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Keine Diskussion: Aussenminister Cassis.
Bild: OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE

Chronologie einer Staatsaffäre

Der Bundesrat lässt den von der EU sanktionierten Jacques Baud absichtlich hängen. Aus offenkundigen politischen Motiven unterwirft er sich Brüssel. Souveränität ade.

Die Nebel im Fall «Jacques Baud» lichten sich langsam. Aber was zum Vorschein kommt, ist definitiv kein Ruhmesblatt für die Regierung. Wie Recherchen der Weltwoche zeigten, wurde der von der EU wegen seiner Meinungsäusserungen zum Ukraine-Krieg bestrafte Generalstabsoberst und ehemalige Schweizer Nachrichtendienstoffizier und Diplomat im Dienst der Uno in Bundesbern wie eine heisse Kartoffel behandelt («Autoritäre Methoden», Weltwoche Nr. 51/25). Nun enthüllen weitere Nachforschungen, wer wann was wusste. Und dass der Bundesrat trotzdem bis heute untätig bleibt. Doch der Reihe nach. «Die Schweiz wurde am 12.12.2025 vom Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) informell � ...
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