Veröffentlicht inPolitik

Trump will wichtige US-Wahlen streichen – „Sollten eigentlich gar keine Wahl haben“

Wird Trump die wichtigen Zwischenwahlen der USA steichen? Er sagt, es „sollte im November eigentlich gar keine Zwischenwahlen“ geben.

Donald Trump lächelt bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.
© IMAGO/ABACAPRESS

Deshalb ist Grönland so interessant für Donald Trump

Deshalb ist Grönland so interessant für Donald Trump

Immer wieder steht Donald Trump wegen seiner kruden Äußerungen in den Schlagzeilen. Jetzt sorgte der Präsident mit einem Satz aus einem Interview für nächsten Wirbel: Die USA „sollten im November eigentlich gar keine Zwischenwahlen haben“. Er bezieht sich dabei auf die wichtigen „Midterms“.

Trump will Zwischenwahlen streichen lassen

In einem Reuters‑Interview meinte der Präsident, die USA „sollten im November eigentlich gar keine Zwischenwahlen haben“. Trump begründete das mit Erfolgen seiner zweiten Amtszeit. „Wenn man darüber nachdenkt, sollten wir im November eigentlich gar keine Wahl haben.“

++ Auch interessant: Trump im Oval Office eingenickt? „Er wird langsam wie Biden“ ++

Das löste umgehend Nachfragen aus. Die Sprecherin Karoline Leavitt sagte, er habe „einfach gescherzt“ und „ironisch gesprochen“. Kurz darauf hieß es von Leavitt dann wieder: „Wir machen einen so großartigen Job … vielleicht sollten wir einfach weitermachen.“ Umfragen sehen bei den sogenannten Midterms die Demokraten vorn. Historisch gewinnt häufig die Partei, die nicht das Weiße Haus hält. Der Präsident beklagte „irgendeinem tiefen psychologischen Ding“ hinter diesem Muster.

Rauswurf aus Weißem Haus im November?

Trumps Witz könnte mit seiner Angst zu tun haben, aus dem Weißen Haus zu fliegen, wenn die Demokraten die Zwischenwahlen gewinnen. Bei einem internen Treffen im Repräsentantenhaus machte er gegenüber seinen Anhängern Anfang Januar klar, wie viel aus seiner Sicht auf dem Spiel steht. „Ihr müsst die Midterms gewinnen, denn wenn wir die Midterms nicht gewinnen, werden sie einen Grund finden, mich anzuklagen. Ich werde angeklagt werden.“


Mehr News:


Aktuelle Erhebungen zeigen einen Vorsprung für Demokraten. Eine Economist/YouGov‑Umfrage nennt 44 Prozent für demokratische Kandidaten und 40 Prozent für republikanische. RealClear Polling gibt einen Schnitt von plus 4,3 Punkten an. Republikanische Strategen arbeiten an Wahlkreis‑Neuzuschnitten. Ziel sind zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus.

Gift this article