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Marc Osterwalder wird neuer Chef
Passionierter Rockgitarrist übernimmt Leitung der Stadtverwaltung Kloten

Die Stadt Kloten erhält zum Jahreswechsel einen neuen Verwaltungsdirektor. Es übernimmt Marc Osterwalder, während der bisherige Thomas Peter neuer Ombudsmann in Schaffhausen wird.

Zwei Musiker, darunter Marc Osterwalder an der E-Gitarre, stehen auf der Bühne des Stadtfests Kloten.
Der neue Verwaltungsdirektor Klotens, Marc Osterwalder (rechts), trat im vergangenen Juni auch als Leadgitarrist von The Giveaways auf der Bühne des Klotener Stadtfests auf. (Archivbild)
Foto: Christian Wüthrich
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In Kürze:
  • Thomas Peter tritt als Verwaltungsdirektor zurück und übernimmt neue Aufgaben im Kanton Schaffhausen.
  • Marc Osterwalder wird ab 2026 neuer Verwaltungsdirektor nach langjähriger Funktion als Bereichsleiter mit Bauerfahrung in Kloten.
  • Peter bewältigte das Swissair-Grounding und die Coronavirus-Pandemie während seiner Amtszeit.

Während über 24 Jahren war Thomas Peter der höchste Angestellte der Stadt Kloten. In dieser Zeit habe er die Stadtverwaltung nicht nur «stark geprägt», sondern auch «eine gut funktionierende Organisation aufgebaut», wird der 64-jährige Jurist in einer Mitteilung der Stadt Kloten gelobt.

Nun findet zum Jahreswechsel hin ein Wechsel statt. Der bisherige Vize-Verwaltungsdirektor Marc Osterwalder tritt die Nachfolge Thomas Peters an, teilt die Flughafenstadt mit.

Der neue oberste Chef der Klotener Stadtverwaltung hatte 2009 als Bereichsleiter Lebensraum und Sicherheit in der Flughafenstadt angefangen. Davor war er in der Nachbargemeinde Bassersdorf als Bausekretär tätig gewesen. Am neuen Wirkungsort etablierte er sich rasch, fiel stets durch seine vertieften Dossierkenntnisse auf und konnte so bereits ab 2011 zusätzlich die Stellvertretung des Verwaltungsdirektors übernehmen.

Fünf Personen besiegeln den Wechsel vom alten zum neuen Verwaltungsdirektor von Kloten mit den beiden Protagonisten Thomas Peter (links) und Marc Osterwalder (2. von links) im Bild.
Der abtretende Verwaltungsdirektor Thomas Peter (ganz links) im Stadthaus von Kloten neben seinem Vize und Nachfolger Marc Osterwalder, der am 1. Januar 2026 übernimmt. Weiter am Tisch sitzen Stapi René Huber, Bezirksratspräsidentin Karin Müller und ihre Stellvertreterin Rosemarie Peter (ganz rechts).
Foto: PD

Während der letzten beiden Jahre habe er insbesondere Projekte im Bereich der Unternehmensorganisation sowie der Stadt- und Liegenschaftenentwicklung betreut.

Aber nicht nur als Verwaltungsperson überzeugte Osterwalder, sondern auch ausserhalb des Büros trat er zuletzt gekonnt in Erscheinung. Auch am Klotener Stadtfest im vergangenen Sommer legte er einen überaus sehenswerten Auftritt hin. Dort rockte Marc Osterwalder als Leadgitarrist der Band The Giveaways die grosse Festbühne.

Der Stadtrat zeigt sich überzeugt, eine gute Nachfolgelösung gefunden zu haben. Mit diesem Personalentscheid möchte man seitens Politik für Kontinuität, aber auch eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Stadtverwaltung sorgen.

Neue Funktion als «Schiedsrichter» in Schaffhausen

Bis zu seiner ordentlichen Pensionierung am 30. April 2026 werde Thomas Peter noch einige Projekte abschliessen, ist der Mitteilung zu entnehmen. Darüber hinaus werde er der Stadt Kloten aber als Chef des Gemeindeführungsstabes erhalten bleiben, erfährt man.

Thomas Peter im Porträt.
Thomas Peter ist Jurist und war in der Unternehmensberatung tätig, bevor er in die Stadtverwaltung nach Kloten kam. (Archivbild)
Foto: Stadt Kloten

Zudem wird Peter künftig als neuer Ombudsmann des Kantons Schaffhausen eine ganz neue Stelle antreten, die es so noch nicht gab. Im September war er vom Schaffhauser Kantonsrat mit 55 von 58 möglichen Stimmen in dieses Amt gewählt worden.

Thomas Peter dürfe auf eine lange Liste von Verdiensten zurückschauen, schreibt der Stadtrat weiter. Besonders hervorgehoben wird die souveräne Bewältigung der Herausforderungen rund um das Swissair-Grounding 20o2 und die Coronavirus-Pandemie 2020, welche auch die Stadtverwaltung stark gefordert hatten. Auch habe das Wachstum von über 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern dank der skalierbaren Organisationsstruktur gut bewältigt werden können.