Gasspeicher: So leer waren die Gasspeicher noch nie
Eiskalte Wochen und ein mühseliges Geschäftsmodell: Noch nie hatte Deutschland so niedrige Speicherstände zu Jahresbeginn. Die Gaspreise bleiben trotzdem stabil. Warum?
Deutschlands Gasspeicher sind alarmierend leer, trotz stabiler Gaspreise und ausreichender internationaler Verfügbarkeit. Die Betreiber stehen vor wirtschaftlichen Herausforderungen, da das Geschäftsmodell ins Wanken gerät. Die verstärkte Nutzung von US-Gas als Alternative birgt Umweltbedenken und erhöht die Abhängigkeit von wenigen Lieferanten. Europa strebt langfristig eine Reduzierung der Gasimporte an, was die USA vor neue Herausforderungen stellen könnte. Die Entwicklung auf dem Gasmarkt wirft Fragen nach Versorgungssicherheit, Umweltschutz und geopolitischer Abhängigkeit auf.
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Das Problem begann im vergangenen Sommer. In der warmen Jahreszeit ist der Gasverbrauch gering. Die Händler nutzen üblicherweise die Gelegenheit und leiten das überschüssige Gas in die Speicher, legen einen Vorrat an, zu günstigen Preisen. Doch vergangenes Jahr wurde viel weniger Gas eingespeichert als in den Vorjahren. Zum Höchststand Ende September 2025 waren die Speicher nur zu drei Vierteln gefüllt – dabei sollten es 80 Prozent sein.
Und dann war es auch noch kalt wie seit 15 Jahren nicht mehr, das Thermometer sank mancherorts gar auf minus 20 Grad. Ein Kaltstart 2026. Im ganzen Land drehten die Bürgerinnen und Bürger die Heizungen auf, die Gasvorräte leerten sich rasant.