Werbung
Weltwoche logo
Respekt und Freiheit: Ministerpräsident Orbán.
Bild: Gints Ivuskans / Shutterstock / Gints Ivuskans
Ausgabe kaufen

Brüsseler Technokrat plante Orbáns Sturz

Márton Benedek, hoher EU-Beamter und Enkel von Ungarns Ex-Präsident Árpád Göncz, schrieb eine Anleitung zum regime change in Budapest. Seine Vorgesetzten schweigen.

Ungarn, Frühjahr 2019: Ministerpräsident Viktor Orbán steckt in Schwierigkeiten. In Budapest und weiteren Städten des Landes ziehen Menschen gegen eine Arbeitsreform auf die Strasse, die es Unternehmen erlaubt, ihren Angestellten mehr Überstunden aufzulasten und Lohnzahlungen hinauszuzögern. Die Kritiker sprechen von einem «Sklavengesetz». Auch Márton Benedek, tätig bei der EU-Kommission in der International Unit als Migrationskoordinator, ist empört. Der ungarische EU-Funktionär sieht in den Protesten eine Gelegenheit, den Druck auf den ungarischen Ministerpräsidenten zu erhöhen und den «Widerstand gegen das Orbán-Regime» zu vereinen mit Blick auf die Wahlen vom ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.90/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Sie haben schon einen Account? Hier anmelden
Die Weltwoche