Wertung
8,0
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Dynamit
1 Minute
23.11.2005, 8:00

ZERO HOUR - A Fragile Mind

Review
Reinhรถren

(44:11)

Nach ihrer mรคchtigen ยด99er Debรผt-EP โ€žZero Hourโ€œ (2003 unter dem Namen โ€žMetamorphosisโ€œ mit diversen Bonus-Tracks wiederverรถffentlicht) und dem noch kickenderen Full-length-Follow-up โ€žThe Towers Of Avariceโ€œ (2001) jetzt also endlich der dritte regulรคre Output der Prog-Metal-Virtuosen aus den Staaten. Und das Ding tut gut. Denn mal ehrlich: Wer spielt heute noch breakverliebten, US-typischen Frickelstoff mit Watchtower- und Endachtziger-Fates-Warning-Schlagseite? So gut wie niemand.

Dabei hat das Quartett seinen gehรถrgangsknotenverursachenden Stoff allerdings leicht modifiziert: Zwar arbeiten ZERO HOUR nach wie vor so, als gรคbe es fรผr jeden Tempowechsel Zwomarkfuffzich; das Material ist alles in allem aber eingรคngiger geworden und nicht mehr ganz so am Limit arrangiert wie auf dem Vorgรคnger. Die Tipton-Brรผder Jasun (g.) und Troy (b.) spielen sich trotzdem um den Verstand, Mike Guy hรคlt straightes Drumming fรผr ยดne mรคchtig รผberbewertete Sache, und Fred Marshall ist mit seinen nur selten รคuรŸerste Hรถhen streifenden Vocals eh ein GroรŸer.

Im direkten Vergleich gewinnt โ€žThe Towers Of Avariceโ€œ zwar mit leichtem Vorsprung; die angepeilte Klientel dรผrfte hier aber trotzdem den einen oder anderen Veitstanz auffรผhren.

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