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Demokratie

phoenix muss bleiben! - Für eine besser informierte Republik

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innn.it

Gestartet von:

Andréa Roquebert, Diana Barthel-Soycka, Christoph Tölle, Kristian Wiegand

Gerichtet an:

Ministerpräsidentenkonferenz, Intendanten von ARD und ZDF, Bundestagspräsidium

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben Ende des vergangenen Jahres einen Reformstaatsvertrag auf den Weg gebracht, der zahlreiche Maßnahmen beinhaltet, die von ARD und ZDF umgesetzt werden sollen.

Wir sind zutiefst besorgt, dass ausgerechnet phoenix dieser Reform zum Opfer fällt.

Ein zentrales Element dieser Reform ist das sogenannte „Körbemodell“, das eine Reduzierung der Spartenkanäle von ARD und ZDF vorsieht.

Konkret bedeutet das, dass im Bereich „Information“ von vier Sendern nur noch zwei als lineare TV-Angebote bestehen bleiben dürfen. Betroffen sind ARD alpha, tagesschau24, ZDFinfo und phoenix. Aus unserer Sicht liegt hier ein grundlegendes Missverständnis vor, da sich die vier Sender inhaltlich stark unterscheiden. ZDFinfo ist bspw. ein reiner Dokumentationskanal ohne aktuelle politische Berichterstattung.

Wir stellen uns keinesfalls grundsätzlich gegen Reformen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Den gemeinsamen Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF als erstes einzusparen, empfinden wir als äußerst widersinnig.

phoenix leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur politischen Information und demokratischen Meinungsbildung in Deutschland. phoenix lebt echte Debattenkultur. In den Gesprächssendungen stehen die Sache und der Austausch im Vordergrund: Alle Seiten kommen zu Wort, was für eine ausgewogene und umfassende Darstellung politischer und gesellschaftlicher Themen sorgt. Hintergründe werden verständlich erklärt, und phoenix zeigt, wie Demokratie funktioniert, indem die Arbeitsweise von Parlamenten, Regierungen und anderen Institutionen umfassend dokumentiert und nachvollziehbar gemacht wird.

phoenix ermöglicht politische Teilhabe.

Darüber hinaus bietet phoenix ein einzigartiges Angebot, das von keinem anderen Sender in dieser Form abgedeckt wird. Dazu gehören: 

Bundestagsberichterstattung: Jährlich überträgt phoenix zwischen 400 und 500 Stunden live und ungekürzt aus dem Deutschen Bundestag. 

Parteitage: phoenix berichtet mehr als 100 Stunden im Jahr von Parteitagen politischer Parteien – ein Angebot, das kein anderer Sender bietet. 

• Europäische Union: phoenix berichtet jährlich 100 Stunden aus dem Europäischen Parlament, von Ratssitzungen und Gipfeln – mehr als jeder andere Sender in Europa.

Dieses Angebot ist einzigartig und nicht einfach auf andere Sender übertragbar. phoenix erfüllt eine Aufgabe, die ARD und ZDF gemeinsam tragen. Ein Abschalten von phoenix würde bedeuten, dass diese Berichterstattung künftig von ARD und ZDF unabhängig voneinander organisiert werden müsste – ein ineffizienter Ansatz, der nicht im Sinne der Beitragszahlerinnen und -zahler ist.

Noch müssen jedoch alle Landesparlamente den Reformen zustimmen. Und schließlich liegt es in der Hand von ARD und ZDF, wie diese Reformen umgesetzt werden.

Unterschreibt und teilt diese Petition, damit phoenix erhalten bleibt – für eine besser informierte Republik!

+++phoenix ist für den Deutschen Fernsehpreis nominiert+++

UNTERSTÜTZT VON: 

Der ZDF phoenix Personalrat 

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung 

Deutscher Presseverband: https://www.dpv.org

BVFK - Bundesverband der Fernsehkameraleute: https://www.bvfk.tv/ 

VRFF - die Mediengewerkschaft: https://vrff.de/

DFJP - Deutsch-Französischer Journalistenpreis: https://dfjp.eu

DJV - Deutscher Journalisten-Verband e.V.: https://djv.de

ver.di Bundesfachgruppe Medien, Journalismus und Film: https://medien.verdi.de

 

ERSTUNTERZEICHNER*iNNEN   (In alphabetischer Reihenfolge): 

Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg (2004-2023)          

Dietmar Bartsch, Mitglied des Bundestages 

Gerhart Baum, Bundesminister a.D.  

Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft      

Senta Berger, Schauspielerin 

Jakob Blasel, Grüne Jugend Bundesverband    

Arndt Breitfeld, Journalist      

Michael Bröcker, Journalist    

Gitta Connemann, Mitglied des Bundestages 

Frank Cremers, Szenenbildner           

Dr.M. Cem Dalaman, Journalist         

Prof. Frank Decker, Politikwissenschaftler     

Olli Dittrich, Künstler  

Christian Elsen, Mitbegründer phoenix und Inhaber cool GmbH    

Horst Evers, Künstler  

Reinhold Ewald, ESA-Astronaut         

Prof. Thorsten Faas, Politikwissenschaftler   

Michel Friedman, Publizist     

Prof. Hajo Funke, Politikwissenschaftler       

Sigmar Gabriel, Bundesminister a.D. 

Prof. Manfred Görtemaker, Historiker

Sigmund Gottlieb, Publizist, ehem. Chefredakteur Bayerisches Fernsehen           

Philip Grassmann, Journalist  

Erhard Grundl, Mitglied des Bundestages 

Serap Güler, Mitglied des Bundestages         

Gregor Gysi, Mitglied des Bundestages 

Johannes Hahn, ehemaliger EU-Kommissar 

Prof. Andreas Heinemann-Grüder, Politikwissenschaftler    

Christoph Held, Szenenbildner     

Michael Hirz,  früherer Programmgeschäftsführer     

Clemens Hrach, Aufnahmeleiter       

Dirk Jacobs, Journalist 

Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler    

Jean-Claude Juncker, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission

Lamya Kaddor, Mitglied des Bundestages     

Max Kell, Journalist    

Prof. Claudia Kemfert, Wirtschaftswissenschaftlerin          

Roderich Kiesewetter, Mitglied des Bundestages     

Diana Kinnert, Publizistin       

Julia Klöckner, Präsidentin des Bundestages 

Michael Kolz, früherer Redaktionsleiter       

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin a.D.         

Prof. Volker Kronenberg, Politikwissenschaftler       

Michael Krons, ehemaliger Redaktionsleiter und Moderator          

Sebastian Krumbiegel, Künstler  

Anna Lehmann, Journalistin        

Prof. Ludger Kühnhardt, Politikwissenschaftler        

Caroline Labes, Journalistin   

Stephan Lamby, Journalist    

Prof. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D.   

Igor Levit, Pianist 

Gesine Lötzsch, Mitglied des Bundestages   

Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler   

Bjarne Mädel, Schauspieler und Regisseur 

Ahmad Mansour, Psychologe            

Prof. Carlo Masala, Politikwissenschaftler    

Ulrich Matthes, Schauspieler 

David McAllister, Mitglied des Europäischen Parlaments

Christoph Minhoff, früherer Programmgeschäftsführer      

Michael Müller, Mitglied des Bundestages      

Prof. Herfried Münkler, Politikwissenschaftler          

Prof. Sönke Neitzel, Historiker           

Prof. Dirk Oschmann, Publizist    

Regina Paschke, Journalistin    

Petra Pau, Mitglied des Bundestages 

Prof. Lothar Probst, Politikwissenschaftler   

Dr. Klaus Radke, früherer Programmgeschäftsführer 

Marc Raschke, Journalist & Bestseller-Autor 

Prof. Emanuel Richter, Politikwissenschaftler           

Prof. Hedwig Richter, Historikerin      

Tabea Rößner, Mitglied des Bundestages     

Michael Roth, Mitglied des Bundestages      

PD Dr. Frank Sauer, Politikwissenschaftler    

Erhard Scherfer, Korrespondent phoenix 

Olaf Scherler, Journalist 

Tino Schlitter, Kameramann   

Tom Schneider, Journalist     

Prof. Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler  

Gesine Schwan, Publizistin     

Christoph Schwennicke, Publizist und Politikchef t-online   

Sally Lisa Starken, Journalistin & Autorin 

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Mitglied des Europäischen Parlaments           

Jörg Thadeusz, Journalist       

Pascal Thibaut, Journalist       

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D.            

Günther Trept, Kameramann             

Jürgen Trittin, Bundesminister a.D.   

Andrea Vannahme, Journalistin        

Simon Verhoeven, Regisseur & Drehbuchautor 

Prof. Uwe Wagschal, Politikwissenschaftler  

Oliver Welke, Moderator       

Prof. Harald Welzer, Soziologe und Publizist 

Thomas Wiegold, Journalist und Co-host Podcast ‘Sicherheitshalber‘        

Volker Wieprecht, Journalist  

Kai Wiesinger, Schauspieler   

Ulrike Winkelmann, Journalistin 

Dr. Constantin Wurthmann, Politikwissenschaftler

 


Neuigkeiten zur Petition

Finale Petitionsübergabe: Wie geht es weiter?
Finale Petitionsübergabe: Wie geht es weiter?

UPDATE: Am 5. November 2025 fand die letzte Petitionsübergabe unseres Petitionsmarathons statt und zwar an Frau Dr. Katrin Vernau, Intendantin des WDR.Das Schicksal des Fernsehsenders phoenix liegt nun in der Hand der Intendanten von ARD und ZDF.Bis zum 30.11.2025 müssen alle Länderparlamente dem Reformstaatsvertrag zugestimmt haben, damit er in Kraft treten kann.Tritt der Reformstaatsvertrag in Kraft, müssen die Intendanten ihn umsetzen und darüber entscheiden, welche Sender erhalten bleiben und welche nicht.Das bedeutet aber auch: Es lohnt sich weiterhin für phoenix Werbung zu machen, bei Freunden, Bekannten und Kollegen!>>> 📣 Petition weiter teilen! <<<phoenix hat am 10. September 2025 den Deutschen Fernsehpreis für die beste Information verliehen bekommen. Das zeigt, dass nicht nur wir erkannt haben, wie wichtig phoenix ist.Wir möchten Ihnen allen sehr danken, dass Sie uns in den letzten neun Monaten so zahlreich begleitet und unterstützt haben!Ihre Unterschriften haben all die Übergaben und den dabei entstandenen Zuspruch für unser Anliegen erst möglich gemacht!

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vor 3 Monaten
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