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Bereits der Vorgรคnger โA Fragile Mindโ lieร erahnen, dass sich ZERO HOUR zumindest ein wenig vom Extrem-Gefrickel ihres offiziellen Debรผts โThe Towers Of Avariceโ lรถsen wollen - und diesen Weg gehen sie mit ihrem neuen Sรคnger Chris Salinas (ex-Power-Of-Omens) auf โSpecs Of Pictures Burnt Beyondโ zum Groรteil weiter. Also, nicht dass das falsch verstanden wird: Bei einem Stรผck wie dem Titelsong hรคkeln einem die Tipton-Brรผder und ihre Sidekicks nach wie vor knรคueldicke Knoten in die Gehรถrgรคnge, und No-Prog-at-all-Abrocker werden sich hier immer noch mit Grausen abwenden. Alles in allem erinnert man aber immer mehr an eine hรคrtere, extremere Ausgabe von Endachtziger-Fates-Warning (irgendwo zwischen โNo Exitโ und โPerfect Symmetryโ) und hat die hysterische Watchtower-Schlagseite von Bord gekickt. Und weil diese technisch famos umgesetzte Dreiviertelstunde zudem immer wieder mit schรถnen Harmonien und gar nicht mal so uneingรคngigen Hooks aufwarten kann, dรผrften Genre-Aficionados diesen kleinen Schatz in CD-Form erneut zu ihrem tรคglichยด Brot umfunktionieren. Guten Appetit!