Berlin ist eine False-Flag-Aktion!
Am 3. Januar 2026 führte ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Kraftwerk Lichterfelde zu einem massiven Strom- und Heizungsausfall im Berliner Südwesten. Während die linksextremistische „Vulkangruppe“ die Tat für sich reklamiert, prüfen Sicherheitsbehörden aufgrund sprachlicher Auffälligkeiten im Bekennerschreiben auch Spuren hybrider Kriegsführung und externer Akteure. Der Vorfall legte erhebliche Defizite in der Resilienz kritischer Infrastrukturen offen, erforderte die Evakuierung von Pflegeheimen und löste eine Debatte über den Schutz sensibler Netzdaten sowie die Krisenkommunikation des Senats aus.
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026, gegen 4 Uhr, wurde eine Kabelbrücke über den Teltowkanal am Gaskraftwerk Lichterfelde durch Brandstiftung schwer beschädigt. Unbekannte Täter platzierten nach ersten Ermittlungserkenntnissen einen Brandbeschleuniger in einem unter der Trasse befindlichen Baucontainer. Das dadurch entfachte Feuer zerstörte fünf 110-Kilovolt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungskabel, die das Kraftwerk Lichterfelde mit dem Berliner Verteilnetz verbinden.
Der Ausfall betraf die Bezirksteile Lichterfelde, Zehlendorf, Wannsee und Nikolassee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Neben den Privathaushalten waren rund 2.200 Gewerbebetriebe ohne Strom. Der Schienenverkehr auf den S-Bahn-Linien S1 und S7 war teilweise beeinträchtigt.
Bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt führte der Stromausfall zu erheblichen humanitären Problemen. Da moderne Heizungssysteme auf elektrische Steuerungen und Pumpen angewiesen sind, fielen vielerorts auch die Heizungen aus. Besonders betroffen waren ältere und pflegebedürftige Menschen.
Mehrere Krankenhäuser mussten auf Notstromaggregate umstellen und beschränkten ihren Betrieb auf lebenserhaltende Maßnahmen. Mindestens zwei Pflegeheime (Heckeshorn und Beelitzhof) wurden vollständig geräumt, die Bewohner in Notunterkünfte, unter anderem im ehemaligen Flughafen Tegel (Terminal C), verlegt. Insgesamt waren zeitweise 74 Pflegeeinrichtungen betroffen; bis zum 5. Januar konnten 64 davon wieder ans Netz angeschlossen werden.
19 Schulen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf blieben zunächst geschlossen. In Supermärkten kam es zum Ausfall der Kühlketten. Auch die Mobilfunkversorgung war durch den Ausfall von Sendemasten stark eingeschränkt, was die Kommunikation zusätzlich erschwerte.
Die Instandsetzung gestaltete sich aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen als außerordentlich komplex. Schneefall und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erschwerten die Arbeiten erheblich. Die zerstörten Hochspannungskabel mit einem Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern benötigen für die Verlegung und das Verspleißen Plusgrade. Daher mussten die Baustellen künstlich beheizt werden.
Stromnetz Berlin rechnete zunächst mit einer vollständigen Wiederherstellung bis zum 8. Januar. Unterstützung kam vom Land Nordrhein-Westfalen, das Notstromaggregate nach Berlin schickte. Die Bundeswehr wurde ebenfalls zur Unterstützung herangezogen.
Wenige Stunden nach dem Anschlag wurde ein Bekennerschreiben unter dem Titel „Den Herrschenden den Saft abdrehen" veröffentlicht, das der sogenannten Vulkangruppe zugeschrieben wird. Diese linksextremistische, anarchistische Gruppierung ist den Sicherheitsbehörden seit 2011 durch Anschläge auf Bahnanlagen und Stromleitungen bekannt. Im März 2024 hatte die Gruppe bereits einen Anschlag auf einen Hochspannungsmast bei der Tesla-Gigafactory Grünheide verübt.
In dem etwa 2.500 Wörter umfassenden Schreiben rechtfertigten die Verfasser den Angriff als Maßnahme gegen die „fossile Energiewirtschaft" und die „imperiale Lebensweise". Das Gaskraftwerk Lichterfelde wurde als Symbol einer zerstörerischen Energiepolitik dargestellt. Die Gruppe behauptete, die Aktion sei so geplant worden, dass die Fernwärmeleitungen intakt blieben, um Menschenleben zu schützen – eine Darstellung, die angesichts der tatsächlichen Heizungsausfälle kritisch bewertet wurde.
Im Bekennerschreiben fielen mehreren Beobachtern sprachliche Besonderheiten auf. Insbesondere wurde der US-Vizepräsident J.D. Vance als „Vans" bezeichnet. Experten wiesen darauf hin, dass dies auf einen typischen maschinellen Übersetzungsfehler aus dem Russischen hindeuten könnte, wo der Name als „Вэнс" transkribiert wird. Diese und weitere stilistische Auffälligkeiten nährten Spekulationen über eine mögliche externe Urheberschaft oder Beteiligung.
Sicherheitsexperten ordneten den Anschlag in den Kontext hybrider Bedrohungen ein. Der Vorfall ereignete sich zeitgleich mit Berichten über Cyberangriffe auf deutsche Infrastruktur und Desinformationskampagnen. Analysten diskutierten, ob der Anschlag Merkmale einer False-Flag-Operation aufweise, bei der eine lokale extremistische Gruppe als Deckmantel für staatliche Akteure diene.
In die Diskussion gerieten auch parlamentarische Anfragen der AfD zur Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Die Partei hatte in den Jahren 2024 und 2025 mehrfach detaillierte Informationen über Schwachstellen im Energienetz, Notstromkapazitäten und Krisenpläne erfragt. Kritiker warnten, dass solche Informationen potenziellen Angreifern nützlich sein könnten. Die AfD wies diese Vorwürfe zurück und verwies auf ihr parlamentarisches Kontrollrecht.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bezeichnete den Vorfall als „Terrorismus" und machte „offenkundig Linksextremisten" verantwortlich. Berlin rief eine Großschadenslage aus.
Die Krisenbewältigung wurde jedoch stark kritisiert. Bemängelt wurden unzureichende Kommunikation mit der Bevölkerung, überlastete Notfall-Hotlines und fehlende analoge Informationssysteme. Trotz früherer Stromausfälle im Berliner Stadtgebiet seien keine ausreichenden Resilienzmaßnahmen ergriffen worden. Der Begriff „Staatsversagen" prägte die öffentliche Debatte.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey koordinierte die Wiederherstellung der Versorgung. Die Opposition forderte eine umfassende Aufarbeitung der Ereignisse.
Der Vorfall führte zu einer intensiven Debatte über die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur. Experten forderten verstärkte physische Sicherungsmaßnahmen für neuralgische Punkte wie Kabelbrücken, den Ausbau analoger Kommunikationssysteme für Krisenfälle sowie eine Überprüfung der Transparenzpflichten bei parlamentarischen Anfragen zu sicherheitsrelevanten Themen.
Der wirtschaftliche Schaden wurde bereits nach den ersten Tagen auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Die psychosoziale Belastung der betroffenen Bevölkerung, insbesondere durch den Ausfall digitaler Kommunikationsmittel und die Isolation, war erheblich.
Die Ermittlungen zum Anschlag werden vom Staatsschutz geführt. Bislang (Stand: 5. Januar 2026) wurden keine Festnahmen bekannt. Die Behörden prüfen verschiedene Spuren, darunter die Verbindung zur Vulkangruppe sowie mögliche Hinweise auf externe Beteiligung.