Aktuelles
Was tut sich in der Psychotherapie? Welche Veränderungen gibt es, welche interessanten Entwicklungen wirken sich nachhaltig auf unser Segment aus? In unserem Newsbereich möchten wir Sie über aktuelle Themen auf dem Laufenden halten, Ihnen unsere Positionen näherbringen.
BPtK-Praxis-Info „Elektronische Patientenakte“ aktualisiert
Die elektronische Patientenakte (ePA) als Kernstück der Digitalisierung des Gesundheitswesens wurde 2025 als „ePA für alle“ flächendeckend eingeführt. Für gesetzlich Krankenversicherte wird seitdem automatisch eine ePA angelegt. Wer dies nicht möchte, muss aktiv widersprechen. Bisher ...
Weg frei für besseren Datenschutz in der ePA und Vergütungsverhandlungen der Weiterbildungsambulanzen
Künftig besteht keine Verpflichtung zur Befüllung der ePA, wenn erhebliche therapeutische Gründe, Rechte Dritter oder der Schutz des Kindeswohls entgegenstehen. Zudem erhalten ausschließlich die Versicherten selbst Zugriff auf automatisch eingestellte Abrechnungsdaten. ...
Neue COPSY-Erhebung
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist weiterhin stark belastet und schlechter als vor der Corona-Pandemie. Das zeigt die aktuelle, achte Erhebungswelle der COPSY-Studie (Child Outcomes in PSYchology) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). ...
Änderung HeilBG beschlossen: Weniger Bürokratie bei Elternzeit
Das deutschlandweit erste Bürokratieabbaugesetz wurde Mitte Dezember in dritter Lesung im hessischen Landtag verabschiedet. Dabei wurde auch das hessische Heilberufsgesetz (HeilbG) geändert und die Regelung zur Mitgliedschaft neu gefasst. Konkret heißt das: Wenn ein Mitglied der PTK Hessen die ...
Stigma und Diskriminierung anstatt mehr Sicherheit
Wiesbaden, 16. Dezember 2025 – Der Hessische Landtag hat nach der dritten Lesung die Änderungen des Psychisch-Kranken-Hilfegesetzes (PsychKHG) verabschiedet – trotz anhaltender Kritik aus den betroffenen Fachkreisen. Künftig gilt eine Meldepflicht gegenüber den Ordnungsbehörden für ...
Psychotherapeut*innen leisten Notfallversorgung und Patientensteuerung
Anlässlich des gestarteten Gesetzgebungsverfahrens zur Reform der Notfallversorgung würdigt die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) die Bemühungen des Bundesgesundheitsministeriums, bei Einführung von Integrierten Notfallzentren (INZ) auch den Bedarf von Menschen in akuten psychischen Krisen ...
Über die Kammer
Die Psychotherapeutenkammer Hessen wurde 2001 gegründet und ist die berufsständische Vertretung von rund 6.500 Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, die in Hessen arbeiten. Die Kammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Selbstverwaltung. Das bedeutet, dass Sie Aufgaben übernimmt, die in Gesetzen definiert sind und die sonst der Gesetzgeber selbst umsetzen müsste. Weil aber die Regelungen, die alle akademischen Heilberufe betreffen, sehr speziell sind und fachkundige Kompetenz erfordern, hat der Gesetzgeber seine Aufgaben auf Heilberufekammernübertragen. Zugleich wurde festgelegt, dass die Angehörigen des jeweiligen Heilberufs selbst im gesetzlichen Rahmen die für sie wichtigen Bestimmungen erarbeiten und beschließen sollen. Da das Gesundheitswesen nach dem Grundgesetz zu den Aufgaben der Länder gehört, ist primär Landesrecht umzusetzen – also vor allem das Hessische Heilberufegesetz.
Patienten & Ratsuchende
In Deutschland leiden rund 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Bei Kindern und Jugendlichen sind fünf Prozent behandlungsbedürftig, etwa zwanzig Prozent klagen über psychosomatische Beschwerden. Für keinen der Betroffenen ist das eine einfache Situation und der Pfad zurück zur Normalität kann beschwerlich und lang sein. Die Psychotherapeutenkammer des Landes Hessen bietet Unterstützung an – vor allem als Wegweiser, der eine erste Orientierung gibt: Welche Erkrankungen gibt es überhaupt, welche Wege führen in die Psychotherapie, welche Therapieform ist möglicherweise passend – und vor allem: Wie finde ich den richtigen Therapeuten, die richtige Therapeutin? Rund 6.000 qualifizierte Expert*innen sind in der Kammer organisiert – mehr als 1.000 von ihnen sind auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Das zeigt, dass niemand mit seinen Problemen allein sein muss, es gibt zahlreiche Hilfsangebote.
Medien & Politik
Das Gesundheitswesen ist eines der wichtigsten und spannendsten Themenfelder unserer Zeit. Es ist dynamisch und permanenten Veränderungen unterworfen. Es ist auch ein Gebiet, auf dem sehr unterschiedliche Akteure miteinander kommunizieren und arbeiten, um für die Gesellschaft die besten Lösungen zu finden. Die Vielfalt an Strömungen und Ansichten machen das Konstrukt mitunter komplex und stellt uns vor große Herausforderungen. Die Psychotherapeutenkammer Hessen setzt eindeutige Schwerpunkte und lenkt das Interesse einerseits auf die Anliegen psychisch Kranker und arbeitet auf eine Enttabuisierung psychischer Erkrankungen hin. Und sie vertritt mit einer klaren Position die Anliegen von rund 6.000 Psychotherapeut*innen in Hessen. Dafür beteiligt sie sich aktiv an aktuellen Gesundheitsdebatten und steht im engen Austausch mit der Landespolitik. In steter Zusammenarbeit mit Journalist*innen bundesweit sorgt sie für eine kontinuierliche Berichterstattung zu wichtigen Themen der Branche.
Mitglieder
Die Psychotherapeutenkammer des Landes Hessen regelt die Berufsausübung der Mitglieder, überwacht die Einhaltung der Berufspflichten und kümmert sich um die aktuelle Situation und die Zukunftsaussichten der Psychotherapeut*innen in Hessen. Sie tritt für die Wahrung des Ansehens des Berufsstandes insgesamt ein: Gemeinsam mit der Bundespsychotherapeutenkammer und den anderen Länderkammern leistet sie Lobbyarbeit zur Verbesserung der Versorgung und der Arbeitsbedingungen der niedergelassen Tätigen. Und sie setzt sich mit allen berufs- und gesundheitspolitischen Fragestellungen auseinander, die die angestellten Mitglieder betreffen. Damit die Kammer diese Aufgaben erfüllen und ihre Mitglieder zeitnah über Entscheidungen und Entwicklungen informieren kann, ist sie auf aktuelle Daten angewiesen. In unserem neuen Service-Portal können sich unsere Mitglieder präsentieren und wichtige Änderungen mitteilen. Sie finden hier außerdem wichtige Informationen, Formulare zum Download und Ansprechpartner.