Im Restaurant Les Grands Buffets im französischen Narbonne gibt es Trüffel, Hummer und Foie gras, so viel man essen kann – für 65,90 Euro. Ist das wunderbar – oder frivol?
Die Grands Buffets in Narbonne sind ein Paradies für Feinschmecker: Hier türmen sich Austern, Hummer und Kaviar, während weiß bemützte Köche Gourmetgerichte zaubern. Louis Privat, der Schöpfer dieses kulinarischen Tempels, führt durch das Reich der Haute Cuisine, das an vergangene Zeiten erinnert. Mit 220 Angestellten und 111 Käsesorten ist das Restaurant eine Institution, die Luxus und Völlerei vereint. Doch hinter der opulenten Fassade steckt ein ausgeklügeltes Geschäftsmodell, das auf großen Mengen, guter Ware und geringen Margen basiert. Privat setzt auf Respekt, sozialen Ausgleich und neue Ideen, um auch diejenigen zu erreichen, die noch nie ein Kristallglas in der Hand hatten.
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Den Eingang zum Paradies hatte ich mir ein bisschen pompöser vorgestellt. Fast hätte ich ihn übersehen. An einer Ausfallstraße, selbst an einer in Südfrankreich, würde man den Himmel auf Erden auch nicht wirklich erwarten. In Narbonne aber, nicht weit von der spanischen Grenze, unter dem gläsernen Vorbau einer Sportanlage, zwischen Bowlingcenter und Spaßbad, gibt es eine vierflügelige messingbeschlagene Holztür. Über ihr prangt auf schwarzem Lack eine goldene Inschrift: Les Grands Buffets.