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MicrosoftKonkurrenz für Office aus Europa

Acht europäische Softwarehersteller – darunter fünf deutsche – bringen mit OpenDesk eine Alternative zur Bürosoftware von Microsoft heraus. Können sie es mit dem Tech-Konzern aufnehmen?Christof Kerkmann 25.10.2024 - 14:31 Uhr Artikel anhören
Die Microsoft-Office-Anwendungen Excel, PowerPoint und Word: Die Bürosoftware ist aus deutschen Behörden nicht wegzudenken. Foto: dpa

Bochum. Ohne Microsoft geht in der deutschen Verwaltung wenig. Programme wie Word und Excel sind aus dem Behördenalltag nicht wegzudenken. 2019 befand die Beratungsfirma PwC in einer Studie, dass sich der Bund in einer „starken Abhängigkeit“ von einigen wenigen Softwareherstellern befinde – besonders von dem amerikanischen Konzern.

Politische Appelle, etwas gegen das Quasimonopol von Microsoft zu unternehmen, blieben bislang weitestgehend ungehört. Nun startet auf Geheiß der Bundesregierung ein neuer Versuch, eine Alternative zu Office in deutschen Behörden zu etablieren: Das Programmpaket OpenDesk ist seit einigen Tagen in der Version 1.0 für die öffentliche Verwaltung verfügbar.

OpenDesk: Der Name ist Programm bei der ungewöhnlichen Kooperation. Die Komponenten für den digitalen Arbeitsplatz werden von acht europäischen Softwareherstellern geliefert, darunter einige Mittelständler aus Deutschland. Anschließend hat das staatlich finanzierte Zentrum Digitale Souveränität (Zendis) in Bochum die Softwaremodule unter einer einheitlichen Oberfläche zusammengefasst. Zendis-Chefin Jutta Horstmann, seit Monatsanfang im Amt, lobt das „leistungsfähige“ Programmpaket für Büroarbeit und Kollaboration.

Bochum. Ohne Microsoft geht in der deutschen Verwaltung wenig. Programme wie Word und Excel sind aus dem Behördenalltag nicht wegzudenken. 2019 befand die Beratungsfirma PwC in einer Studie, dass sich der Bund in einer „starken Abhängigkeit“ von einigen wenigen Softwareherstellern befinde – besonders von dem amerikanischen Konzern.

Politische Appelle, etwas gegen das Quasimonopol von Microsoft zu unternehmen, blieben bislang weitestgehend ungehört. Nun startet auf Geheiß der Bundesregierung ein neuer Versuch, eine Alternative zu Office in deutschen Behörden zu etablieren: Das Programmpaket OpenDesk ist seit einigen Tagen in der Version 1.0 für die öffentliche Verwaltung verfügbar.

OpenDesk: Der Name ist Programm bei der ungewöhnlichen Kooperation. Die Komponenten für den digitalen Arbeitsplatz werden von acht europäischen Softwareherstellern geliefert, darunter einige Mittelständler aus Deutschland. Anschließend hat das staatlich finanzierte Zentrum Digitale Souveränität (Zendis) in Bochum die Softwaremodule unter einer einheitlichen Oberfläche zusammengefasst. Zendis-Chefin Jutta Horstmann, seit Monatsanfang im Amt, lobt das „leistungsfähige“ Programmpaket für Büroarbeit und Kollaboration.

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