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Volker GruhnAdesso-Chefaufseher: „Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht“

Der Gründer und Aufsichtsratschef von Adesso spricht darüber, wie die größte deutsche IT-Beratung umgebaut wird, um konkurrenzfähig zu bleiben. Fachkräftemangel ist bei ihm kein Thema mehr.Tanja Kewes 21.12.2025 - 13:07 Uhr Artikel anhören
Mitgründer Volker Gruhn: Adesso kann sich im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten behaupten. Foto: Adesso [M]

Dortmund. Volker Gruhn hatte die ersten zehn Jahre gar keinen festen Posten in seiner 1997 von ihm gegründeten Beratungsgesellschaft. Er war neben seiner Tätigkeit als Professor für Softwareentwicklung an der Universität Duisburg-Essen der Hauptakquisiteur für neue Aufträge. Die Geschäftsleitung überließ er erst seinem Mitgründer Rainer Rudolf, später einem angestellten Vorstand.

Die Arbeitsteilung funktioniert. Die Adesso SE mit Hauptsitz in Dortmund ist inzwischen die größte IT-Beratungsgesellschaft deutschen Ursprungs. Sie ist im SDax notiert, steht für einen Jahresumsatz von zuletzt 1,35 Milliarden Euro und beschäftigt rund 11.000 Menschen.

Gruhn (62) ist nach wie vor der größte Anteilseigner und seit 2007 Vorsitzender des Aufsichtsrats. Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt er, wie sich Adesso im internationalen Konkurrenzkampf mit IT-Riesen wie Accenture durchsetzt und warum er meint, dass digitale Souveränität „am Ende kein politisches Thema“ ist, sondern „über den Preis entschieden“ wird.

Lesen Sie hier das ganze Interview:

Herr Gruhn, wie haben Sie es geschafft, sich in den vergangenen Jahren gegen IT-Beratungskonzerne wie Accenture und IBM-Consulting durchzusetzen?
Das frage ich mich auch.