böse in dir“ steigt also an dem Tag ein, an dem der letztens schwer mitgenommene Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) wieder zum gemeinsamen Dienst erscheint mit Adam Schürk (Daniel Sträßer), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Esther Baumann (Brigitte Urhausen). Da ist sie wieder im Büro zusammen, die Problem-WG mit vier mehr oder weniger therapiebedürftigen Existenzen. Wieder völlig offen die Frage, wie sind sie in den Polizeidienst geraten? Oder auch: Schaffen die es, sich durch den Tag zu schleppen?

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