In der Zwischenzeit gelang es dann doch noch, Thomas B. wieder auf das Boot zu ziehen. Aber der Skipper sei verwirrt, desorientiert und verletzt gewesen, wie der Angeklagte berichtet. Seine Haut habe sich eiskalt angefühlt, seine Wunde am Kopf stark geblutet. Im nächsten Moment sei er zurück ins Wasser gesprungen. "Ich sah, dass Thomas völlig entkräftet war", berichtet Andreas F. Dann hörte er seiner Aussage nach einen Hubschrauber und gleichzeitig überkam ihn das Gefühl, dass die Rettung zu spät kommen könnte. "Jeder Segler weiß, dass man das Boot in so einem Fall niemals ohne Rettungsleine verlässt", sagt er, "aber da drohte gerade mein Freund zu ertrinken." Er habe nicht nachgedacht, sondern sei einfach ins Meer gesprungen.
Tödlicher Segeltörn: "Ich habe ihn nicht getötet. Ich wollte ihn retten"