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Seit der Verรถffentlichung ihres Debรผts "Truth To Promises" gibt es fรผr SYMPHORCE scheinbar nur einen akzeptablen Weg - und der fรผhrt sie auf der Qualitรคtsleiter immer steiler nach oben. Wer SYMPHORCE bislang lediglich als ein nettes Projekt im Schatten von Andy B. Francks Hauptband Brainstorm ansah und den Burschen nach ihrem zweiten Album "Sinctuary" sรคmtliches Potenzial fรผr weitere Formsteigerungen absprach, darf sich nun schwungvoll in den Hintern treten lassen: "Phorceful Ahead" ist nicht nur der bislang beste und strukturierteste Dreher aus dem Hause SYMPHORCE, sondern auch der mit Abstand hรคrteste. Fett, tieftonig und modern riffen sich die beiden Axtschwinger (Cedric "Cede" Dupont wurde mit Markus Pohl ein wรผrdiger Kompagnon an die Seite gestellt) durch zehn brillante Songs, die im Geschmacksnervkontingent jeden Metal-Fanatikers wohl so etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner besetzen. Oder ist euch jemand bekannt, der eine stilvolle Kreuzung der ersten drei Nevermore-Hobler mit Sanctuarys "Into The Mirror Black", Angel Dust, deftigen Metal Church und ยดnem Spritzer Vicious Rumors dankend ausschlagen wรผrde? Eben.
Egal, ob beim schleppenden Opener 'Speak Of Mind', 'Unbroken' (plรคttet ohne Vorwarnung in bester Nevermore-Coolness), bei den rhythmischen Nackenschwurblern 'Slow Down', 'Moving In Circles' (was fรผr eine Strophe!), 'Falling Through Again' (melodisch รผberragend mit 'nem Schuss Queensryche), 'Rage of Violence' oder 'Nothing Left' (episch, dรผster und anspruchsvoll) - hier gibt's einfach alles, was den Heavy-Metal-Gourmet-Club in Verzรผckung versetzt. Wenn es SYMPHORCE jetzt noch schaffen, die eine oder andere Melodie lebendiger zu gestalten, steht uns mit dem nรคchsten Album ganz Groรes bevor. Super!