Büro: „Im Topmanagement kenne ich niemanden, der im Homeoffice sitzt“
Berlin. Das Homeoffice ist für Millionen Menschen in Deutschland seit Beginn der Coronapandemie Teil des Arbeitsalltags. Ein knappes Viertel der Erwerbstätigen hierzulande arbeitet zumindest teilweise von zu Hause, manche täglich, andere regelmäßig. Das ergab im März 2025 die Ifo-Konjunkturumfrage. Parallel steigt die Zahl der Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden wieder öfter im Büro sehen wollen. Zu diesen Firmen gehören etwa Otto, VW
Wie sieht die Zukunft des hybriden Arbeitens aus? Sollte der Trend zur Heimarbeit wieder zurückgedreht werden – zumindest teilweise? Herbert Henzler, Ex-McKinsey-Berater, Managementexperte, Aufsichtsrat und Beiratsmitglied verschiedener Unternehmen, bejaht das. Im Handelsblatt-Streitgespräch trifft er auf die Publizistin Sara Weber, ehemalige Redaktionsleiterin des Karrierenetzwerks LinkedIn und Autorin des Buchs „Das kann doch jemand anderes machen“. Sie sagt: Es ist Zeit anzuerkennen, dass die Arbeit im Büro längst nicht für alle funktioniert.
Lesen Sie hier das Streitgespräch zum Thema Homeoffice:
Herr Henzler, Sie sehen die Arbeit im Homeoffice kritisch. Warum?