„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“Schweigen und Schreien

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Verwertbare Geschichten und Horror vacui: die Kandidaten Gil Ofarim (links) und Umut Tekin beim Sonnenbaden.
Verwertbare Geschichten und Horror vacui: die Kandidaten Gil Ofarim (links) und Umut Tekin beim Sonnenbaden. (Foto: RTL/dpa)

Das Dschungelcamp ist traditionell ein Fest für Psychoanalytiker. Doch zur Halbzeit der neuen Staffel muss man sagen: Die Wortlosigkeit rund um die Causa Ofarim bremst den Therapieerfolg.

Von Ulrike Nimz

Sechs Tage sind vergangen, da naht so etwas wie Katharsis. Zwischen Abwaschbottich und Wäscheleine, am dramaturgisch richtigen Ort also, verliert die Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher die Geduld. Schon länger kann sie einen ihrer Mitcamper nicht gut aushalten, dessen sonore Stimme, dessen beflissene Hilfsbereitschaft, dessen Weigerung, über das zu sprechen, was war.

Auftakt „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“
:Von den Erfindern stumpfer Lagerbildung

Das „Dschungelcamp“ hatte zuletzt ein Harmonieproblem, jetzt soll mehr Krawall her. Neues vom „Weltunterhaltungsforum“, das längst mehr als normales Fernsehen ist.

SZ PlusVon Johannes Korsche

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